Lichtenhagen (Ottenstein)

Lichtenhagen
Flecken Ottenstein
Koordinaten: 51° 58′ N, 9° 21′ O
Fläche: 6,09 km²[1]
Einwohner: 275[1]
Bevölkerungsdichte: 45 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1973
Postleitzahl: 31868
Vorwahl: 05286
Lage von Lichtenhagen in Niedersachsen

Lichtenhagen ist ein Ortsteil des Fleckens Ottenstein im Landkreis Holzminden in Niedersachsen. Der Ort bildete bis 1973 eine eigenständige Gemeinde.

Geographie

Das Dorf Lichtenhagen liegt auf der Ottensteiner Hochebene vier Kilometer nordwestlich von Ottenstein im äußersten Nordwesten des Landkreises Holzminden.

Geschichte

Lichtenhagen wurde 1304 erstmals urkundlich erwähnt. Der Ort gehörte vor den Napoleonischen Kriegen zum Amt Ottenstein im Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel.[2] Von 1807 bis 1813 gehörte der Ort zum Kanton Bodenwerder des napoleonischen Satellitenstaats Königreich Westphalen. Seit 1814 gehörte Lichtenhagen zum Amt Ottenstein des Herzogtums Braunschweig und seit 1833 zum braunschweigischen Kreis Holzminden.[3] Dieser wechselte 1941 nach Preußen und gehört seit 1946 zu Niedersachsen. Am 1. Januar 1973 wurde Lichtenhagen im Rahmen der niedersächsischen Gebietsreform Teil des Fleckens Ottenstein.

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner Quelle
1793 310 [2]
1812 298 [4]
1845 390 [3]
1910 336 [5]
1925 295 [6]
1939 291 [6]
1950 486 [7]
1961 315 [7]
1970 307 [7]

Baudenkmale

Die Kapelle und das Kriegsmahnmal im Dorfkern von Lichtenhagen stehen unter Denkmalschutz.

Infrastruktur

Lichtenhagen hat eine Ortsfeuerwehr und ein solarbeheiztes Freibad.[8]

Einzelnachweise

  1. a b Daten und Karte der Gemarkung Lichtenhagen
  2. a b Georg Hassel und Karl Bege: Geographisch-statistische Beschreibung der Fürstenthümer Wolfenbüttel und Blankenburg. Band 2. Friedrich Bernhard Culemann, Braunschweig 1803, S. 348 ff. (tu-braunschweig.de [PDF]).
  3. a b Karl Venturini: Das Herzogthum Braunschweig in seiner vormaligen und gegenwärtigen Beschaffenheit. Fleckeisen, Helmstedt 1847, S. 326 ff. (google.de).
  4. Georg Hassel: Statistisches Repertorium über das Königreich Westphalen. Vieweg, Braunschweig 1813 (uni-muenster.de).
  5. Uli Schubert: Deutsches Gemeindeverzeichnis 1910. Abgerufen am 12. November 2025.
  6. a b Michael Rademacher: Holzminden. Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006. In: eirenicon.com.
  7. a b c Regionales Gemeindeverzeichnis-Informationssystem GV-ISys (mit historischen Bevölkerungszahlen)
  8. Ortsfeuerwehr Lichtenhagen