Leucosia
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Leucosia anatum | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Leucosia | ||||||||||||
| Weber, 1795 |
Leucosia ist eine Gattung der Krabben innerhalb der Familie Leucosiidae mit 21 Arten.[1] Sie besiedeln die Gezeitenzone und Schelf in Tiefen zwischen 2 und 80 m im zentralen Indopazifik sowie in der gemäßigten Klimazone Australasiens.[2]
Merkmale
Die Gattung Leucosia hat die Merkmale der Leucosiinae. Der Carapax wird bis zu 24 mm lang und ist oval bis kugelförmig. Die Leberregion ist angeschwollen, die übrigen Regionen kaum angrenzbar. Die Rückenfläche ist glatt oder fein punktiert. Der thorakalen Sinus ist tief, der Vorderrand Y-förmig und der bauchseitige Rand ist mit einer Körnerreihe bewehrt. Der Endopodit des dritten Maxillipeden ist bei Weibchen mit einer Längsreihe von Borsten besetzt. Bei Weibchen sind der dritte bis sechste Somit des Pleons verschmolzen und deutlich schildartig vergrößert. Bei Männchen sind ebenfalls der dritte bis sechste Somit verwachsen und vorn-seitlich aufgetrieben, der sechste Somit trägt innenseitig ein Zähnchen. Das erste Gonopodium hat fünf sehr enge Windungen, sein Fortsatz am Ende ist konisch und mit einer Anschwellung und einem Borstenbüschel versehen.[2]
Systematik
Die Gattung umfasst folgende Arten:[1]
- Leucosia affinis Bell, 1855
- Leucosia anatum (Herbst, 1783)
- Leucosia brevimana Bell, 1855
- Leucosia brevior Ortmann, 1892
- Leucosia compressa Shen & Chen, 1978
- Leucosia corallicola Alcock, 1896
- Leucosia craniolaris (Linnaeus, 1758)
- Leucosia formosensis Sakai, 1937
- Leucosia haswelli Miers, 1886
- Leucosia jecusculum (Rathbun, 1911)
- Leucosia leslii Haswell, 1879
- Leucosia margaritacea Bell, 1855
- Leucosia moresbiensis Haswell, 1879
- Leucosia ocellata Bell, 1855
- Leucosia phyllocheira Bell, 1855
- Leucosia punctata Bell, 1855
- Leucosia reticulata Miers, 1877
- Leucosia rubripalma Galil, 2003
- Leucosia sima Alcock, 1896
- Leucosia tetraodon Bouvier, 1914
- Leucosia whitmeei Miers, 1875
Synonym ist Leucosides Rathbun, 1897.[1]
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ a b c Leucosia Weber, 1795. In: marinespecies.org. Abgerufen am 14. Januar 2026 (englisch).
- ↑ a b Gary C. B. Poore, Shane T. Ahyong: Leucosia Weber, 1795. In: Marine Decapod Crustacea. A Guide to Families and Genera of the World. Csiro Publishing, Clayton South 2023, ISBN 978-1-4863-1180-4, S. 574 (englisch).