Leonie Zegg (* 25. Oktober 2004) ist eine österreichische Skirennläuferin. Sie ist eine Cousine der ebenfalls aus Lech stammenden Skirennläuferin Nina Ortlieb.[1]
Karriere
Zegg stammt aus Lech. Ihr internationales Renndebüt feierte sie am 4. Dezember 2020 bei einem FIS-Slalom in Pfelders. Ihr erstes internationales Großereignis bestritt sie Januar 2024 bei den Juniorenweltmeisterschaften im Département Haute-Savoie. Dort erreichte sie als beste Platzierung Rang 13 in der Abfahrt. Bis zu diesem Zeitpunkt war Zegg hauptsächlich bei FIS-Rennen in Österreich sowie im benachbarten Ausland an den Start gegangen.
Am 15. Januar 2025 gelang Zegg mit Rang 3 bei der Abfahrt in Zauchensee ihr erster Podestplatz im Europacup. Nur wenige Wochen später gewann sie bei den Juniorenweltmeisterschaften in Tarvis Silber im Super-G hinter Jasmin Mathis. In der Abfahrt verpasste sie als Vierte nur knapp eine weitere Medaille. Auf die drittplatzierte Garance Meyer fehlten ihr etwas mehr als 3 Zehntelsekunden. In der Team Kombination belegte sie zusammen mit Maja Waroschitz den 6. Platz, auf die Bronzemedaille, ihre Teamkolleginnen Emilia Herzgsell und Elena Riederer, fehlte nur 17 Hundertstelsekunden.
Am 18. Dezember 2025 gewann Zegg in St. Moritz ihr erstes Europacuprennen.[2] Aufgrund dieses Erfolges durfte sie am 10. Januar 2026 in Zauchensee ihr Weltcupdebüt feiern, wobei sie mit Rang 30 auf Anhieb einen Weltcuppunkt gewinnen konnte.[3]
Erfolge
Weltcup
- Eine Platzierung unter den besten 30
Juniorenweltmeisterschaften
Europacup
- 3 Podestplätze, davon ein Sieg
Weitere Erfolge
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ Lech Zürs: Leonie Zegg. Abgerufen am 15. Januar 2026.
- ↑ Rennabbruch und erster Europacup-Sieg für die Österreicherin Leonie Zegg. Abgerufen am 12. Januar 2026 (deutsch).
- ↑ Peter Weihs: „Da ist für mich ein Traum in Erfüllung gegangen“. 12. Januar 2026, abgerufen am 12. Januar 2026.