Leonie Krieg

Leonie Krieg (* 24. Oktober 1996 in Brandenburg an der Havel[1]) ist eine deutsche Schauspielerin in Film, Fernsehen und Theater, Synchronsprecher und Hörspielsprecher[2].

Leben und Ausbildung

Leonie Krieg wuchs in Brandenburg auf und sammelte erste Schauspielerfahrungen am Jugendtheater Brandenburg an der Havel.[3] Bereits als Jugendliche zog es sie nach Berlin, wo sie von 2019 bis 2023 an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch studierte[2].

Sie lebt in Berlin.[3]

Karriere

Während ihres Studiums spielte sie u. a. in Wunschmaschine (nach Andrei Tarkowskis Stalker, Regie: Maxim Didenko) und in Gas von Georg Kaiser (Regie: Max Radestock)[2].

Nach dem Studium folgten Engagements am Renaissance-Theater Berlin, wo sie in Kalter weißer Mann und Tartuffe auf der Bühne stand[2]. Bei den Brüder Grimm Festspiele Hanau spielte sie 2024 und 2025 in Tschick nach Wolfgang Herrndorf unter der Regie von Leonie Rebentisch die Rolle der Isa und weitere Figuren[3]. 2025 ist sie außerdem in Crowd Control von Oliver Zahn an den Sophiensälen in Berlin und am HochX in München zu sehen[2].

Im Jahr 2016 spielte Leonie Krieg die Hauptrolle im Musikvideo der Brandenburger Band Sebastian Block & Band mit dem Titel Halb so schlimm[4].

Neben ihrer Bühnen- und Kameraarbeit ist Krieg auch als Sprecherin tätig. Sie war u. a. auf rbbKultur in Arbeit[5] (Regie: Ralf Haarmann) und im WDR in Schreibende Arbeiter (Regie: Nikolai von Koslowski) zu hören. Als Synchronsprecherin wirkte sie im Dokumentarfilm Be Water – Voices from Hong Kong (Regie: Lia Erbal) auf 3sat mit[5][1].

Als Synchronsprecherin wirkte Leonie Krieg im Dokumentarfilm Be Water – Voices from Hong Kong mit, der unter der Regie von Lia Erbal entstand und auf 3sat ausgestrahlt wurde[5]. Der Film thematisiert die Demokratiebewegung in Hongkong und kombiniert dokumentarisches Bildmaterial mit persönlichen Erfahrungsberichten. Krieg übernahm die deutsche Stimme einer der zentralen Aktivistinnen und trug damit zur emotionalen Wirkung der Produktion bei[5][1].

Seit 2024 ist Leonie Krieg auch in Film- und Fernsehproduktionen zu sehen. Ihre erste größere Rolle übernahm sie der jungen Ermittlerin Yasmin in der Produktion Der Krimi aus Brandenburg: Die Raaben und das tote Mädchen, einem Fernsehfilm unter der Regie von Nina Vukovic für die ARD[6].

Im Jahr 2025 war sie in der Folge Tatort: Erika Mustermann in der Rolle der Inke Traut zu sehen[7]. Die Regie führte Torsten C. Fischer.[7].

Ebenfalls 2025 spielte sie die Rolle der Nele Stöver in der Krimiserie SOKO Wismar[8] und in Die Notärztin verkörperte sie im selben Jahr die Figur Yvonne Weber, Regie führte Jan Haering[2].

Musikvideo (Auswahl)

Filmografie (Auswahl)

Einzelnachweise

  1. a b c HFS Berlin Abschlussjahr 2025 Leonie Krieg. In: hfs-berlin.de. Abgerufen am 24. Oktober 2025.
  2. a b c d e f Biografie Leonie Krieg bei Fischer und Partner. In: Fischer und Partner. Abgerufen am 24. Oktober 2025.
  3. a b c Biografie Leonie Krieg. In: Festspiele Hanau. Abgerufen am 24. Oktober 2025.
  4. a b Musikvideo Sebastian Block - Halb so schlimm. In: youtube.com. Abgerufen am 24. Oktober 2025.
  5. a b c d Ensemble Renaissance Theater Berlin Leonie Krieg. In: renaissance-theater.de. Abgerufen am 24. Oktober 2025.
  6. Der Krimi aus Brandenburg: Die Raaben und das tote Mädchen. In: daserste.de/. Abgerufen am 24. Oktober 2025.
  7. a b Tatort: Erika Mustermann mit Leonie Krieg. In: rbb-online.de/. Abgerufen am 24. Oktober 2025.
  8. Leonie Krieg bei SOKO Wismar. In: tvinfo.de/. Abgerufen am 24. Oktober 2025.