Leo-Karel Jozef De Kesel
Leo-Karel Jozef De Kesel (* 1. Oktober 1903 in Adegem; † 3. August 2001 in Gent) war römisch-katholischer Weihbischof in Gent.
Leben
Leo-Karel Jozef De Kesel empfing am 18. April 1927 die Priesterweihe für das Bistum Gent. Von 1929 bis 1938 unterrichtete er Kirchengeschichte am Priesterseminar in Gent. Anschließend wurde er Spiritual des Seminars und 1948 dessen Regens, was er bis 1964 blieb.
Johannes XXIII. ernannte ihn am 28. Dezember 1960 zum Weihbischof in Gent und Titularbischof von Synaus. Der Bischof von Gent, Charles Justin Marie Ernest Calewaert, weihte ihn am 24. Februar des nächsten Jahres zum Bischof; Mitkonsekratoren waren Emiel-Jozef De Smedt, Bischof von Brügge, und Guillaume Marie van Zuylen, Koadjutorbischof von Lüttich. Als Wahlspruch wählte er Humilitate et Mansuetudine („Durch Demut und Sanftmut“). Er nahm an allen Sitzungsperioden des Zweiten Vatikanischen Konzils teil. Ab dem 27. Dezember 1963 bis zur Ernennung des neuen Bischofs Léonce Albert Van Peteghem führte De Kesel als Kapitularvikar die Amtsgeschäfte der Diözese Gent. Von 1967 gehörte er nach Berufung durch Papst Paul VI. dem Consilium zur Ausführung der Liturgiekonstitution des Konzils an.
Am 13. Juli 1990 nahm Papst Johannes Paul II. seinen altersbedingten Rücktritt an. Kardinal Jozef De Kesel, emeritierter Erzbischof von Mecheln-Brüssel, ist sein Neffe.
Weblinks
- Eintrag zu Leo-Karel Jozef De Kesel auf catholic-hierarchy.org (englisch)
- Biografie auf odis.be