Lennard Oehl

Jan Lennard Oehl[1] (* 1. Juni 1993 in Frankfurt am Main) ist ein deutscher Politiker (SPD) und war von 2021 bis 2025 Mitglied des Deutschen Bundestages.

Ausbildung und Beruf

Oehl besuchte von 1999 bis 2003 die Grundschule in Ostheim. 2011 nahm er an der Weltschülerkonferenz der UNIS in New York teil. Er erhielt 2012 sein Abitur an der Hohen Landesschule in Hanau. Von 2013 bis 2019 war Oehl Referent bei Christoph Degen, der zu diesem Zeitpunkt für die SPD im Hessischen Landtag saß. Oehl studierte Volkswirtschaft und erhielt 2017 seinen Bachelor of Arts. 2017/18 hatte er ein Auslandssemester in Łódź. 2019 schloss er das Studium mit dem Master of Science ab. Danach arbeitete er als Analyst für einen Finanzdatendienstleister in Frankfurt.

Politische Tätigkeiten

2016 wurde Oehl in die Stadtverordnetenversammlung von Nidderau gewählt. Von 2018 bis 2021 war er Vorsitzender der Jusos Main-Kinzig.

Bei der Bundestagswahl 2021 gewann er das Direktmandat im Bundestagswahlkreis Hanau mit 31,1 % der Erststimmen und zog in den 20. Deutschen Bundestag ein.[1] Er war Mitglied im Finanzausschuss und stellvertretendes Mitglied im Haushaltsausschuss sowie im Ausschuss für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz.[2] Bei der Bundestagswahl 2025 verfehlte er den Wiedereinzug in den Bundestag.

Oehl ist seit 2024 Vorsitzender des Landesverbands Hessen des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold.[3]

Commons: Lennard Oehl – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. a b Ergebnisse Hanau - Der Bundeswahlleiter. Abgerufen am 18. Oktober 2021.
  2. Abgeordnetenwacht. 12. Januar 2022, abgerufen am 12. Januar 2022.
  3. Lennard Oehl neuer Landesvorsitzender Hessen. In: reichsbanner.de. 25. Februar 2024, abgerufen am 15. Dezember 2025.