Leipziger Schnellpressenfabrik
Die Leipziger Schnellpressenfabrik stellte in der Stadt Leipzig Schnellpressen her.
Sie ging Anfang des 20. Jahrhunderts aus der Firma „Schmiers, Werner & Stein“ (SWS) hervor. SWS fertigte um 1900 Steindruck-Schnellpressen.[1]
Die Leipziger Schnellpressenfabrik arbeitete mit Dr. Otto C. Strecker (Offset-Präparate), mit den Chr. Hoftmann-Steinberg'schen Farbenfabriken (Offsetfarben) sowie mit Krause & Baumann (Offset-Chromopapiere) zusammen.[2]
Im Jahre 1907, nach der Erfindung des Offsetdrucks 1904 in USA durch Ira W. Rubel und Caspar Hermann, wurde in einem Leipziger Ladengeschäft die erste deutsche Bogenoffsetmaschine „Triumph“ vorgestellt. Caspar Hermann hatte dazu in der Leipziger Schnellpressenfabrik eine Harris-Bogenrotation umgebaut.[3]
1924 fusionierte die Leipziger Schnellpressenfabrik mit der Dresdner Schnellpressenfabrik zur Dresden-Leipziger Schnellpressenfabrik AG. Es wurden „Schnelllaufende Einfarben- und Zweifarben-Offsetpressen, Schön- und Widerdruck - Offsetpressen, Buchdruckschnellpressen, Zweitourenschnellpressen und Autotiegeldruckpressen“ hergestellt.[4]
Quellen
- ↑ Restaurierungsbericht ( vom 12. März 2009 im Internet Archive)
- ↑ 2-seitiges Werbeblatt. Ehemals im (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 23. März 2008. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche in Webarchiven)
- ↑ Boris Fuchs: VDD-Mitgliederversammlung 2004 in Leipzig. Ehemals im (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 23. März 2008. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche in Webarchiven)
- ↑ Grafische Darstellung einer Fabrikansicht um 1935 „Dresden-Leipziger Schnellpressenfabrik AG“