Leipzig-Klasse (1931)

Leipzig-Klasse
Die Nürnberg
Schiffsdaten
Land Deutsches Reich Deutsches Reich
Schiffsart Leichter Kreuzer
Bauzeitraum 1928 bis 1935
Stapellauf des Typschiffes 18. Oktober 1929
Gebaute Einheiten 2
Dienstzeit 1931 bis 1959
Schiffsmaße und Besatzung
Daten der Leipzig
Länge 177,1 m (Lüa)
165,8 m (KWL)
Breite 16,3 m
Tiefgang (max.) 5,69 m
Verdrängung Standard: 6.310 tn.l.
Konstruktion: 6.820 t
Maximal: 8.100 t
 
Besatzung 534 bis 850 Mann
Maschinenanlage
Maschine 6 × Marinekessel
2 × Dampfturbinensatz
4 × MAN 7-Zyl.-Dieselmotor
Maschinen­leistung 77.985 PS (57.358 kW)
Höchst­geschwindigkeit 31,9 kn (59 km/h)
Propeller 2 × dreiflügelig ⌀ 4,25 m
1 × dreiflügelig ⌀ 3,0 m
Bewaffnung
Panzerung
  • Gürtel: 18–50 mm
  • Deck: 20–25 mm
  • Kommandoturm: 30–100 mm
  • Türme: 20–30 mm
  • Barbetten: 30 mm

Bei den Leichten Kreuzern der Leipzig-Klasse handelt es sich um zwei Kreuzer der Kriegsmarine. Sie waren nach deutschen Städten benannt.

Als Nachfolger waren die Einheiten der M-Klasse vorgesehen, deren Bau aber kurz nach Beginn des Zweiten Weltkriegs gestoppt wurde. Somit stellt die Leipzig-Klasse die letzte Klasse Leichter Kreuzer dar, die in Deutschland in Dienst gestellt wurde.

Entwurf

Bei der Leipzig-Klasse handelt es sich um einen überarbeiteten Entwurf der Königsberg-Klasse.

Das Konzept der Königsberg-Klasse wurde größtenteils beibehalten. Die Leipzig-Klasse hatte allerdings nur einen Schornstein, und die hinteren 15-cm-Drillingstürme waren nicht seitlich versetzt, sondern mittig angeordnet.

Die Nürnberg wich in ihrem Erscheinungsbild erheblich vom Typschiff Leipzig ab. Unterscheidungsmerkmale waren unter anderem die Form des Brückenaufbaus und die Anordnung der schweren Fla-Waffen. Am auffälligsten war aber der Plattformkranz am Schornstein, den nur die Nürnberg hatte.

Einheiten

Leipzig

Die Leipzig wurde nach dem Zweiten Weltkrieg von der Britischen Militärverwaltung mit Munition (ob es sich um Giftgasmunition handelte, wurde nie offiziell bestätigt) beladen und am 16. Dezember 1946 in der Nordsee versenkt.

Nürnberg

Die Nürnberg wurde nach dem Zweiten Weltkrieg der Sowjetunion als Kriegsbeute zugesprochen, diente dort unter dem Namen Admiral Makarow und wurde schließlich im Februar 1959 außer Dienst gestellt und abgewrackt.

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