Lee Gibson (Sängerin)
Lee Gibson (* 5. März 1950 in Watford, Hertfordshire) ist eine britische Schauspielerin, Sängerin und Unterhaltungskünstlerin, die im Laufe ihrer Gesangskarriere sowohl Popmusik als auch Jazz sang.
Werdegang
Gibson begann als Sängerin und war zunächst Mitglied der Folk-Rock-Gruppe Chorale, mit der sie 1979 ein gleichnamiges Album für Arista Records aufnahm, sowie der Single „Riu Riu“, die in mehreren europäischen Ländern in den Charts war.[1] Dann arbeitete sie als Filmschauspielerin in Filmen wie „Victor/Victoria“, „Privates on Parade“, „The Great Muppet Movie“, „Willow“ und „Yentl“ und war in vielen Fernsehprogrammen zu sehen, darunter „The Two Ronnies“, „The Morecambe and Wise Show“, „Only Fools and Horses“ und vor allem „The Benny Hill Show“,[2] wo sie mit Songs wie „Mad About You“, „You Stepped Out of a Dream“, „Sweet Gingerbread Man“ und „Happy Together“ bekannt wurde.
Dann konzentrierte Gibson sich auf den Jazz, arbeitete mit dem Quartett von Brian Lemon, aber auch mit den Bigbands von Syd Lawrence und Don Lusher sowie der BBC Big Band und dem BBC Concert Orchestra. Sie trat in allen großen britischen Jazzclubs auf und legte mehreren Alben vor, insbesondere für das Label Spotlite Jazz. Nach einem Auftritt in Knokke 1980 sang sie in Finnland mit dem UMO Jazz Orchestra, in Dänemark mit der Danish Radio Big Band unter der Leitung von Thad Jones, in den Niederlanden mit den Skymasters und dem Metropole Orkest, mit dem sie das Album Night Songs aufnahm, und in Deutschland mit dem WDR Rundfunkorchester sowie mit Sarah Vaughan und der Francy Boland Band unter der Leitung von Lalo Schifrin (The Planet Is Alive … Let It Live!). Außerdem sang sie die Musik von Andrew Lloyd Webber mit dem Royal Philharmonic Orchestra bei einem Gala-Konzert in London.[1]
Diskographische Hinweise
- Lee Gibson, Metropole Orchestra: Night Songs (Koch 1998)
- Lee Gibson with the Fat Chops Big Band: Frim Fram Sauce (1999)[3]
- Barbara Jay, Lee Gibson & Tina May: The Ella Fitzgerald Songbook Revisited (Spotlite Jazz 2000)
- Songs of Time and Place (Spotlite Jazz 2002)
- Here’s to Love (Spotlite Jazz 2008)
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ a b Lee Gibson bei AllMusic (englisch)
- ↑ Lee Gibson bei IMDb
- ↑ Jack Bowers: Lee Gibson with the Fat Chops Big Band Frim Fram Sauce. In: All About Jazz. 1. Oktober 1999, abgerufen am 14. November 2025 (englisch).