Laurie Kreiner
| Laurie Kreiner | |||||||||||
| Voller Name | Lauren Margaret Kreiner | ||||||||||
| Nation | Kanada | ||||||||||
| Geburtstag | 30. Juni 1954 (71 Jahre) | ||||||||||
| Geburtsort | Timmins, Kanada | ||||||||||
| Größe | 168 cm | ||||||||||
| Gewicht | 57 kg | ||||||||||
| Karriere | |||||||||||
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| Disziplin | Abfahrt, Riesenslalom Slalom, Alpine Kombination | ||||||||||
| Status | zurückgetreten | ||||||||||
| Karriereende | Nach 1976 | ||||||||||
| Platzierungen im Alpinen Skiweltcup | |||||||||||
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| letzte Änderung: 3. Januar 2026 | |||||||||||
Lauren Margaret „Laurie“ Kreiner (verheiratete Vaillancourt; * 30. Juni 1954 in Timmins, Ontario) ist eine ehemalige kanadische Skirennläuferin.
Karriere
Kreiner gab ihr internationales Renndebüt bei den Weltmeisterschaften 1970 in Gröden, wobei sie im Riesenslalom den 19. Platz belegte.[1] In Abfahrt und Slalom schied sie aus.[2][3] Ihre ersten Weltcuppunkte gewann sie am 17. Dezember 1971 mit Rang 10 bei der Abfahrt von Sestriere. Aufgrund dieser Leistung konnte sich Kreiner für die Olympischen Winterspiele in Sapporo qualifizieren. Dort verpasste sie als Vierte im Riesenslalom nur knapp eine Medaille. Auf die drittplatzierte Österreicherin Wiltrud Drexel fehlten ihr nur 13 Hundertstelsekunden. In der nur als Weltmeisterschaften zählenden Alpinen Kombination fehlten ihr als Fünfte nur knapp 3 Punkte auf die die Bronzemedaillengewinnerin Toril Førland.[4]
Am 10. Januar 1973 erzielte Kreiner bei der Abfahrt von Pfronten ihr bestes Weltcupergebnis, sie belegte den Vierten Platz. Auf die drittplatzierte Ingrid Gfölner fehlten ihr knapp 3 Zehntelsekunden.
Die Weltmeisterschaften 1974 verliefen für Kreiner enttäuschend, sie erreichte lediglich Rang 17 in der Abfahrt, im Riesenslalom schied sie aus.[5][6] Auch bei den Winterspielen 1976 in Innsbruck konnte Kreiner nicht an die Leistungen von Sapporo anknüpfen. Sie erreichte lediglich Rang 14 im Slalom als beste Platzierung, in der nur als Weltmeisterschaft gewerteten Kombination belegte sie den 7. Rang mit deutlichen Abständen zu den Medaillenrängen.
Nach der Saison 1975/76 ist Kreiner nicht mehr als Skirennläuferin in Erscheinung getreten.
Privates
Die Olympiasiegerin Kathy Kreiner ist ihre Schwester.
Erfolge
Olympische Winterspiele
- Sapporo 1972: 4. Riesenslalom, 12. Slalom, 20. Abfahrt
- Innsbruck 1976: 14. Slalom, 16. Abfahrt, 27. Riesenslalom
Weltmeisterschaften
- Gröden 1970: 19. Riesenslalom, DNF Abfahrt, DNF Slalom
- Sapporo 1972: 5. Kombination
- St. Moritz 1974: 17. Abfahrt, DNF Riesenslalom
- Innsbruck 1976: 7. Kombination
Weblinks
- Laurie Kreiner in der Datenbank des Internationalen Skiverbands (englisch)
- Laurie Kreiner in der Datenbank von Olympedia.org (englisch)
Einzelnachweise
- ↑ 1970 Women's Giant Slalom. Abgerufen am 3. Januar 2026 (englisch).
- ↑ 1970 Women's Downhill. Abgerufen am 3. Januar 2026 (englisch).
- ↑ 1970 Women's Slalom. Abgerufen am 3. Januar 2026 (englisch).
- ↑ 1972 Women's Combined. Abgerufen am 3. Januar 2026 (englisch).
- ↑ 1974 Women's Downhill. Abgerufen am 3. Januar 2026 (englisch).
- ↑ 1974 Women's Giant Slalom. Abgerufen am 3. Januar 2026 (englisch).