Langweiler Wald
Langweiler Wald ist eine Gemarkung und ein ehemaliges gemeindefreie Gebiet im oberfränkischen Landkreis Bayreuth. Der Name kommt vom Gemeindeteil Langweil der Gemeinde Ahorntal, der unmittelbar an der Grenze zu dem Gebiet liegt und dessen einziges Wohngebäude ein ehemaliges Forsthaus ist.
Der 452 Hektar große Staatsforst liegt zwischen Mistelgau, Glashütten, Glashüttener Forst, Ahorntal und Waischenfeld. Das Gebiet ist komplett bewaldet.
Die Gemarkung hatte am 1. März 2020 eine Fläche von 4,526 km² in 51 Flurstücken. Drei Flurstücke mit zusammen 4530 Quadratmetern Fläche, welche die Schöchleinsmühle bilden, lagen schon vor dem 1. März 2020 nicht in dem gemeindefreien Gebiet Langweiler Wald, sondern in der Gemeinde Ahorntal. Sie wurden zum 1. März 2020 in die Gemeinde Mistelgau umgegliedert.[1]
Am 1. März 2020 wurde das gemeindefreie Gebiet aufgelöst und in die Gemeinden Ahorntal und Mistelgau sowie die Stadt Waischenfeld eingegliedert:[2]
| Aufnehmende Gemeinde |
Gemarkungsteil | Anzahl Flurstücke |
Fläche ha |
Fläche Prozent |
Lage |
|---|---|---|---|---|---|
| Ahorntal | 0 | 26 | 177,60 | 39,3 | Südosten |
| Mistelgau | 2 | 15 | 200,16 | 44,4 | Norden |
| Waischenfeld | 3 | 7 | 74,38 | 16,5 | Südwesten |
| 3 Gemeinden | 48 | 452,14 | 100,0 |
Siehe auch
Weblinks
- Staatsforst Langweiler Wald in OpenStreetMap (Abgerufen am 21. August 2017)
Einzelnachweise
- ↑ Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 11. Dezember 2024.
- ↑ Verordnung zur Auflösung des gemeindefreien Gebietes Langweiler Wald und Eingliederung in die Gemeinde Ahorntal, die Gemeinde Mistelgau und die Stadt Waischenfeld, alle Landkreis Bayreuth vom 6. Februar 2020 (ROF-SG12-1402b-2/14). In: Regierung von Oberfranken (Hrsg.): Oberfränkisches Amtsblatt. Nr. 2, 2020, S. 17–18 (PDF).
Koordinaten: 49° 52′ 34,5″ N, 11° 24′ 43,3″ O