Landschach (Gemeinde Grafenbach-St. Valentin)

Landschach (Dorf)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Neunkirchen (NK), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Neunkirchen
Pol. Gemeinde Grafenbach-St. Valentin  (KG St. Valentin-Landschach)
Ortschaft St. Valentin-Landschach
Koordinaten 47° 41′ 5″ N, 16° 1′ 24″ Of1
Höhe 435 m ü. A.
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS
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BW

Landschach ist ein Dorf in der Ortschaft St. Valentin-Landschach der Marktgemeinde Grafenbach-St. Valentin im Bezirk Neunkirchen, Niederösterreich.

Geografie

Landschach befindet sich östlich von St. Valentin an der Grenze des Steinfeldes zur Buckligen Welt und bildet gemeinsam mit St. Valentin eine Ortschaft mit 861 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2025).[1]

Geschichte

Im Jahr 1822 wurde der Ort zusammen mit St. Valentin als Dorf mit 32 Häusern genannt, das nach St. Valentin eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Kranichberg besaß die Ortsobrigkeit und besorgte die Konskription. Die Landgerichtsbarkeit wurde vom Magistrat Wr. Neustadt ausgeübt und die Untertanen und Grundholde gehörten den Herrschaften Steyersberg, Kranichberg, Seebenstein, Pottschach und Feistritz sowie dem Stift Neukloster.[2]

Literatur

  • Friedrich Wilhelm Weiskern: Topographie von Niederösterreich, in welcher alle Städte, Märkte, Dörfer, Klöster, Schlößer, Herrschaften, Landgüter, Edelsitze, Freyhöfe, namhafte Oerter u.d.g. angezeiget werden, welche in diesem Erzherzogthume wirklich angetroffen werden, oder sich ehemals darinnen befunden haben. Band 1: A–M. Druckerei Joseph von Kurzböck, Wien 1768, S. 343 (Ausgabe 1769; Laintscha in der Google-Buchsuche).
  • Franz Xaver Schweickhardt: Darstellung des Erzherzogthums Österreich unter der Ens, durch umfassende Beschreibung aller Burgen, Schlösser, Herrschaften, Städte, Märkte, Dörfer, Rotten etc. etc., topographisch-statistisch-genealogisch-historisch bearbeitet und nach den bestehenden vier Kreis-Vierteln [alphabetisch] gereiht. [Teil:] Viertel unterm Wienerwald. 7 von 34 Bänden. 6. Band: Schöngraben bis St. Valentin. Schmidl, Wien 1833, S. 290 (St. Valentin und LandschachInternet Archive).
  • Ortsverzeichnis 2001 Niederösterreich (PDF; 4,8 MB), Statistik Austria, Wien 2005, ISBN 3-902452-42-0, S. 256.

Einzelnachweise

  1. Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2025 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2025), (ODS, 500 KB)
  2. Joseph von Steinius: Topographischer Land-Schematismus oder Verzeichniß aller im Erzherzogthume Oesterreich unter der Enns befindlichen Ortschaften als Städte, Märkte, Schlösser, Ämter, Dörfer, Rotten und einzelne Häuser, die eigene Nahmen haben, Anzahl der Häuser sowohl, als der betreffenden Pfarren, Schulörter, Patronate, Decanate, Werbbezirke, Landgerichte, Ortsobrigkeiten, Grund- und Conscriptions-Herrschaften, dann der nächsten Poststationen zur Auf- und Abgabe der Briefe. Zweiter Band: M–Z. Verlag Anton Strauß, Wien 1822, S. 344 (Valentin und Landschach in der Google-Buchsuche).