Lake Dead
| Film | |
| Titel | Lake Dead |
|---|---|
| Produktionsland | Vereinigte Staaten |
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 2007 |
| Länge | 90 Minuten |
| Altersfreigabe | |
| Stab | |
| Regie | George Bessudo |
| Drehbuch | Daniel P. Coughlin |
| Produktion | Todd Chamberlain, Hector Echavarria, Jason Hice |
| Musik | Mark Petrie |
| Kamera | Curtis Petersen |
| Schnitt | Eamon Glennon |
| Besetzung | |
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Lake Dead ist ein US-amerikanischer Horrorfilm aus dem Jahr 2007.
Handlung
Brielle bekommt mitten in der Nacht einen Anruf ihres alkoholsüchtigen Vaters John, der ihr sagt, dass ihr Großvater gerade gestorben sei. Sie ist verwirrt, weil sie dachte, der Großvater wäre längst tot. Dabei erfährt sie, dass der Großvater ihr und ihren Schwestern Kelly und Sam ein Motel vererbt hat. Nachdem Brielle die in schwierigen Verhältnissen lebende Sam informiert hat, fährt Sam schon vor der Beerdigung zu dem Motel. Dort wird sie von zwei Männern überfallen, die ihr eine Eisenstange durch die Füße treiben und sie mit einem daran befestigten Betonklotz im nahegelegenen See versenken.
Bei der Beerdigung warnt John die anderen Schwestern davor, zu dem Motel zu fahren. Sie machen sich in einem Wohnmobil trotzdem auf den Weg. Begleitet werden sie dabei von Brielles Freund Ben, ihrer Freundin Amy, deren Freund Bill und Tanya. Vor Ort begegnen sie der alten Dame Gloria, die sich um das Motel kümmert. Sie beziehen jedoch keine Zimmer, sondern richten sich am See ein. Während sie darin schwimmen, bemerken sie Sams Leiche nicht. Später geht Bill mit Tanya in den Wald, um Feuerholz zu sammeln. Wie von Amy befürchtet, haben die beiden dort Sex. Dabei werden sie von den beiden Mördern überfallen, die Bill strangulieren und Tanya mit einer Axt an einen Baum schlagen und vergewaltigen.
Als die restlichen Freunde fliehen, wird auch Amy von den Mördern erwischt. Brielle, Kelly und Ben fliehen im Wohnmobil, bis der Sheriff Chuck sie aufhält. Er sagt ihnen, er würde sie im Polizeiwagen zur Wache bringen, fährt aber mit ihnen zum Motel. Während eines Verhörs bringt Gloria den drei Teenagern Kaffee, der ein Schlafmittel enthält. Chuck fesselt die drei Opfer an Stühle. Als sie wieder zu sich kommen, wird Ben von den Schwestern getrennt. Er schafft es jedoch, einen der beiden Mörder zu erschlagen und die Fesseln zu lösen. Bei der Flucht erschießt er Gloria.
Allmählich stellt sich heraus, dass Gloria Chucks Mutter ist. Er hat mit ihr durch Inzest die beiden mordenden Söhne Kane und Abel gezeugt. John ist sein Bruder und hat sich der Inzest-Tradition in der Familie Lake gewehrt. Deshalb haben Gloria und John Brielle und Kelly zum Motel gelockt, um durch Vergewaltigung die düstere Familientradition fortzusetzen. Sam war für sie als nur adoptierte Schwester ebenso wertlos wie die anderen Teenager, die deshalb getötet wurden.
Brielle, Kelly und Ben werden von John und seinem Sohn aufgegriffen. Während Chuck die Mädchen zur Scheune schleppt, schlägt Ben den Sohn nieder und folgt ihnen. Er wird jedoch vor der Scheune von Chuck angeschossen. Chuck ist kurz davor, Brielle zu verwaltigen, als im letzten Moment John auftaucht und Chuck erschießt. Ben lebt noch und wird zusammen mit den beiden Schwestern gerettet.
Einige Zeit später kommen vier andere Teenager zu dem Motel. Einer der beiden mordenden Inzest-Söhne hat überlebt und schreit die Teenager an.
Produktion
Die Dreharbeiten fanden in Santa Clarita und Simi Valley statt.[2] Produziert wurde er von Alliance Group Entertainment. Regie führte George Bessudo und das Drehbuch schrieb Daniel P. Coughlin.
Veröffentlichung
Der Film wurde im November 2007 beim After Dark Horrorfest veröffentlicht.[3] Auf DVD erschien es am 18. März 2008.[4]
Rezeption
„Unoriginelle Horrorfilm-Variante, die stereotype Genremuster mit der aktuellen Drastik der "Torture Porn"-Welle mischt.“
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ FSK-Freigabebescheinigung
- ↑ Lake Dead. In: alliancegroupent.com. Archiviert vom ; abgerufen am 26. Dezember 2025.
- ↑ Lake Dead Distribute through After Dark Films. Archiviert vom am 5. Mai 2007; abgerufen am 28. Dezember 2025.
- ↑ Kurt Dahlke: Lake Dead – After Dark Horror Fest. In: DVD Talk. 12. März 2008, abgerufen am 28. Dezember 2025.
- ↑ Frankenhooker. In: Lexikon des internationalen Films. Filmdienst, abgerufen am 28. Dezember 2025.