Laimbach am Ostrong
| Laimbach am Ostrong (Dorf) Ortschaft Katastralgemeinde Laimbach | ||
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Melk (ME), Niederösterreich | |
| Gerichtsbezirk | Melk | |
| Pol. Gemeinde | Münichreith-Laimbach | |
| Koordinaten | 48° 18′ 59″ N, 15° 7′ 20″ O | |
| Höhe | 526 m ü. A. | |
| Einwohner der Ortschaft | 644 (1. Jän. 2025) | |
| Fläche d. KG | 6,18 km² (31. Dez. 2023) | |
| Statistische Kennzeichnung | ||
| Ortschaftskennziffer | 04676 | |
| Katastralgemeindenummer | 14322 | |
| Zählsprengel/ -bezirk | Laimbach am Ostrong (31525 004) | |
| Der Ort vom Südwesten aus betrachtet | ||
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS | ||
Laimbach am Ostrong ist eine Ortschaft und als Laimbach eine Katastralgemeinde der Gemeinde Münichreith-Laimbach im Bezirk Melk in Niederösterreich mit 644 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2025).[1]
Geografie
Das Dorf liegt nordöstlich des Ostrongs und wird vom Laimbach durchflossen. Durch den Ort führt die Zwettler Straße. Zur Ortschaft zählen weiters der Weiler Grünbach, die Rotten Au, Haide, Hinterholz und Thaya, die Streusiedlungen Brandstatt und Gartleiten sowie mehrere Einzellagen. Am 1. April 2020 umfasste die Ortschaft samt allen Lagen 220 Adressen.[2]
Geschichte
Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 54 teilweise zerstreuten Häusern genannt, das über eine Pfarre und eine Schule verfügte. Die Herrschaft Weißenberg besaß die Ortsobrigkeit, übte die Landgerichtsbarkeit aus und besorgte die Konskription. Die Untertanen und Grundholde des Ortes gehörten der Herrschaft Persenbeug.[3]
Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Laimbach ein Taxiunternehmer, ein Fleischer, drei Gastwirte, zwei Gemischtwarenhändler, ein Marktfahrer, ein Rohproduktehändler, ein Schmied, eine Schneiderin, ein Schuster, zwei Stechviehhändler und mehrere Landwirte ansässig.[4]
Am 1. Jänner 1972 wurden die bis dahin selbständigen Ortsgemeinden Münichreith und Laimbach zur Gemeinde Münichreith-Laimbach fusioniert.[5]
Literatur
- Friedrich Wilhelm Weiskern: Topographie von Niederösterreich, in welcher alle Städte, Märkte, Dörfer, Klöster, Schlößer, Herrschaften, Landgüter, Edelsitze, Freyhöfe, namhafte Oerter u.d.g. angezeiget werden, welche in diesem Erzherzogthume wirklich angetroffen werden, oder sich ehemals darinnen befunden haben. Band 1: A–M. Druckerei Joseph von Kurzböck, Wien 1768, S. 349 (Ausgabe 1769; Leimbach in der Google-Buchsuche).
- Franz Xaver Schweickhardt: Darstellung des Erzherzogthums Österreich unter der Ens, durch umfassende Beschreibung aller Burgen, Schlösser, Herrschaften, Städte, Märkte, Dörfer, Rotten etc. etc., topographisch-statistisch-genealogisch-historisch bearbeitet und nach den bestehenden vier Kreis-Vierteln [alphabetisch] gereiht. [Teil:] Viertel Ober-Manhardsberg. 6 von 34 Bänden. 6. Band: Taures (Stiftsherrschaft Zwettl) bis Pöbring. Anton Benko, Wien 1841, S. 271 (Laimbach – Internet Archive).
- Anton Steinhauser: Administrativkarte von Niederösterreich. Blatt 46, Sektion Pöggstall, 1:28.800, Hrsg: Verein für Landeskunde von Niederösterreich, in Kommission von Artaria & Co., Wien 1867–1882 (noel.gv.at [JPG; 8,6 MB]).
- Ortsverzeichnis 2001 Niederösterreich (PDF; 4,8 MB), Statistik Austria, Wien 2005, ISBN 3-902452-42-0, S. 207.
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2025 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2025), (ODS, 500 KB)
- ↑ Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen: Österreichisches Adressregister, Stichtagsdaten vom 1.4.2020 (online)
- ↑ Joseph von Steinius: Topographischer Land-Schematismus oder Verzeichniß aller im Erzherzogthume Oesterreich unter der Enns befindlichen Ortschaften als Städte, Märkte, Schlösser, Ämter, Dörfer, Rotten und einzelne Häuser, die eigene Nahmen haben, Anzahl der Häuser sowohl, als der betreffenden Pfarren, Schulörter, Patronate, Decanate, Werbbezirke, Landgerichte, Ortsobrigkeiten, Grund- und Conscriptions-Herrschaften, dann der nächsten Poststationen zur Auf- und Abgabe der Briefe. Erster Band: A–L. Verlag Anton Strauß, Wien 1822, S. 394 (Laimbach in der Google-Buchsuche).
- ↑ Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 333
- ↑ Gemeindeänderungen ab 1945. Statistik Austria, S. 46. In: Änderungen in der Verwaltungsgliederung. Statistik Austria (ZIP, 1,3 MB; Inhalt PDF); abgerufen am 2. Januar 2024.