La Nef

Lacroix et de Laville

Rechtsform  
Gründung 1898
Auflösung 1914
Sitz Agen, Frankreich
Leitung Joseph Lacroix
Branche Automobilindustrie

La Nef war eine französische Automarke.[1][2][3]

Unternehmensgeschichte

Joseph Lacroix gründete 1898 das Unternehmen Lacroix et de Laville in Agen und begann mit der Entwicklung von Automobilen. Im gleichen Jahr war der erste Prototyp fertig.[2] Es ist unklar, ob die Serienfertigung vor 1903 begann.[2] 1914 endete die Produktion.[1][2] Insgesamt entstanden etwa 200 Fahrzeuge.[2]

Fahrzeuge

Angeboten wurden Dreiradfahrzeuge, ähnlich den La Va Bon Train. Der Einzylinder-Einbaumotor von De Dion-Bouton mit wahlweise 400 bis 700 cm³ Hubraum war hinter dem einzelnen Vorderrad eingebaut und trieb die Hinterräder an. Gelenkt wurde mittels einer langen Lenkstange. Es gab Karosserieaufbauten für zwei und vier Personen.

Fahrzeuge dieser Marke sind in den Automuseen in Brüssel, Nysted und Rochetaillée-sur-Saône zu besichtigen.

Literatur

  • Harald H. Linz, Halwart Schrader: Die Internationale Automobil-Enzyklopädie. United Soft Media Verlag, München 2008, ISBN 978-3-8032-9876-8.
  • George Nicholas Georgano (Hrsg.): The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile. Band 2: G–O. Fitzroy Dearborn Publishers, Chicago 2001, ISBN 1-57958-293-1 (englisch).
  • George Nicholas Georgano: Autos. Encyclopédie complète. 1885 à nos jours. Courtille, Paris 1975 (französisch).
Commons: La Nef – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • (F) La Nef (Memento vom 22. Dezember 2016 im Internet Archive) Auf gtue-oldtimerservice.de.

Einzelnachweise

  1. a b Harald H. Linz, Halwart Schrader: Die Internationale Automobil-Enzyklopädie. United Soft Media Verlag, München 2008, ISBN 978-3-8032-9876-8.
  2. a b c d e George Nicholas Georgano (Hrsg.): The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile. Band 2: G–O. Fitzroy Dearborn Publishers, Chicago 2001, ISBN 1-57958-293-1 (englisch).
  3. George Nicholas Georgano: Autos. Encyclopédie complète. 1885 à nos jours. Courtille, Paris 1975 (französisch).