La Flèche (Huhn)

La Flèche
Hahn von La Flèche schwarz mit seinem charakteristischen geraden „Hörnerkamm“ auf der internationalen Landwirtschaftsmesse SIA (Salon international de l’Agriculture) 2020
Herkunft: Frankreich
Jahr: Um 1860 in Deutschland
Farbe: Schwarz; Weiß; Blau-gesäumt; Perlgrau; Gesperbert
Gewicht: Hahn 3 – 3,5 kg
Henne 2,5 – 3 kg
Legeleistung im Jahr: 180 Eier
Eierschalenfarbe: Weiß, auch mit rosa Hauch
Eiergewicht: 60 g
Zuchtstandards: BDRG
Liste von Hühnerrassen

Das La Flèche [la flɛʃ ist ein altes französisches Rassehaushuhn, das aus Haubenhühnern entstanden ist. Seinen Namen hat das Huhn von seinem Ursprungsort, der französischen Gemeinde La Flèche im Departement Sarthe.[1] Um 1860 kam es nach Deutschland.

Der Hahn hat ein Gewicht von 3 bis 3,5 kg, wohingegen die Henne nur 2,5 bis 3 kg wiegt. Die Legeleistung der Hühnerrasse wird vom BDRG mit 180 Eiern à 60 g angegeben. Die Schalenfarbe der Eier ist weiß, teilweise mit einem Hauch von rosa.[2] Das La Flèche tritt in den Farbschlägen schwarz, weiß, blau-gesäumt, perlgrau und gesperbert auf.[3] Das La Flèche gibt es auch als Zwerg-La Flèche.[4] Der auch Hörnerkamm genannte Kamm des Hahnes hat eine V-Form.[5]

Um 1870 entstand aus dem La Flèche-Huhn und dem italienischen Lamotta-Huhn das mittlerweile extrem gefährdete deutsche Augsburger Huhn.[6]

Commons: La Flèche – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Huehner-haltung.de: La Fleche Hühner - gute Flieger und sehr agil Abgerufen am 30. Januar 2020.
  2. Bund Deutscher Rassegeflügelzüchter: Rassetafeln Hühner Abgerufen am 30. Januar 2020.
  3. Bund Deutscher Rassegeflügelzüchter: Rassen- und Farbenschläge-Verzeichnis des Bundes Deutscher Rassegeflügelzüchter (2019) Abgerufen am 30. Januar 2020.
  4. Bund Deutscher Rassegeflügelzüchter: Übersicht Zwerghühner 2011 Abgerufen am 30. Januar 2020.
  5. Bund Deutscher Rassegeflügelzüchter: Fachausdrücke Geflügel Abgerufen am 30. Januar 2020.
  6. Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung: Einheimische Nutztierrassen in Deutschland und Rote Liste gefährdeter Nutztierrassen 2019, S. 111 (PDF-Dokument) Abgerufen am 30. Januar 2020.