Lietuvos laipiojimo sporto federacija
Lietuvos laipiojimo sporto federacija (deutsch: Litauischer Klettersportverband) ist der nationale Dachverband für den Klettersport in Litauen. Die Organisation vertritt litauische Athletinnen und Athleten im Sportklettern, Bouldern und Speedklettern auf nationaler und internationaler Ebene und ist Mitglied des Litauischen Olympischen Komitees (LTOK). Der Verband stellt Litauische Nationalmannschaft Sportklettern auf.
Die Adresse der Verwaltung ist A. Goštauto g. 8-303, LT-01108 Vilnius.
Geschichte
Die Föderation wurde am 22. Februar 2008 gegründet und hat ihren Sitz in Vilnius.[1] Sie entstand aus der wachsenden Kletterszene Litauens und dem Bedarf nach einer zentralen Organisation zur Koordination von Wettkämpfen, Ausbildung und internationaler Vertretung.
Präsidenten
- 2008–2014: Andrius Smirnovas
- 2014–2017: Inga Kupetytė-Bunevičienė
- 2018–2021: Margarita Smirnovienė
- 2022–2025: Milda Koreivaitė-Zaicevienė
Aufgaben und Ziele
Der Verband verfolgt folgende Hauptziele:
- Organisation und Durchführung nationaler Kletterwettbewerbe
- Förderung des Breiten- und Leistungssports im Klettern
- Ausbildung von Trainerinnen und Trainern
- Vertretung Litauens bei internationalen Wettbewerben und in der International Federation of Sport Climbing (IFSC)
- Entwicklung von Standards für Kletteranlagen und Sicherheitsrichtlinien
- Trainings der Nationalmannschaft und der Jugend-Nationalmannschaft.
Struktur
Die Föderation wird von einem Vorstand geleitet und arbeitet mit regionalen Klettervereinen, Sportzentren und Bildungseinrichtungen zusammen. Sie zählt mehrere hundert registrierte Mitglieder und betreut die litauische Nationalmannschaft im Klettersport.
Veranstaltungen
Zu den wichtigsten Veranstaltungen gehören:
- Litauische Meisterschaft im Bouldern
- Litauische Meisterschaft im Lead-Klettern
- Jugendturniere und Trainingslager
- Internationale Qualifikationswettkämpfe für Olympische Spiele.
Sportler
Teilnehmer an internationalen Wettkämpfen:
- Kipras Gabrielius Baltrūnas (* 1996)
- Roman Sivakov (* 2003)
- Kasparas Šiškauskas (* 2004)