Kurt Hösel

Kurt Walther August Hösel (* 28. Januar 1862 in Dresden; † 28. April 1929 ebenda) war ein deutscher Musiker und Komponist.

Leben und Wirken

Nach Schulzeit und musikalischer Ausbildung wurde er 1892 Assistent bei Hermann Levis in Bayreuth. Ab 1897 war er Leiter der Orchester- und Opernklasse des Konservatoriums in seiner Heimatstadt Dresden. Hier wurde er 1907 zum Professor ernannt. Bekannt wurde er auch als Komponist von Bühnenstücken wie beispielsweise Wieland der Schmied, das 1918 im Opernhaus in Charlottenburg bei Berlin uraufgeführt wurde. Ferner war er 25 Jahre lang bis kurz vor seinem Tod im Alter von 67 Jahren Dirigent der Dreyssigschen Singakademie in Dresden.

Er war der Vater der 1890 geborenen Konzertsängerin Senta Hösel, mit der er auch gemeinsame Konzerte gab.[1]

Nachlass

Sein Nachlass gehört zu den Musiknachlässen der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB).[2]

Literatur

  • Wilhelm Kosch: Deutsches Theater-Lexikon, Band I: A – Hurka. Verlag Ferd. Kleinmayr, 1953, ISBN 978-3-907820-27-8

Einzelnachweise

  1. Missa solemnis am 18. März 1927 in der Dreikönigskirche in Dresden.
  2. Übersicht Musiknachlässe in der SLUB Dresden