Kreger’sches Jagdhaus
| Kreger'sches Jagdhaus | |
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Kreger'sches Jagdhaus (2018) | |
| Daten | |
| Ort | Bad Sooden-Allendorf |
| Baujahr | 1831 |
| Koordinaten | 51° 15′ 28,2″ N, 10° 1′ 54,8″ O |
Das Kreger'sche Jagdhaus, auch als Kregershäuschen[1] bekannt, ist ein Kulturdenkmal nahe der hessischen Stadt Bad Sooden-Allendorf.[2]
Geschichte
Das Haus wurde im Jahr 1831 vom wohlhabenden Allendorfer Wein- und Salzhändler Johann Heinrich Kreger (1805–1866) als Jagdhaus im Talkessel des Hainbachs ca. 4 km südöstlich der Stadt Bad Sooden-Allendorf errichtet.[1] 1865 wurde das ursprüngliche Haus durch Brandstiftung vernichtet und das heutige Gebäude erbaut.
Aktuell (Stand: 2025) ist die einsam im Wald gelegene Ruine ein Lost Place und kann von Wanderern erkundet werden.
Architektur
Das Kreger'sche Jagdhaus ist ein neogotischer Sandsteinquaderbau mit zweiteiligen Spitzbogenfenstern und Fischblasenmaßwerk. Die Fenster stammen aus einer abgerissenen Kirche, wobei die Quellenlage im Bezug auf die Herkunft uneindeutig ist. Teilweise ist von einem abgerissenen Seitenschiff der St. Crucis (Bad Sooden-Allendorf) die Rede[1], anderenorts wird die „Unterste Kirche“ der Wüstung Emmicherode als Ursprung der Fenster genannt.
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Lage am Wegesrand
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Seitenansicht
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ a b c Kregershäuschen. Historisches Ortslexikon für Hessen. In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS). Hessisches Institut für Landesgeschichte, abgerufen am 13. Oktober 2025.
- ↑ Landesamt für Denkmalpflege Hessen (Hrsg.): Kreger'sches Jagdhaus In: DenkXweb, Online-Ausgabe von Kulturdenkmäler in Hessen.