Kombinat Elektrogeräte Fürstenwalde

VEB Kombinat Elektrogeräte Fürstenwalde
Rechtsform VEB
Gründung 1985
Auflösung 1990
Auflösungsgrund Privatisierung
Sitz Fürstenwalde/Spree,
Deutschland Demokratische Republik 1949 Deutsche Demokratische Republik
Leitung Ulrich Schultz
(Generaldirektor)
Mitarbeiterzahl 1700[1]
Branche Elektrotechnik
Stand: 1986

Der VEB Kombinat Elektrogeräte Fürstenwalde war ein Kombinat in der Deutschen Demokratischen Republik.

Die Betriebe des Kombinats waren überwiegend Hersteller von elektrotechnischen Geräten wie Stromversorgungstechnik für industrielle Anwendungen und Labors (Netzteile), Lötkolben, Schweißgeräte, Spritzgeräte sowie Konsumelektronik in Form von Lautsprecherboxen. Es wurden auch Plast-Konsumwaren wie Kunststoffpinsel und Heißkleber.

Das Kombinat unterstand dem Rat des Bezirkes Frankfurt. Weitere bezirksgeleitete Kombinate sind in der Liste von Kombinaten der DDR aufgeführt.

Im Zuge der Wende und der anschließenden Wiedervereinigung wurde das Kombinat 1990 aufgelöst und seine Betriebe wurden privatisiert.

Zugehörige Betriebe

Zum Kombinat gehörten zuletzt die folgenden Betriebe: [2]

  • VEB Statron Fürstenwalde; (Stammbetrieb)
  • VEB Elektrogeräte Fürstenwalde
  • VEB Elektromechanische Werkstätten Woltersdorf
  • VEB Mechanik Friedrichswalde
  • VEB Metallzerspanung Bad Freienwalde
  • VEB Plastformung Rehfelde
  • VEB Rationalisierung Frankfurt/Oder
  • VEB Woltersdorfer Elektromaschinen und Anlagenbau

Einzelnachweise

  1. Zusätzlich Konsumgüter in ausgezeichneter Qualität, nd-archiv.de, abgerufen am 2. Dezember 2025.
  2. Liste der privatisierten Unternehmen der Treuhandanstalt Liste der Treuhandunternehmen in: Zusammenstellung der beim Versorgungsträger für die Zusatzversorgungssysteme zu den ehemaligen Betrieben und Einrichtungen der DDR vorhandenen Unterlagen bei Deutsche Rentenversicherung (in archive.org)