Kloster Hildenbrandseck
| Kloster Hildenbrandseck | ||
|---|---|---|
| Daten | ||
| Ort | Gimmeldingen | |
| Baustil | Dreiflügelanlage, elfachsiger Krüppelwalmbau | |
| Baujahr | 17. Jahrhundert | |
| Koordinaten | 49° 23′ 1,1″ N, 8° 9′ 48,4″ O | |
Das Kloster Hildenbrandseck, ursprünglich ein Schloss, später ein Kloster auf dem Gebiet von Neustadt an der Weinstraße, ist heute eine Klinik. Es steht unter Denkmalschutz.
Lage
Das Anwesen, in dem sich das Kloster einst befand, befindet sich entlang der Kreisstraße 12 im äußersten Norden der Gemarkung des Ortsbezirks Gimmeldingen und besitzt die Anschrift Hildenbrandseck 2. Unmittelbar nördlich erstrecken sich bereits sowohl Gemarkung als auch Siedlungsgebiet des Ortsbezirks Königsbach an der Weinstraße.[1]
Bauwerk
Das Anwesen – alternativ als Unteres Schloss und Unteres Herrenhaus bezeichnet – wurde im 17. Jahrhundert errichtet. Der Kern ist eine Dreiflügelanlage, die in den Jahren 1913 sowie 1914 erweitert wurde. Der Krüppelwalmdachbau mit insgesamt elf Achsen wird mit den Jahren 1610 und 1898 bezeichnet; das letztgenannte Jahr verweist auf den zwischenzeitlichen Umbau und die Renovierung der Anlage. Der Wappenstein ist mit 1651 bezeichnet. Die Anlage hat einen Garten mit einem Pavillon, der mehrere Skulpturen enthält.[2]
Geschichte
Nach dem Zweiten Weltkrieg diente das ursprüngliche Schloss als Kloster der Unbeschuhten Karmelitinnen, ehe diese 1958 nach Hauenstein umzogen. Ab 1959 war das Kloster Mutterhaus der zuvor in Quirnheim ansässigen Hildegardis-Schwestern vom Katholischen Apostolat. Wegen des Mangels an Novizinnen wurde das Gebäude 2004 an eine Klinik für Plastische Chirurgie veräußert, während die Hildegardis-Schwestern nach Pirmasens umzogen.
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ Herrenhaus Hildenbrandseck. Abgerufen am 3. Februar 2025.
- ↑ Nachrichtliches Verzeichnis der Kulturdenkmäler Kreisfreie Stadt Neustadt an der Weinstraße. (PDF; 349 kB) Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz, Mainz 2020