Klobenreuth

Klobenreuth ist ein Gemeindeteil (Dorf) und eine Gemarkung von Kirchendemenreuth, einer Gemeinde im Oberpfälzer Landkreis Neustadt an der Waldnaab in Bayern.

Geographie

Die Gemarkung Klobenreuth (094314) umfasst eine Fläche von 11,244 km² und hat 162 Einwohner.[1]

Geschichte

Das Dorf wurde (erstmals) 1285 als Chlobenrivt erwähnt.[2]

Klobenreuth gehörte zum Gemeinschaftsamt Parkstein-Weiden, in denen der Parksteiner Landrichter zusammen mit zwölf Geschworenen in Fällen der hohen und niederen Gerichtsbarkeit urteilte. Ab 1714 gehörte der Ort vollständig zum Herzogtum Pfalz-Sulzbach, seit 1777 war es Teil des Kurfürstentums Bayern. Allerdings hatte auch die Herrschaft Störstein hier alte Rechte.

In Klobenreuth wurde in Folge des bayerischen Gemeindeedikts von 1818 eine Ruralgemeinde gebildet. Sie umfasste die Orte:

  • Klobenreuth
  • Denkenreuth
  • Hutzlmühle
  • Menzlhof
  • Scherreuth

Die Kapelle Maria Hilf wurde 1873 errichtet; gestiftet hat sie der Bauer Michael Hauser vom abgekommenen Anwesen „beim Treml“.

Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde am 1. Januar 1978 die Gemeinde Klobenreuth der Gemeinde Kirchendemenreuth eingegliedert.[3][4]

Einzelnachweise

  1. Gemarkung Klobenreuth (Kirchendemenreuth) / Bayern. In: Geoindex.io. Abgerufen am 27. September 2025.
  2. Klobenreuth. In: Ortsnamen - Geschichte Bayerns. Abgerufen am 27. September 2025.
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 652 (Statistische Bibliothek des Bundes und der Länder [PDF; 41,1 MB]).
  4. Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Die Gemeinden Bayerns nach dem Gebietsstand 25. Mai 1987. Die Einwohnerzahlen der Gemeinden Bayerns und die Änderungen im Besitzstand und Gebiet von 1840 bis 1987 (= Beiträge zur Statistik Bayerns. Heft 451). München 1991, DNB 920240593, OCLC 75242522, S. 79, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00070717-7 (Digitalisat – Anmerkung Ziffer 9).

Koordinaten: 49° 45′ 51,8″ N, 12° 9′ 4,7″ O