Klemens Schenk von Stauffenberg
Klemens Friedrich Graf Schenk von Stauffenberg (* 12. August 1826 in Würzburg; † 16. November 1886 in Neckarhausen (Nürtingen)) war ein deutscher Gutsbesitzer, bayerischer Oberst sowie Mitglied der Bayerischen Ständeversammlung.
Leben
Klemens Schenk von Stauffenberg entstammte dem schwäbischen Uradelsgeschlecht Stauffenberg, aus dem zahlreiche namhafte Persönlichkeiten hervorgegangen sind. Er war ein Sohn des Reichsrats Graf Franz Ludwig Philipp Schenk von Stauffenberg (1801–1881) und dessen Ehefrau Gräfin Eleonore Butler von Clonebough (1808–1861). Als Fideikommissherr verfügte er über umfangreichen Gutsbesitz und wurde nach dem Tod seines Vaters im Jahre 1881[1] dessen Nachfolger in der Kammer der Reichsräte, deren Mitglieder neben den Mitgliedern der Kammer der Abgeordneten den Bayerischen Landtag bildeten. Dieses Amt bekleidete er bis 1886, als sein Sohn Berthold das Amt des Reichsrats übernahm.
Er war zunächst Major À la suite[2] der Bayerischen Armee und stieg bis zum Oberst[3] auf. Er war Mitglied des Münchener Kunstvereins[4].
Familie
Am 7. Januar 1857 heiratete Stauffenberg in Mannheim Gräfin Leopoldine von Oberndorff (1931–1919). Aus der Ehe sind die Kinder Berthold (1859–1944, ∞ Maria Theresia Freiin Groß von Trockau), Alfred (1860–1936, Großvater des Hitler-Attentäters Claus Schenk Graf von Stauffenberg) und Philipp (1864–1945, ∞ Marie Ottilie Schönhofen (1875–1959) hervorgegangen.
Siehe auch
Weblinks
Klemens Schenk von Stauffenberg in der Parlamentsdatenbank des Hauses der Bayerischen Geschichte in der Bavariathek
Einzelnachweise
- ↑ Almanach für den Bayerischen Landtag, Band 1. 1881 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
- ↑ Bamberger neueste Nachrichten 1881,1/6. (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
- ↑ Militär-Handbuch des Königreiches Bayern 1876. (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
- ↑ Bericht über den Bestand und das Wirken des unter dem Allerhöchsten Protektorate Seiner Königlichen Hoheit des Prinz-Regenten Luitpold von Bayern stehenden Kunstvereines München während des Jahres. 1882. (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).