Klaus-Peter Schötensack
Klaus-Peter Schötensack (* 17. Mai 1937 in Frankfurt am Main) ist ein Brigadegeneral außer Dienst des Heeres der Bundeswehr.
Leben
Schötensack absolvierte das Abitur an einem humanistischen Gymnasium und trat im Oktober 1956 beim Grenadierlehrbataillon in Hamburg in die Bundeswehr ein. 1958 erfolgte die Ernennung zum Leutnant. Er war Zugführer und Kompaniechef, wurde 1965 Hauptmann und hatte Verwendungen in Stäben auf Ebene Brigade und Division.
Von April 1968 bis September 1970 absolvierte Schötensack den 11. Generalstabslehrgang Heer an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg, wo er zum Offizier im Generalstabsdienst ausgebildet wurde. 1970 wurde er zum Major befördert und besuchte das Staff College Camberley im Vereinigten Königreich. Er hatte Generalstabsverwendungen in einem Korps-Stab, wurde 1972 Oberstleutnant, war von 1975 bis 1977 Bataillonskommandeur eines Jägerbataillons, von 1977 bis 1980 Deutscher Verbindungsoffizier und Lehrstabsoffizier am Staff College Camberley, wurde 1980 Oberst und war Generalstabsoffizier für Planung, Ausbildung und Organisation (G 3) im Hauptquartier der Alliierten Landstreitkräfte Schleswig-Holstein und Jütland der NATO in Rendsburg. Von 1983 bis März 1988 war er Brigadekommandeur der Heimatschutzbrigade 51 in Eutin.
Von April 1988 bis März 1993 war Schötensack Kommandeur der Kampftruppenschule 1 in Hammelburg und ab April 1993 Abteilungsleiter II und General für die Ausbildung im Heer im Heeresamt in Köln. Mit Ablauf des September 1997 wurde er in den Ruhestand versetzt.
Schötensack ist verheiratet, evangelisch und hat zwei Söhne sowie eine Tochter.
Siehe auch
Schriften
- Ausbildungserfordernisse für Wehrpflichtige angesichts neuer Aufgabenstellungen der Bundeswehr. In: Günter Gorschenek und Heinz-Gerhard Justenhoven (Hrsg.): Keine Zukunft für die allgemeine Wehrpflicht? Katholische Akademie, Hamburg 1994, ISBN 978-3-928750-39-4, S. 127–136.
Literatur
- Manfred Sadlowski (Hrsg.): Handbuch der Bundeswehr und der Verteidigungsindustrie 1995. 10. Auflage. Bernard & Graefe, Bonn 1995, ISBN 3-7637-5932-8, S. 117.