Klüngelköpp

Klüngelköpp

Die Klüngelköpp spielen auf dem Mitsingkonzert „Loss mer Weihnachtsleeder singe!“ im Rheinenergiestadion 2025

Allgemeine Informationen
Herkunft Köln, Deutschland Deutschland
Genre(s) Karneval, Mundart
Aktive Jahre
Gründung 2003
Auflösung
Website www.kluengelkoepp.de
Aktuelle Besetzung
Frank Reudenbach (seit 2009)
Jörg Bracht (seit September 2017)
Robert Kowalak
Jochen Damm
Mike Siegmund
Stephan Loschelders (seit 2008)
Ehemalige Mitglieder
Uwe Modler (bis 2009)
Frank Binninger (bis 2016)
Heleno Castro (2016 Ersatz für Frank Binninger)

Die Klüngelköpp sind eine Kölner Mundart-Band, die sich 2003 gegründet hat. Sie besteht aus den Musikern Frank Reudenbach, Robert Kowalak, Jochen Damm, Mike Siegmund, Stephan Loschelders und „Waldi“ Jörg Bracht.[1]

Geschichte

Bekannt geworden sind die Klüngelköpp im Jahr 2007 durch ihren Hit Kölsche Nächte. Darauf folgten weitere Sessionshits wie Stääne, In Kölle verliebt und Jedäuf met 4711. Seit ihrem Hit Stääne zählen die Klüngelköpp neben den Bläck Fööss, Höhnern, Brings, De Räuber und den Paveiern zu den bekanntesten Bands des Kölner Karnevals.

In der Session 2013/14 landeten die Klüngelköpp mit Jedäuf met 4711 einen Sessionshit, der sowohl bei Radio Köln Top Jeck, als auch beim Kölner Express als Sessionshit gewann. 2014 und 2015 wurde die Gruppe mit dem „Närrischen Oscar“ des Kölner Express ausgezeichnet, einen Publikumspreis für die beste Kölner Band.[2]

Die Band wird seit dem Jahre 2024 offiziell von den KG Bierbankbrüder unterstützt.

Bandmitglieder

Frank Reudenbach ist im Kölner Vorort Mülheim geboren und hat nach der Schule eine Ausbildung zum Kältetechniker absolviert.[3] Seit 2009 ist er Frontmann Klüngelköpp. Vor seiner Zeit bei den Klüngelköpp arbeitete er als Berufsmusiker und trat mit Künstlern wie Stefan Raab, Thomas Anders, Chris de Burgh, Howard Carpendale, Gloria Gaynor und Jennifer Rush auf.[4] Als Solokünstler veröffentliche er unter dem Projektnamen Ruback den Eurodance-Titel Gotta Get You Into My Life (Dee-Ay-Oh), der 1996 bei BMG Ariola Hamburg erschien.[5] Im Februar 2015 nahm Frank Reudenbach an der VOX-Sendung Das perfekte Promi-Dinner mit dem Titel „Karneval-Spezial“ teil und kochte dort gemeinsam mit Henning Krautmacher von den Höhnern, Oliver Niesen von Cat Ballou sowie Bastian Campmann von Kasalla.[6][7] Reudenbach ist verheiratet und hat zwei Kindern und lebt in Kürten.[3]

Robert Kowalak wurde Köln-Lindenthal geboren. Nach dem Abitur und der Ableistung des Wehrdienstes bei der Bundeswehr absolvierte er eine Ausbildung zum Industriekaufmann und studierte anschließend Betriebswirtschaftslehre. Kowalak ist verheiratet und hat drei Kindern.[3]

Diskografie

  • 2004: Laach doch ens et weed Widder wedde, Altbier, Ejal Ejal
  • 2006: Du kannst mich mal, Engel, Ratz Fatz
  • 2007: Kölsche Nächte, Der Clown, Schicki Micki
  • 2008: Massel, Su jung, Stääne
  • 2009: Kölsche Fiesta, Musik Musik Musik, Hoch soll se leben
  • 2010: Stääne, Brav, Ich mach mich weg, Die Griechen
  • 2011: In Kölle verliebt LP
  • 2012: Wer einmol Kölle sing Heimat nennt, Heidi
  • 2013: Jedäuf met 4711, Loss mer Singe
  • 2014: Us Kölschem Holz
  • 2015: 0221 weed he jewählt
  • 2016: Wo die Stääne sin
  • 2017: Bella Ciao, Augebleck
  • 2018: 1000 Nächte
  • 2019: Immer widder dun, Dat Hätz vun Kölle, He will ich sin
  • 2020: Mir sin Kölsche
  • 2022: Stroßejunge
  • 2023: Niemols ohne Alaaf
  • 2024: Loreley

Literatur

  • Tina van den Berg: Küngelköpp 20 Jahre. In Kölle verliebt. Edition Lempertz, Königswinter 2022, ISBN 978-3-96058-438-4.

Einzelnachweise

  1. Stand: September 2023
  2. https://www.kluengelkoepp.de/band
  3. a b c Zu den Personenh. In: ga.de. Abgerufen am 11. Dezember 2025.
  4. Frank Reudenbach. In: Kölsche Heimat. Abgerufen am 7. Oktober 2025.
  5. Ruback – Gotta Get You Into My Life (Dee-Ay-Oh). In: Discogs. Discogs, abgerufen am 11. Dezember 2025 (englisch).
  6. Kölsche Sänger kochen beim Promi Dinner um die Wette. In: Kölner Stadt-Anzeiger. DuMont Mediengruppe, abgerufen am 11. Dezember 2025 (englisch).
  7. Henning Krautmacher, Oliver Niesen, Frank Reudenbach, Bastian Campmann. In: fernsehserien.de. Fernsehserien GmbH, abgerufen am 11. Dezember 2025 (englisch).