Hochschule für Kirchenmusik Dresden
| Hochschule für Kirchenmusik Dresden | |
|---|---|
| Gründung | 1949 als Kirchenmusikschule |
| Trägerschaft | kirchlich |
| Ort | Dresden |
| Bundesland | Sachsen |
| Land | Deutschland |
| Rektor | Stephan Lennig |
| Studierende | 20 (SoSe 2023)[1] |
| Mitarbeiter | 19 (2022)[2] |
| davon Professoren | 5 (2022)[2] |
| Website | www.kirchenmusik-dresden.de |
Die Hochschule für Kirchenmusik Dresden ist eine staatlich anerkannte Einrichtung der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens.
Studiengänge
- Diplomstudiengang Kirchenmusik B
- Aufbaustudiengang Kirchenmusik A
- Kirchenmusikalische C-Ausbildung
- im Direktstudium
- im Fernstudium
- Kombination mit Popularmusik
- Weiterbildende Studiengänge Orgelliteraturspiel, Orgelimprovisation, Chorleitung, Cembalo, Jazz/Rock/Pop und Berufspraktisches Klavierspiel
- Doppelfach Lehramt Musik – Kirchenmusik B: Lehramt Musik an Gymnasien mit zweitem Fach Kirchenmusik (in Kooperation mit der Hochschule für Musik "Carl Maria von Weber")
- Evangelische Religions- und Gemeindepädagogik mit musikalischem Profil (in Kooperation mit der Evangelischen Hochschule Dresden)
- Weiterbildung Popularmusik in der Kirche[3]
Geschichte
1949 wurde die „Vorläufige Landeskirchliche Musikschule“ gegründet, wobei der Zusatz „vorläufig“ im Laufe der Zeit ungebräuchlich wurde und schließlich gänzlich entfiel. Mit der Leitung wurde Martin Flämig, Kantor der Versöhnungskirche Dresden, beauftragt. Fortan wurden das Direktorat der Kirchenmusikschule und das Kantorat der Versöhnungskirche in Personalunion geführt. 1984 wird die Vorschule aufgelöst und ein eigenständiger Ausbildungsgang C eingeführt. Die erste Leitung übernimmt 1985 Stefan Gehrt. 1986 erfolgte die personelle Trennung zwischen Direktorat der Kirchenmusikschule und Kantorat der Versöhnungskirche. Die Kirchenmusikschule wird 1992 in die „Hochschule für Kirchenmusik der Ev.- Luth. Landeskirche Sachsens“ umgewandelt. Sie firmiert heute als Hochschule für Kirchenmusik Dresden, ohne dass sich die Trägerschaft geändert hat. Es wurden Professuren für Chorleitung und Orgel eingerichtet. 1998 verstarb Prof. Martin Flämig. Das ehemalige Wohnhaus Flämigs im Vogesenweg 2 wurde von der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsen erworben und in den Folgejahren zur Nutzung als Unterrichtsgebäude rekonstruiert. Im gleichen Jahr gründet sich der Verein der Freunde und Förderer der Hochschule für Kirchenmusik Dresden e.V. 2002 werden weitere Professuren für Gesang, Klavier und Musiktheorie geschaffen. Der Diplomstudiengang Kirchenmusik B wird 2011 modularisiert, die Hochschule entscheidet sich aber für die Beibehaltung des Diplomabschlusses; 2013 folgt die Modularisierung des Studiengangs Kirchenmusik A.[4]
Rektoren
- 1949–1960: Martin Flämig
- 1960–1977: Dr. Christoph Albrecht
- 1977–1988: Wolfram Zöllner
- 1988–2013: Dr. Dr. Christfried Brödel
- seit 2013: Stephan Lennig
Weblinks
- Literatur von und über Hochschule für Kirchenmusik Dresden im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- www.kirchenmusik-dresden.de
Einzelnachweise
- ↑ Statistischer Bericht - Statistik der Studierenden - Sommersemester 2023, Tabelle 21311-07. (XLSX; 1,1 MB) Statistisches Bundesamt, abgerufen am 19. April 2024.
- ↑ a b Statistischer Bericht - Statistik des Hochschulpersonals 2022, Tabelle 21341-10. (XLSX; 1,5 MB) Statistisches Bundesamt, abgerufen am 19. April 2024.
- ↑ Studieren |. Abgerufen am 20. September 2025.
- ↑ Geschichte |. Abgerufen am 20. September 2025.
Koordinaten: 51° 3′ 26,9″ N, 13° 47′ 57,4″ O