Kirchenkreis Kaufungen

Kirchenkreis Kaufungen
Stiftskirche in Oberkaufungen
Organisation
Landeskirche Kurhessen-Waldeck
Statistik
Kirchengemeinden 27
Gemeindeglieder 64.100
Leitung
Dekan Anja Fülling
Webpräsenz www.kirchenkreis-kaufungen.de

Der Kirchenkreis Kaufungen ist ein Kirchenkreis der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) im Sprengel Kassel. In den 27 Gemeinden des Kirchenkreises leben 64.100 evangelische Christinnen und Christen. Leiterin des Kirchenkreises ist Dekanin Anja Fülling, ihr Stellvertreter ist Pfarrer Gerd Bechtel. Sitz des Kirchenkreises ist Kaufungen.[1]

Geschichte

Der Kirchenkreis geht in seiner jetzigen Gestalt auf das Jahr 2010 zurück, als zum 1. Januar der damalige Kirchenkreis Kaufungen und der damalige Kirchenkreis Kassel-Land zum jetzigen Kirchenkreis Kaufungen vereint wurden. Beide Kirchenkreise waren erst zum 1. Januar 1983 durch die Teilung des alten Kirchenkreises Kassel-Land entstanden,[2] der 1924 als Kirchenkreis Kassel II durch Vereinigung der seit dem 16. Jahrhundert bestehenden Pfarreiklassen Ahna, Bauna / Wilhelmshöhe und Kassel-(Unter-) Neustadt / Kaufungen gegründet worden war.[3]

Gemeinden

Der Kirchenkreis erstreckt sich über die politischen Gemeinden Ahnatal, Vellmar, Fuldatal, Schauenburg, Baunatal, Fuldabrück, Lohfelden, Söhrewald, Kaufungen, Niestetal und Helsa.

Lage

Der Kirchenkreis Kaufungen umschließt den Stadtkirchenkreis Kassel, grenzt im Norden und Westen an den Kirchenkreis Hofgeismar-Wolfhagen, im Süden an den Kirchenkreis Schwalm-Eder und im Osten an den Kirchenkreis Werra-Meißner. Im Nordosten grenzt er an die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers, zu der auch der hessische Ort Nieste zählt.

Einzelnachweise

  1. Herzlich Willkommen im Kirchenkreis Kaufungen! auf der Website des Kirchenkreises, abgerufen am 9. Dezember 2025.
  2. Kirchenkreise Kassel-Land und Kaufungen fusionieren zum 1. Januar 2010 auf der Website der EKKW.
  3. Ernst-Wilhelm Magdanz: Pfarrergeschichte des Kirchenkreises Kassel-Land. Von den Anfängen bis 1977. Elwert, Marburg 2002.