Kirchberg (Palling)

Kirchberg
Gemeinde Palling
Koordinaten: 47° 58′ N, 12° 38′ O
Höhe: 604 m ü. NHN
Einwohner: (25. Mai 1987)[1]
St. Johannes Baptist

Kirchberg ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Palling[2] und eine Gemarkung im oberbayerischen Landkreis Traunstein.

Die Einöde mit der Kirche[1] St. Johannes Baptist liegt auf der Kuppe einer Anhöhe (604 m) östlich von Oberweißenkirchen. Von dort führt eine Stichstraße auf die Erhebung.

Die Gemarkung Kirchberg liegt vollständig im Gemeindegebiet von Palling. In der Gemarkung liegen die Pallinger Gemeindeteile Kirchberg, Oberweißenkirchen und Unterweißenkirchen. Die etwa 202,8 Hektar[3] große Gemarkung entstand bei der Aufteilung des Gemeindegebiets von Pierling. Sie repräsentiert das nach Palling eingegliederte Gebiet. Die ehemalige Gemeinde Pierling lag im bayerischen Chiemgau und nicht im Erzstift Salzburg, insofern kann das Gemarkungsgebiet von Kirchberg nicht dem Rupertiwinkel zugerechnet werden.[4]

Kirchberg war bis 1978 ein Gemeindeteil von Pierling und wurde gemeinsam mit Oberweißenkirchen und Unterweißenkirchen bei der Auflösung der Gemeinde Pierling in die Gemeinde Palling eingegliedert.[5]

Commons: Kirchberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. a b Kirchberg in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 6. Januar 2026.
  2. Gemeinde Palling, Liste der amtlichen Gemeindeteile/Ortsteile im BayernPortal des Bayerischen Staatsministerium für Digitales, abgerufen am 6. Januar 2026.
  3. Gemarkung Kirchberg. Abgerufen am 6. Januar 2026.
  4. Helga Reindel-Schedl: Laufen an der Salzach. Die alt-salzburgischen Pfleggerichte Laufen, Staufeneck, Teisendorf, Tittmoning und Waging. In: Kommission für bayerische Landesgeschichte (Hrsg.): Historischer Atlas von Bayern. Heft 55. München 1989, ISBN 3-7696-9940-8 (Digitalisat der Gebietskarte (Kartographie: Eberhart von Harsdorf) im Anhang des Bandes).; Die Ortnamen Unterweißenkirchen und Oberweißenkirchen sowie die Kirche werden hier außerhalb des Gebiets des Erzstiftes Salzburg, in dessen Südwesten dargestellt
  5. Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Die Gemeinden Bayerns nach dem Gebietsstand 25. Mai 1987. Die Einwohnerzahlen der Gemeinden Bayerns und die Änderungen im Besitzstand und Gebiet von 1840 bis 1987 (= Beiträge zur Statistik Bayerns. Heft 451). München 1991, DNB 920240593, OCLC 75242522, S. 55–56, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00070717-7 (Digitalisat – Fußnote 12).