Kilian Düring
Kilian Düring OSB (Taufname: Cornelius Düring) (* 8. September 1641 in Bamberg; † 6. Februar 1720 in Kloster Banz) war ein Benediktinermönch und von 1701 bis 1720 Abt der Benediktinerabtei Banz.
Leben
Kilian Düring wurde als Sohn des fürstbischöflich-bambergischen Kammerschreibers Alexander Düring geboren. 1657 begann er sein Studium an der Academia Ottoniana in Bamberg, im Oktober 1658 trat er als Novize in das Kloster Banz ein, wo er 1665 zum Priester geweiht, 1687 von Abt Eucharius Weiner als Prior eingesetzt und am 9. Mai 1701 auf Empfehlung von Fürstbischof Otto de la Bourde zum Abt gewählt wurde. Während seines Abbatiats wurde der von Abt Weiner begonnene Abteineubau fortgesetzt, so dass 1708 der Abteibau mit dem Refektoriums- und dem Dormitoriumsflügel fertiggestellt und 1710 der Grundstein der nach Plänen des Johann Dientzenhofer errichteten Abteikirche gelegt werden konnte, deren Einweihung 1719 vollzogen wurde. Sein Wappenstein über dem Hauptportal der Kirche zeigt neben dem Wappen der Abtei als sein persönliches Wappen auf einem Dreiberg einen Rosenstock mit drei belaubten Zweigen und drei Rosen.
Literatur
- Pius Bieri: Kilian Düring auf der Webseite Süddeutscher Barock
| Vorgänger | Amt | Nachfolger |
|---|---|---|
| Eucharius Weiner | Abt von Banz 1701–1720 | Benedict Lurz |