Kesselgraben (Bannwald)
Bannwald
„Kesselgraben“ | ||
| Lage | Sachsenheim im Landkreis Ludwigsburg, Zaberfeld im Landkreis Heilbronn Baden-Württemberg, Deutschland | |
| Fläche | 15,7277 ha | |
| Kennung | 100068 | |
| Geographische Lage | 49° 2′ N, 8° 56′ O | |
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| Einrichtungsdatum | 8. November 2004 | |
| Verwaltung | Forstdirektion Tübingen | |
Das Gebiet Kesselgraben ist ein mit Verordnung vom 8. November 2004 durch die Körperschaftsforstdirektion Tübingen ausgewiesener Bannwald (Schutzgebiet-Nummer 100068) bei Sachsenheim im Landkreis Ludwigsburg in Baden-Württemberg.
Lage
Der Bannwald liegt südlich von Zaberfeld. Es handelt sich um einen Bestand aus lichtem Buchenaltholz mit einem hohen Anteil an vorwiegend liegendem Totholz. Das Schutzgebiet liegt im Distrikt 9 „Stromberg“, Abteilung 1 im Staatswald des Forstbezirks Eppingen und umfasst auf Gemarkung Zaberfeld, Gemeinde Zaberfeld zum Teil die Flurstücke 3954 und 3960 sowie folgende Flurstücke ganz: 3955, 3956, 3957/1, 3957/2, 3958, 3959 und 3960/2. Auf Gemarkung Häfnerhaslach, Gemeinde Sachsenheim ist das Flurstück 2466/2 z. T. betroffen.[1] Im Süden grenzt der Bannwald an das Landschaftsschutzgebiet Kirbachtal mit angrenzenden Gebieten von Sachsenheim-Häfnerhaslach über Sachsenheim-Hohenhaslach bis Sachsenheim-Kleinsachsenheim und im Norden grenzt der Bannwald an das Landschaftsschutzgebiet Oberes Zabergäu zwischen Zaberfeld-Ochsenburg und Pfaffenhofen-Weiler in Zaberfeld und Pfaffenhofen. Der Bannwald gehört zum FFH-Gebiet Stromberg und der Bannwald gehört zum Vogelschutzgebiet Stromberg und der Bannwald liegt im Naturpark Stromberg-Heuchelberg. Im Schutzgebiet liegt das Biotop Gr. Kesselgraben innerh. Bannwald S Zaberfeld mit der Biotopnummer 269191252165.
Geologie
Der Untergrund besteht überwiegend aus einem mäßig frischen Keuper-Tonlehmhang.
Vegetation
Im Bannwald kommen laut Waldbiotopkartierung die folgenden Arten vor: Berg-Ahorn, Wald-Frauenfarn, Schwarze Tollkirsche, Wald-Zwenke, Wald-Reitgras, Hänge-Segge, Winkel-Segge, Gemeine Hainbuche, Großes Hexenkraut, Gemeine Hasel, Drahtschmiele, Echter Wurmfarn, Rotbuche, Wald-Schwingel, Wald-Erdbeere, Gemeiner Efeu, Europäische Lärche, Weißliche Hainsimse, Wald-Hainsimse, Blaues Pfeifengras, Gemeine Fichte, Waldkiefer, Gelappter Schildfarn, Traubeneiche, Knotige Braunwurz, Bittersüßer Nachtschatten, Wald-Ziest, Heidelbeere.
Schutzzweck
Der Schutzzweck des Bannwalds ist gemäß Schutzgebietsverordnung
- die unbeeinflusste Entwicklung der jeweiligen Waldökosysteme mit ihren Tier- und Pflanzenarten sowie Pilzen zu sichern sowie die wissenschaftliche Beobachtung der Entwicklung zu gewährleisten.
- dies beinhaltet den Schutz der Lebensräume und -gemeinschaften, die sich im Gebiet befinden, sich im Verlauf der eigendynamischen Entwicklung der Waldbestände innerhalb der Schutzgebiete ändern oder durch die eigendynamische Entwicklung entstehen.
Betreuung
Wissenschaftlich betreut wird der Bannwald durch die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (BVA).
Siehe auch
Weblinks
- Steckbrief des Bannwaldes im Schutzgebietsverzeichnis der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg mit Verordnung, Datenauswertebogen und Karte
- https://www.schoener-suedwesten.de/SuedWest/Stromberg-Heuchelberg/Natur/Natur-SH.html