Kea Eckermann
| Kea Eckermann | ||
| Personalia | ||
|---|---|---|
| Geburtstag | 25. Dezember 1994 | |
| Geburtsort | Wilhelmshaven, Deutschland | |
| Größe | 178 cm | |
| Position | Abwehrspielerim | |
| Juniorinnen | ||
| Jahre | Station | |
| SC Blau-Gelb Wilhelmshaven | ||
| –2007 | Frisia Wilhelmshaven | |
| 2007–2009 | TuS Büppel | |
| 2010 | TuS Obenstrohe | |
| 2010–2011 | Werder Bremen | |
| Frauen | ||
| Jahre | Station | Spiele (Tore)1 |
| 2011–2013 | Werder Bremen | 17 (0) |
| 2013 | Werder Bremen II | 2 (0) |
| 2013–2014 | BV Cloppenburg | 1 (0) |
| 2014 | Herforder SV | 0 (0) |
| 2015–2018 | BV Cloppenburg | 11 (1) |
| Nationalmannschaft | ||
| Jahre | Auswahl | Spiele (Tore) |
| 2010 | Deutschland U-16 | 6 (0) |
| 2010 | Deutschland U-17 | 2 (0) |
| 1 Angegeben sind nur Ligaspiele. Stand: 31. Oktober 2018 | ||
Kea Eckermann (* 25. Dezember 1994 in Wilhelmshaven) ist eine ehemalige deutsche Fußballspielerin.
Karriere
Verein
Kea Eckermann wuchs in Wilhelmshaven auf, wechselte im Jahr 2010 aus der männlichen C-Jugend des TuS Obenstrohe ins Internat des Zweitligisten Werder Bremen und wurde dort zunächst in der U-17-Mannschaft eingesetzt. Ab März 2011 kam sie auch in der ersten Mannschaft zum Einsatz. Zur Saison 2013/14 schloss sie sich dem Bundesligaaufsteiger BV Cloppenburg an, bei dem sie am 23. März 2014 gegen den 1. FFC Frankfurt ihren ersten Einsatz in der höchsten deutschen Spielklasse hatte. Am 19. Mai 2014 unterschrieb Eckermann beim Bundesligaaufsteiger Herforder SV[1], zog sich jedoch am vorletzten Bundesliga-Spieltag einen Kreuzbandriss zu.[2] Der Herforder SV fror daraufhin den Vertrag mit Eckermann ein[3] und löste ihn im September 2014 schließlich auf.[4] Nach einer zwanzigmonatigen Verletzungspause nahm Eckermann zwischenzeitlich ein duales Studium für Gesundheitsökonomie bei einer Krankenkasse auf und kehrte zudem zum Profifußball zurück. Sie schloss ihr duales Studium erfolgreich ab und spielte seit Jahresbeginn 2016 wieder für den BV Cloppenburg.
Nach dem Ende ihrer aktiven Karriere wurde sie Co-Trainerin beim BV Cloppenburg und begann zudem ein Pädagogikstudium an der Universität Oldenburg. In der Saison 2022/23 trainierte Eckermann die Frauen des TuS Büppel in der Regionalliga Nord. Neben ihrem Studium absolvierte sie eine Ausbildung zur Analytikerin an einem internationalen Fußballinstitut in Köln und wechselte als Chefanalytikerin zum Frauenteam des FC St. Pauli. Ab Mai 2024 wurde Kea Eckermann als Spielanalystin bei der Schweizer Frauen-Nationalmannschaft unter Vertrag genommen.[5] Bei der Fußball-Europameisterschaft der Frauen in der Schweiz im Juli 2025 gehörte Eckermann dem Trainerstab von Pia Sundhage als Analystin an. Die Schweizer Frauen, die erstmalig bis ins Viertelfinale kamen, unterlagen dort Weltmeister Spanien mit 0:2. Ihr Pädagogisches Studium für Berufsschule schloss sie Ende 2025 ebenfalls erfolgreich ab.
Nationalmannschaft
Im Kalenderjahr 2010 absolvierte Eckermann insgesamt acht Länderspiele für die deutsche U-16- und U-17-Nationalmannschaft, das erste Länderspiel am 18. Mai gegen Frankreich.
Persönliches
Eckermann besuchte das Gymnasium „Links der Weser“ im Bremer Stadtteil Obervieland und machte dort 2012 ihr Abitur.[6]
Erfolge
- 2010: Frieslands Sportlerin des Jahres[7]
Weblinks
- Kea Eckermann in der Datenbank von weltfussball.de
- Kea Eckermann in der Datenbank von soccerdonna.de
Einzelnachweise
- ↑ Herforder SV verpflichtet Kea Eckermann. womensoccer.de, 19. Mai 2014, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 9. November 2017; abgerufen am 9. November 2017.
- ↑ Schreckensmeldung für den Herforder SV - Neue Westfälische
- ↑ Der Trainer gibt ein Versprechen ( vom 3. Juli 2014 im Webarchiv archive.today)
- ↑ Der Herforder SV reduziert seinen Kader ( vom 4. Januar 2015 im Webarchiv archive.today)
- ↑ Team –Kea Eckermann. In: Football.ch, abgerufen am 19. Dezember 2025.
- ↑ Kea Eckermann Jahrgang 1994 ( vom 4. März 2016 im Internet Archive)
- ↑ Herforder SV steht zu Wechsel von Eckermann