Kazai-Suzanne Kragbé
| Kazai-Suzanne Kragbé | ||||||||||||||||||||||||||||
| Nation | Elfenbeinküste | |||||||||||||||||||||||||||
| Geburtstag | 22. Dezember 1981 (42 Jahre) | |||||||||||||||||||||||||||
| Karriere | ||||||||||||||||||||||||||||
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| Disziplin | Kugelstoßen, Diskuswurf | |||||||||||||||||||||||||||
| Status | zurückgetreten | |||||||||||||||||||||||||||
| Karriereende | 2016 | |||||||||||||||||||||||||||
| Medaillenspiegel | ||||||||||||||||||||||||||||
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| letzte Änderung: 19. Oktober 2025 | ||||||||||||||||||||||||||||
Kazai-Suzanne Kragbé (* 22. Dezember 1981) ist eine ehemalige ivorische Leichtathletin, die sich auf den Diskuswurf spezialisiert hat und auch im Kugelstoßen an den Start ging. Im Diskuswurf ist sie aktuell Inhaberin des Landesrekordes und siegte 2011 bei den Afrikaspielen in Maputo und gewann zudem mehrere Medaillen bei Afrikameisterschaften.
Sportliche Laufbahn
Erste internationale Erfahrungen sammelte Kazai-Suzanne Kragbé vermutlich im Jahr 1997, als sie bei den Juniorenafrikameisterschaften in Ibadan mit einer Weite von 35,61 m den fünften Platz im Diskuswurf belegte. 1999 gewann sie bei den Juniorenafrikameisterschaften in Tunis mit 39,32 m die Bronzemedaille und belegte mit 9,38 m den siebten Platz im Kugelstoßen. Im Jahr darauf schied sie bei den Juniorenweltmeisterschaften in Santiago de Chile mit 39,29 m in der Qualifikationsrunde im Diskuswurf aus und 2001 belegte sie bei den Spielen der Frankophonie in Ottawa mit 45,70 m den achten Platz. Im Jahr darauf gelangte sie bei den Afrikameisterschaften in Radès mit 45,63 m auf den siebten Platz und 2005 gewann sie bei den Spielen der Frankophonie in Niamey mit 48,72 m die Bronzemedaille hinter der Rumänin Ileana Sorescu und Agnès Teppe aus Frankreich. Im Jahr darauf gewann sie bei den Afrikameisterschaften in Bambous mit 49,05 m die Bronzemedaille im Diskuswurf hinter der Südafrikanerin Elizna Naudé und Vivian Chukwuemeka aus Nigeria. 2007 belegte sie bei den Afrikaspielen in Algier mit 51,43 m den vierten Platz und im Jahr darauf gewann sie bei den Afrikameisterschaften in Addis Abeba mit 49,52 m die Silbermedaille hinter der Südafrikanerin Elizna Naudé. 2009 schied sie bei den Weltmeisterschaften in Berlin mit 53,84 m in der Qualifikationsrunde aus und gewann anschließend bei den Spielen der Frankophonie in Beirut mit 53,68 m die Silbermedaille hinter der Rumänin Ileana Sorescu. Im Jahr darauf gewann sie bei den Afrikameisterschaften in Nairobi mit 55,53 m die Silbermedaille hinter der Südafrikanerin Naudé und anschließend belegte sie beim IAAF World Cup in Split mit 52,27 m Achte. 2011 schied sie bei den Weltmeisterschaften in Daegu mit einer Weite von 57,55 m in der Qualifikationsrunde aus und siegte anschließend mit 56,56 m bei den Afrikaspielen in Maputo. Im Jahr darauf gewann sie bei den Afrikameisterschaften in Porto-Novo mit 54,56 m die Bronzemedaille hinter der Nigerianerin Chinwe Okoro und Elizna Naudé aus Südafrika. 2013 siegte sie mit 55,58 m bei den Spielen der Frankophonie in Nizza und 2016 beendete sie ihre aktive sportliche Karriere im Alter von 35 Jahren.
In den Jahren 1998 und 1999 sowie 2002, 2004 und 2008 wurde Kragbé ivorische Meisterin im Diskuswurf sowie 2004 auch im Kugelstoßen.
Persönliche Bestleistungen
- Kugelstoßen: 12,67 m, 9. Juli 2006 in Tunis
- Diskuswurf: 59,61 m, 27. Juni 2014 in Tomblaine (ivorischer Rekord)
Weblinks
- Kazai-Suzanne Kragbé in der Datenbank von World Athletics (englisch)
- Profil bei Athleticspodium.com (englisch)