Karlheinz Scherler
Karlheinz Scherler (* 16. Februar 1945; † 18. November 2007 in Hamburg)[1] war ein deutscher Sportpädagoge und Hochschullehrer.
Leben
Ab 1969 war Scherler im Fachbereich Erziehungswissenschaft der Universität Hamburg tätig, ab 1976 als Wissenschaftlicher Rat und Professor für Erziehungswissenschaft (Sportdidaktik). Von 1989 bis 1991 sowie 1995 war er Institutsdirektor und zwischen 1997 und 1999 Dekan.[2]
Im Februar 2007 ging Scherler vorzeitig in den Ruhestand und wurde anlässlich seines Abschieds aus dem Universitätsdienst mit der Goldenen Ehrennadel der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft (DVS) ausgezeichnet.[3] Am 18. November desselben Jahres starb er nach langer Krankheit. Anlässlich seines Todes wurde er in einem Nachruf des Bundesinstituts für Sportwissenschaft als „Vordenker der Sportwissenschaft“ bezeichnet, der einen internationalen Ruf als Sportdidaktiker genossen habe.[4]
Scherler gehörte zu den Gründern der Sektion Sportpädagogik der der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft und fungierte von 1987 bis 1989 als deren Sprecher. Von 1989 bis 1995 gehörte er dem DSV-Vorstand an, von 1991 bis 1995 war er deren Präsident.[3]
Im Mittelpunkt seines Forschungsarbeit standen der Schulsport und die Sportdidaktik.
Einzelnachweise
- ↑ Scherler, Karlheinz. In: Kürschners Deutscher Gelehrten-Kalender Online. degruyter.com, abgerufen am 13. März 2021 (Begründet von Joseph Kürschner, ständig aktualisierte zugangsbeschränkte Onlineausgabe).
- ↑ Scherler, Karlheinz. In: Universität Hamburg. Archiviert vom ; abgerufen am 11. Januar 2026.
- ↑ a b Goldene Ehrennadel für Karlheinz Scherler. In: Deutsche Vereinigung für Sportwissenschaft. 28. Mai 2018, archiviert vom am 15. August 2024; abgerufen am 8. Dezember 2018.
- ↑ Sportwissenschaft trauert um Professor Scherler. In: Bundesinstitut für Sportwissenschaft. 27. November 2007, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 30. März 2019; abgerufen am 8. Dezember 2018.