Karl Otto Zimmer
Karl Otto Zimmer (* 22. Mai 1923 in Brüx, Tschechoslowakei; † 31. Dezember 2004 in Hildesheim) war Richter am deutschen Bundessozialgericht.[1]
Karl Otto Zimmer, Sohn der zum Dr. phil. promovierten Antonie Zimmer, geborene Pettera, und des promovierten Juristen Karl Zimmer, nahm ab 1948 das Studium der Rechtswissenschaften an den Universitäten Halle und Bonn auf. Die Erste juristische Staatsprüfung legte er 1952 ab. Nach Ableistung des juristischen Vorbereitungsdienstes folgte am 22. November 1955 die Große juristische Staatsprüfung. Nach kurzer Tätigkeit als Assessor bei der Staatsanwaltschaft Duisburg trat der zum Dr. jur. promovierte Zimmer 1956 als Bundesrichter in den Dienst des Bundesministeriums für Arbeit und Sozialordnung ein. Dort wurde er 1970 zum Ministerialrat ernannt.[1] Er veröffentlichte unter anderem die Loseblattsammlung Rentenversicherung der Arbeiter und der Angestellten (ab 1969).
Am 13. Juli 1972 wurde Karl Otto Zimmer zum Richter am Bundessozialgericht ernannt. Er gehörte zunächst dem 4. und 12. Senat und sodann dem 8. Senat an. Von 1974 bis März 1985 war er Mitglied und zuletzt stellvertretender Vorsitzender des 11. Senats. Zimmer Er lebte in Kassel-Wilhelmshöhe und erhielt 1981 das Goldene Sportabzeichen. Bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand mit Ablauf des Monats Februar 1987 war er stellvertretender Vorsitzender des für Angelegenheiten der Arbeiterrentenversicherung sowie der Kriegsopfer- und Soldatenversorgung zuständigen 4. Senats.[1]
Ab 1953 war er verheiratet mit Anna-Elisabeth Zimmer, geborener Wiesemann. Aus der Ehe gingen fünf Kinder hervor.
Literatur
- Zimmer, Karl-Otto. In: Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche Who’s who. 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 1386–1387.