Karl Hartwig (Maler)
Karl Hartwig (* 6. September 1938 in Berlin; † 25. Juli 1988 ebenda) war ein deutscher Maler.
Leben und Werk
Hartwig absolvierte von 1953 bis 1955 eine Lehre als Forstfacharbeiter. Nachdem er dann als Gebrauchswerber tätig war studierte er von 1958 bis 1961 an der Fachschule für angewandte Kunst, der späteren Fachschule für Werbung und Gestaltung Berlin-Oberschöneweide, und anschließend bis 1966 an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee in der Fachrichtung Malerei bei Walter Womacka. Von 1966 bis 1968 hatte er dort eine Aspirantur. Von 1968 bis 1975 arbeitet er als Fachinstrukteur am Institut für baugebundene Kunst der Hochschule. Dann war er Oberassistent mit künstlerischer Lehrtätigkeit.
Hartwig war Mitglied des Verbands Bildender Künstler der DDR. Er hatte 1966 und 1973 in Berlin Einzelausstellungen und war von 1975 bis 1989 auf sieben Berliner Bezirkskunstausstellungen und 1982/1983 auf der IX. Kunstausstellung der DDR in Dresden vertreten.
Gemälde Hartwigs befinden sich u. a. im Kunstarchiv Beeskow.[1]
Werkbeispiele
- Weißenseer Landschaft (1975, Öl, 50 × 60 cm; vormals im Palast der Republik, Berlin)
- Atelier (1980, Öl; auf der IX. Kunstausstellung der DDR)
Literatur
- Dietmar Eisold (Hrsg.): Lexikon Künstler in der DDR. Verlag Neues Leben, Berlin 2010, ISBN 978-3-355-01761-9, S. 317/318
Einzelnachweise
- ↑ Karl Hartwig - Kunst in der DDR / Künstler. Abgerufen am 16. September 2025.