Karl Gustav von Dachenhausen

Karl Gustav von Dachenhausen (* 10. Juni 1695 in Imbsen; † 23. Juni 1769 in Syke) war kurbraunschweig-lüneburgischer Generalmajor und zuletzt Chef eines Dragonerregiments.

Seine Eltern waren der hessen-kasselsche Oberst Johann Christoph von Dachenhausen (* 1664; † 16. August 1728) und dessen Ehefrau Anna Helene von Schierstedt (* 7. August 1653; † 12. Juli 1729)[1]. Sein Bruder Johann Christoph (1692–1758) wurde ebenfalls Generalmajor, ein weiterer Heinrich Ludwig (1790–1746) wurde Oberst.

Dachenhausen ging 1714 in kurbraunschweig-lüneburgische Dienste und wurde Kornett in einem Dragoner-Regiment. Am 4. Juli 1732[2] wurde er Kapitän im Dragoner-Regiment I. (Wendt) und wurde 1734[3] Major im Dragoner-Regiment III. (Bussche). Im Jahr 1748 kehrte er als Oberstleutnant in das Dragoner-Regiment I. (Behr) zurück. Am 2. August 1754 wurde er Oberst und Chef des Reiter-Regiments Montigny. Nach dem Tod seines Bruders 1758 erhielt er am 14. März 1758 dessen Dragoner-Regiment I. und wurde nach der Schlacht bei Krefeld am 20. September 1759 als Generalmajor pensioniert. Er kaufte das Ebel'sche Gut in Syke und starb dort unverheiratet 1769.

Literatur

Einzelnachweise

  1. Witwe des Otto Heinrich von Eberstein
  2. 1737 nach Poten
  3. 1744 nach Poten