Karl-Schubert-Schule
Die Karl-Schubert-Schule in Stuttgart ist eine Waldorfschule mit Kindergarten.[1] Sie arbeitet auf der Grundlage der Waldorfpädagogik und der anthroposophischen Heilpädagogik. Die Karl-Schubert-Schule ist ein staatlich anerkanntes Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum (Sonderschule) mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung.
Geschichte
Ursprungsjahre an der Uhlandshöhe
Die Ursprünge der Karl-Schubert-Schule liegen in der Hilfsklasse Karl Schuberts an der weltweit ersten Waldorfschule, der Freien Waldorfschule Uhlandshöhe in Stuttgart. Diese wurde im September 1919 von dem Unternehmer und Anthroposophen Emil Molt für die Kinder der Arbeiter seiner Waldorf-Astoria-Zigarettenfabrik am Stuttgarter Stöckach gegründet.[2] Zum Entwurf des Schulkonzeptes im Sinne der sozialen Dreigliederung zog er unter anderen Rudolf Steiner hinzu, der auf Molts Bitte die Leitung der Schule übernahm.
Karl Schubert, seit jungen Jahren ein Anthroposoph und promovierter Wissenschaftler,[3] im Ersten Weltkrieg Frontsoldat der österreichischen Armee, vertiefte sich in Rudolf Steiners Menschenkunde während seiner zweijährigen russischen Kriegsgefangenschaft.[4] Rückkehrend nach Wien, empfand er eine besondere Berufung zum Lehrer und den Wunsch, an der aufkeimenden Waldorfschulbewegung teilzunehmen. Er bewarb sich bei Emil Molt an der Waldorfschule und zog im Februar 1920 mit seiner Familie nach Stuttgart. Im März desselben Jahres wurde er als Lehrer für Englisch, Französisch, Lateinisch und Griechisch eingestellt. Zusätzlich wurde ihm von Rudolf Steiner die Führung „einer Hilfsklasse für die ganz Unbegabten“ anvertraut.[5] Das Vertrauen, das Steiner in ihn setzte, verdankte er seiner universellen Bildung und seinem tiefen Einfühlungsvermögen in die Persönlichkeit des Kindes, die sich hinter der Behinderung verbirgt.[5][6] Den hieraus entstehenden pädagogischen Einfallsreichtum schilderte Schubert, wie folgt[5]:
„[…] bis er innerlich unzweifelhaft und täuschungsfrei empfindet: ‹Jetzt fühle ich mich mit dem Schmerz und dem Mangel des Kinderwesens verbunden.› Er wird sich dann in seinem Inneren wie ein Mutterwesen fühlen, das etwas Lebendiges empfangen hat. […] Von da aus strömt es dann in sein Wollen, das dann durch Einfälle erfrischt sich fühlt. So kann es dazu kommen, dass er immer deutlicher und deutlicher die Handhabungen sehen wird, die er mit dem Kinde vorzunehmen hat, um es vorwärts zu bringen.“
Die kontinuierliche Arbeit in der Hilfsklasse Schuberts begann im Schuljahr 1921/22. Es handelte sich zunächst um sieben bis acht „intellektuell oder gefühlsmäßig oder willensgemäß schwächeren“ Kindern, die aus der Normalklasse in die Hilfsklasse hinübergeführt und von Schubert unterrichtet und erzogen wurden, oft mit dem Ergebnis, dass sie den Anschluss an ihre altersgemäße Klasse wieder finden konnten.[5] Bald vermehrten sich Schuberts Aufgaben, als durch den Schularzt Eugen Kolisko auch solche Kinder in die Hilfsklasse kamen, die nicht die Waldorfschule besuchten und einen höheren Unterstützungsbedarf mit sich brachten, unter anderen Mikrozephaliker, Epileptiker und Autisten.[4]
Gründungsjahre der anthroposophischen Heilpädagogik
Karl Schubert war der erste heilpädagogisch tätige Waldorflehrer. Seine Hilfsklasse gilt als eine von drei Keimzellen der anthroposophisch-heilpädagogischen Bewegung.[3] Zwei weiteren, entscheidenden Entwicklungen folgten im Herbst 1923. Damals trafen die ersten heilpädagogischen Kinder in Ita Wegmans 1921 gegründeter anthroposophischer Klinik, der Klinisch-Therapeutischen Institut in Arlesheim ein.[7] Diese wurden an einer Außenstation der Klinik, der späteren Heil- und Erziehungsanstalt Sonnenhof betreut. Parallel dazu begannen zwei jungen Anthroposophen, Siegfried Pickert und Franz Löffler ihren Erziehungstätigkeit an dem Jenaer Jugendsanatorium Sophienhöhe.[8] Mithilfe des anthroposophisch interessierten Psychologiestudenten, Albrecht Strohschein, fanden die beiden, in der Heilpädagogik nicht ausgebildeten Universalgelehrten ihren Weg zu Ita Wegman, der Leiterin der Medizinischen Sektion der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft am Goetheanum, und nahmen an deren Jungmedizinerkursen teil. Wegmans Anregungen gaben Strohschein, Pickert und Löffler den Anstoß, die „Heil- und Erziehungsinstitut für Seelenpflege-bedürftige Kinder Lauenstein“ am Stadtrand von Jena aufzubauen.[3]
Rudolf Steiners Erfahrungen während seiner Besuchen in den drei Erziehungsheimen, ebenso wie seine Zusammenarbeit mit Karl Schubert, motivierten und beeinflussten wesentlich die Konzeption seiner Heilpädagogik. Aufgrund seines Todes 1925 konnte er hierzu nur noch eine einführende Vortragsreihe abhalten.[8] Dieser Heilpädagogische Kursus fand im Sommer 1924 in der Schreinerei am Goetheanum mit einem sehr engen Teilnehmerkreis, knapp über zwanzig Menschen, statt.[7] Aus der Lehrerschaft der Waldorfschule haben neben Karl Schubert Eugen Kolisko und der Naturwissenschaftler Ernst Lehrs teilgenommen.[9] Die zwölf Vorträge des Kursus wurden von Schubert mitstenografiert, und durch Ita Wegmans Medizinische Sektion veröffentlicht (Rudolf Steiner Gesamtausgabe, Band 317).[5] Schubert brachte Steiners Lehren begeistert in seine tägliche Arbeit ein[6]; auf eine bescheidene Art beschrieb er künftig seine heilpädagogischen Erfolge als die Erfolge der anthroposophischen Pädagogik überhaupt. Nach dem Kursus wurde er als Mitglied in die Medizinische Sektion aufgenommen. Es begann eine rege Zusammenarbeit zwischen ihm und Wegman, mit dem Ziel der Stärkung der neuen heilpädagogischen Bewegung.[5]
Krisenjahre in der Schellbergstraße 20
Karl Schubert musste im Mai 1934 wegen seiner jüdischen Abstammung die Waldorfschule verlassen.[3] Um die Arbeit mit behinderten Kindern fortzusetzen, richtete er ein Gesuch an das Kultusministerium mit der Bitte, die Hilfsklasse als Privatunterricht in einem Raum der Waldorfschule weiterführen zu dürfen, was ihm gewährt wurde.[10] Im März 1938 wurde die Waldorfschule, um „die jungen Volksgenossen aus der Atmosphäre jüdisch-okkulten Geistes zu entfernen“, geschlossen und das Gelände zwangsverkauft.[2] Die Schüler, zum Teil auch die Lehrer wurden an staatliche Schulen verwiesen, währenddessen die behinderten Kinder die Ermordung („Kinder-Euthanasie“) drohte. Schubert gab seine Aufgabe dennoch nicht auf. Es war Clara Lehrs, Mutter des Waldorflehrers Ernst Lehrs und ehemalige Hausmutter am Lauenstein, die ihr privates Wohnhaus in der Schellbergstraße 20 für die Unterricht anbot.[10] Dieses war 1927 als erstes Stuttgarter Wohnhaus in anthroposophischen Stil von Felix Kayser errichtet,[11] und wurde das „kleine Goetheanum“ genannt. Es steht ebenfalls an der Uhlandshöhe, nur einige Hundert Meter vom Gelände der Waldorfschule im Kanonenweg (heutige Haußmannstraße) entfernt,[12] und diente als Quartier auswärtiger Waldorfschüler, sowie als Versammlungsort der Freien Anthroposophischen Gesellschaft.[10]
Die private Hilfsklasse Schuberts umfasste zu dieser Zeit 30 bis 40 Kinder. Zu den Lernschwachen kam eine Anzahl von Kindern mit Down-Syndrom hinzu.[3] Der Gefahr trotzend wurden die Kinder möglichst unauffällig zur Schule gebracht, sooft die Umstände es erlaubten. Im November 1944 wurde Schuberts Deportation in ein Arbeitslager in Bietigheim verordnet, was durch den Einsatz einer Freundin der Familie verhindert werden konnte. Schüler wie Lehrer entgingen der Vernichtung; Clara Lehrs aber wurde nach Theresienstadt deportiert und, wahrscheinlich in Treblinka, ermordet.[10]
Nachkriegsjahre und Umzug an die Obere Weinsteige 40
Im Sommer 1945 erteilte die Militärregierung die Erlaubnis, die Waldorfschule auf dem alten Gelände an der Uhlandshöhe, nun von der Stadt in Erbpacht übernommen, wieder zu eröffnen.[2] Die Behebung der Kriegsschäden stellte eine beträchtliche Aufgabe dar. Das Hauptgebäude brannte 1943 aus; das Lehrerwohnhaus, Koliskos Laboratorium, das Eurythmeum und der Kindergarten wurden zerstört, weitere Gebäuden beschädigt. Ein großer Andrang von Schüler stand einer dezimierten Lehrerschaft und notdürftig wiederhergestellten Klassenzimmern gegenüber, sodass die „C-Klassen“ 1948 in die ehemalige Villa Wolf am Kräherwald ausgegliedert wurden; hieraus entstand 1951 die Freie Waldorfschule Kräherwald. Schubert wurde im April 1947 als Religionslehrer in das Lehrerkollegium wieder aufgenommen,[5] jedoch wurde die Hilfsklasse „auf Wunsch der Eltern und Spender“ nicht mehr in die Schule eingegliedert. Er führte die Hilfsklasse als Privatunterricht in der Schellbergstraße bis zu seinem Lebensende im Frühjahr 1949 weiter,[13] unterbrochen lediglich durch seinen zahlreichen unterstützenden Besuchen an alten und neu entstehenden heilpädagogischen Einrichtungen und Waldorfschulen in Deutschland, Holland und England.
Nach Schuberts Tod, 1950 wurde mit Hilfe von befreundeten Waldorfkollegen und Eltern ein Schulverein als Träger der Hilfsklasse gegründet, und es begann die Aufbau eines selbständigen Schulorganismus.[5] Zunächst hieß dieses die Schule für Bildungsschwache Karl-Schubert-Schule e.V.; in den 1960er Jahren wurde sie, entsprechend dem von Rudolf Steiner geprägten Begriff, in Karl-Schubert-Schule für Seelenpflege-bedürftige Kinder e.V. umbenannt.
Mit Einführung der Sonderschulpflicht im Jahr 1964 wurde die Karl-Schubert-Schule als Sonderschule staatlich anerkannt, was die Schülerzahl in den bereits beengten Räumlichkeiten der Schellbergstraße 20 weiter zunehmen ließ.[5] Um dem wachsenden Bedarf nach Waldorfpädagogik im Vorschulbereich, sowie nach Anschlussangeboten an Schulabgänger gerecht zu werden, wurde ein Gesamtkonzept von Kindergarten, Schule und einer eigenständigen Erwachseneneinrichtung ausgearbeitet. Die Bau eines neuen, größeren Schulgebäudes in Stuttgarter Degerloch, am Hang unterhalb der Melittastraße (ehemalige Landhausstraße), welcher früher zum Kapellenswald gehörte,[14][15] wurde in Auftrag gegeben. 1969 bezog die Schulgemeinschaft ihren neuen Sitz an der Oberen Weinsteige 40.[5] Das plastisch ausformulierte Schulgebäude (heute „Altbau“ genannt) mit polygonem Grundriss und bewegter Dachlandschaft steht exemplarisch für die Waldorfschularchitektur der 1960er Jahre. Die Schule wurde 1985 erweitert durch den Erwerb einer an das Grundstück angrenzenden „Villa“. Die ehemalige Villa Fromm wurde 1906–1907 im Auftrag einer Kaufmannswitwe nach Plänen von Carl Heim und Jacob Früh erbaut. Das mediterran anmutende Gebäude mit ausladender Freitreppe, flach geneigtem Walmdach und als Balustrade gestalteter Attika ist eine der denkmalgeschützten Villen der Degerlocher Villen-Kolonie.[16] Im Jahre 1996 bis 1999 folgte die großzügig bemessene „Neubau“, in architektonischem Einklang mit dem Altbau. In den drei Gebäuden, dem Altbau, dem Neubau und der Villa, haben Schule und Kindergarten ihren Platz gefunden. Die Karl-Schubert-Gemeinschaft (früher: Karl-Schubert-Werkstätten und Karl-Schubert-Wohngemeinschaften), die sich mit ihren Angeboten in den Bereichen Arbeit, Wohnen und Bildung an Erwachsenen richtet, wurde 1973 von Lehrern und Eltern der Karl-Schubert-Schule in Filderstadt gegründet und arbeitet unabhängig von der Schule.[5]
Einzelnachweise
- ↑ Karl-Schubert-Schule e.V. In: Einrichtungen, Dienste und Angebote. Bundesverband Anthroposophisches Sozialwesen e.V. (Anthropoi Bundesverband), abgerufen am 10. Oktober 2025.
- ↑ a b c Dietrich Esterl: Die erste Waldorfschule Stuttgart-Uhlandshöhe: 1919 bis 2004; Daten, Dokumente, Bilder. Hrsg.: Pädagogische Forschungsstelle beim Bund der Freien Waldorfschulen. Edition Waldorf, Stuttgart 2006, ISBN 3-927286-62-1.
- ↑ a b c d e Bodo von Plato (Hrsg.): Anthroposophie im 20. Jahrhundert: ein Kulturimpuls in biografischen Porträts. Verlag am Goetheanum, Dornach 2003, ISBN 3-7235-1199-6, Karl Schubert.
- ↑ a b Gisbert Husemann, Johannes Tautz: Der Lehrerkreis um Rudolf Steiner in der ersten Waldorfschule 1919-1925: Lebensbilder und Erinnerungen. Hrsg.: Lehrerkollegium der Freien Waldorfschule Stuttgart-Uhlandshöhe. 2., erw. Auflage. Verlag Freies Geistesleben, Stuttgart 1979, ISBN 3-7725-0669-0, Das erste Jahr 1919/20 – Karl Schubert.
- ↑ a b c d e f g h i j k Hans-Jürgen Hanke: Karl Schubert: Lebensbilder und Aufzeichnungen. Philosophisch-Anthroposophischer Verlag am Goetheanum, Dornach 2004, ISBN 3-7235-1214-3.
- ↑ a b Erhard Fucke: Siebzehn Begegnungen. Verlag Freies Geistesleben, Stuttgart 1996, ISBN 3-7725-1614-9, Karl Schubert.
- ↑ a b Peter Selg: Der Engel über dem Lauenstein: Siegfried Pickert, Ita Wegman und die Heilpädagogik. Natura-Verlag im Verlag am Goetheanum, Dornach 2004, ISBN 3-7235-1209-7.
- ↑ a b Angela von Büdingen: Anthroposophische Heilpädagogik in Theorie und Praxis. 2. Auflage. Epubli, Berlin 2016, ISBN 978-3-7418-4831-5.
- ↑ Ernst Lehrs: Gelebte Erwartung: wie ich zu Rudolf Steiner und dank ihm eine Strecke Weges zu mir selber fand. Mellinger, Stuttgart 1979, ISBN 3-88069-088-X.
- ↑ a b c d Harald Stingele: Clara Lehrs, Schellbergstr. 20: Clara Lehrs, Ernst Lehrs, Karl Schubert und das Überleben der behinderten Kinder im “Haus Lehrs” in der Schellbergstraße 20 in Stuttgart-Ost. In: Gegen das Vergessen: Stolpersteine für Stuttgart. Stolperstein-Initiative Stuttgart, Ost, abgerufen am 5. Oktober 2025.
- ↑ Dietrich Heißenbüttel: Zum Abriss freigegeben. In: Ausgabe 260 vom 23. März 2016. KONTEXT: Wochenzeitung, abgerufen am 10. Oktober 2025.
- ↑ Attila Galic, Gerhard Götze, Martin Hofferbert, Johannes Beilharz, Dietrich Esterl, Sebastian Berg: Ostwege: Stuttgart-Ost neu entdecken. Weg Nr. 4: Von Waldorf-Astoria zur Waldorfschule. Auf den Spuren der Anthroposophie durch den Stuttgarter Osten. In: Prospektreihe „Ostwege“: Gerhard Götze (NaturFreunde Stuttgart-Osten). Kulturtreff Stuttgart-Ost e. V., abgerufen am 25. Oktober 2025.
- ↑ Elisabeth von Kügelgen: Karl Schubert (Wien, 25. November 1889 - Stuttgart, 3. Februar 1949). In: Dr. Claudia McKeen und Peter Fischer-Wasels (Hrsg.): Medizinisch-Pädagogische Konferenz: Rundbrief für in der Waldorfpädagogik tätige Ärzte, Erzieher, Lehrer und Therapeuten. Heft 34, August 2005 (tessin-zentrum.de [PDF]).
- ↑ Friedrich Keidel: Bilder aus Degerlochs Vergangenheit: Zu Papier gebracht im Jahre 1926 von Friedrich Keidel. Durchgesehen und neu herausgegeben von Siegfried Schoch. Silberburg-Verlag, Stuttgart 1986, ISBN 3-925344-06-3.
- ↑ Ulrich Schülke und Norma Müller: Die Stuttgarter Weinsteige: über 700 Jahre Geschichte. Hrsg.: Geschichtswerkstatt Degerloch e.V. Stuttgart-Degerloch 2022.
- ↑ Siegfried Schoch, Frank Nopper: Liebes altes Degerloch: ein Heimatbuch für Degerloch mit Sonnenberg. Wegra-Verlagsgesellschaft, Stuttgart 1985, ISBN 3-921546-19-2.
Weblinks
- Homepage Karl-Schubert-Schule
- Hans-Jürgen Hanke: Karl Schubert (Biografie) Stiftung Kulturimpuls
- Harald Stingele: Clara Lehrs, Schellbergstr. 20: Clara Lehrs, Ernst Lehrs, Karl Schubert und das Überleben der behinderten Kinder im “Haus Lehrs” in der Schellbergstraße 20 in Stuttgart-Ost Stolperstein-Initiative Stuttgart, Ost
Koordinaten: 48° 45′ 12,1″ N, 9° 10′ 22,5″ O