Karl-Lothar Dietzsch
Karl-Lothar Dietzsch (* 10. September 1931 in Duisburg-Ruhrort; † 26. Februar 1989 in Köln[1]) war ein deutscher Architekt[2] und der Leiter des Büros von Oswald Mathias Ungers.[3]
Leben
Die Eltern von Karl-Lothar Dietzsch, der eine ältere Schwester und einen jüngeren Bruder hatte, waren der Gymnasiallehrer für Kunstfächer Walter Ludwig Dietzsch (1891–1972) und Elli Wilhelmine Dietzsch (geb. Backhaus, 1900–1998) aus Wuppertal-Elberfeld.[4] 1960 heiratete er die Graphikerin und Kinderbuchillustratorin Erika Dietzsch-Capelle.[5][6][7] Aus der Ehe ging ein Sohn, Karl-Thomas Dietzsch, hervor, der in Berlin als freiberuflicher Architekt tätig ist.[8]
Nach Abschluss der Volksschule besuchte Dietzsch das Staatliche Naturwissenschaftliche Gymnasium in Wuppertal-Elberfeld und nahm zwei Semester lang an Zeichenkursen in der Abendschule der Werkkunstschule in Wuppertal-Vohwinkel teil. Im März 1952 legte er das Abitur ab und wollte eigentlich Künstler werden. Auf Wunsch seines Vaters schrieb er sich jedoch an der Technischen Hochschule in Aachen im Fach Architektur ein. Im April begann er ein sechsmonatiges Praktikum beim Bauunternehmen Gebrüder Möbers in Wuppertal-Elberfeld und war während des Studiums im Technischen Büro der Ehrenfelder Papierfabrik EPAG tätig.[9]
Ab März 1954 folgten viereinhalb Jahre freie Mitarbeit im Büro des bekannten Kunstgaleristen und Architekten Rolf Jährling in Wuppertal-Elberfeld.[10] In der Galerie Parnass[11] war er zusätzlich an der Vorbereitung der Ausstellungen junger deutscher und ausländischer Maler, Bildhauer und Architekten tätig. Dietzsch verließ das Büro Jährling am 30. Juni 1958, um sein Diplom-Examen abzulegen. Der freundschaftliche Kontakt zum Galeristen Jährling blieb jedoch erhalten. Beim 24-Stunden-Fluxus-Happening im Juni 1965 in der Galerie Parnass nahm er mit seiner Frau und seinem Bruder teil.[12][13] Die Diplomarbeit bei Hans Schwippert mit dem Entwurf eines Gymnasiums und eines Kinderheimes schloss er im Jahr 1959 ab.
Über den Kontakt seiner Ehefrau zu Liselotte Ungers, der Tochter des Wuppertaler Bauunternehmers Gabler, erhielt Dietzsch 1959 eine Anstellung im gerade fertig gestellten Büro von Oswald Mathias Ungers in der Belvederestraße 60 in Köln-Müngersdorf[14], das er dann „mit aufgebaut und über 30 Jahre lang geleitet hatte“.[15]
Dietzsch starb im Alter von 57 Jahren nach kurzer schwerer Krankheit und wurde auf dem Alten Friedhof in der Turmgasse in Köln-Widdersdorf begraben, in nächster Nähe des zusammen mit Ungers realisierten Wohnungsbauprojekts Mertenshof.[16] Auch seine Ehefrau ruht in dem gemeinsamen Grab.[17]
Wirken
Das erste Projekt, das Dietzsch eigenständig im Büro Ungers bearbeitete, war der Wiederaufbau des im Zweiten Weltkrieg zerstörten Deutschordenshauses in Frankfurt am Main. Das Projekt ist nicht im Werkverzeichnis von Ungers aufgeführt, allerdings ist das Projekt durch den Schnitt, der auf dem runden Tisch liegt (Abb. 1) und im Grundriss an der Wand (Abb. 2) eindeutig zu identifizieren.[18]
Von den acht weiteren, von Ungers und Dietzsch realisierten Projekten (1959–1964) wurden am bekanntesten die expressionistisch anmutenden Bauten in Wuppertal-Elberfeld, das Mehrfamilienhaus Gabler[19] und in Hennef (Sieg) die Villa Steimel, die 2017 illegal abgerissen wurde.[20][21]
Diese beiden Bauten sieht Heinrich Klotz im Interview mit Ungers im scharfen Kontrast zum „rationalen“ Märkischen Viertel in Berlin, bei dem Dietzsch maßgeblich beteiligt war.[22] Klotz zu Ungers: „Sie sind derjenige, der im Märkischen Viertel – sieht man einmal vom ‚Langen Jammer‘[23] ab – den Baukomplex errichtet hat, der am schärfsten angegriffen worden ist. Man kann sich eigentlich nur verwundert fragen, ob dieser Architekt derselbe Mann ist, der eben noch mit den Wohnblocks in Köln-Nippes[24] oder dem Wuppertaler Siedlungsbau in der Mozartstraße (Anm.: gemeint ist das Mehrfamilienhaus Gabler), besonders gelungene Wohnungsbauten zustande gebracht hat.“[25]
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Block 1, Wohnbebauung Jakob-Kneip-Straße, Köln-Poll (1959–63)
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Mehrfamilienhaus Mozartstraße, Wuppertal-Elberfeld (1959–61)
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Verlagsgebäude Rudolf Müller, Stolberger Straße, Köln-Braunsfeld (1963–64)
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Villa Steimel, Wippenhohner Straße, Hennef/Sieg (1961–62), 2017 illegal abgerissen
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Wohnbebauung Neue Stadt, Asternweg, Köln-Seeberg (1961–64)
Neben diversen Wohnbebauungen in Köln-Poll (1961–63), Köln-Mauenheim (1959–1961)[26], in Overath (1960–1961) und dem Rudolf-Müller-Verlagsgebäude in Köln-Braunsfeld (1960–64) war der erfolgreiche Wettbewerbsentwurf für die „Neue Stadt“ in Köln-Seeberg (1961–1964)[27] das letzte realisierte Projekt, in der Ungers und Dietzsch als alleinige Entwurfsverfasser aufgeführt sind.[28] Mit der Berufung von Ungers im Jahr 1963 als Ordinarius für Entwerfen und Gebäudelehre am Institut für Gebäudelehre an der Fakultät III für Architektur der Technischem Universität Berlin und der Übernahme der Professur an der Cornell University in Ithaca wuchs Dietzsch die Aufgabe des Bürochefs zu.
1964 wurde er zum Gemeindearchitekten der Evangelischen Kirchengemeinden von Bickendorf und Ehrenfeld berufen und realisiert sein erstes Projekt in Wuppertal-Elberfeld, ein Mehrfamilienhaus für seine Eltern.
Ab 1969, nach dem gemeinsamen Entwurf für den „Grünzug Süd“ (1962–65),[29] der dann mit Franz Oswald und Rob Krier weiter bearbeitet wurde, und der Fertigstellung der Wohnbauten für das Märkische Viertel in Berlin-Wittenau[30] war Dietzsch neben seiner Tätigkeit im Büro Ungers als Architekt in Köln selbständig tätig. Aus dieser Zeit stammen eigene realisierte Projekte, Veröffentlichungen, Publikationen und Preisrichtertätigkeiten. 1971 erfolgte seine Berufung in den Allgemeinen Bauausschuss des Evangelischen Stadtkirchenverbandes Köln, der sich ab 1964 aus den vier evangelischen Kirchenkreisen Köln-Mitte, -Nord, -Rechtsrheinisch und -Süd formierte. Im selben Jahr wurde er Mitglied der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen und 1974 ordentliches Mitglied im BDA. Neben diversen Wohnungsbauten, Alten- und Pflegeheimen und Gemeindezentren für die Evangelische Kirche im Rheinland wurde Dietzsch auch beauftragt für die Umgestaltung der Evangelischen Friedenskirche in Köln-Ehrenfeld, den Bau eines Büro- und Geschäftshaus in Köln-Nippes sowie im Jahr 1977 für die Innenausbauerweiterungen und die Eingangs- und Vitrinenanlagen des Kunsthauses Lempertz in Köln.[31]
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Wohnhaus in der Dasselstraße, Köln-Süd (1969–70)
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Altenwohnungen, Kolkrabenweg, Köln-Vogelsang (1971–72)
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Geschäftsthaus mit Supermarkt in Köln-Nippes (1972–74)
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Gemeindezentrum Kreuzkirche, Stommeln (1975–77)
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Kartäuserkirche, Kapitelhaus, Köln (1979–84)
Hauptätigkeit blieb jedoch die Position im Büro Ungers, was sich an den Beteiligungen bedeutender Projekte in der Wettbewerbsphase bis 1979 widerspiegelt (Berlin-Lichterfelde, 4. Ring, 1. Preis/1975 in Projektgemeinschaft mit Ungers[32], Roosevelt Island Competition, New York/1975[33], Wallraff-Richartz Museum/Museum Ludwig, Köln/1975[34] und Hotel Berlin, 1. Preis/1977[35]), die aber alle nicht realisiert wurden.
Auch in der folgenden Realisierungsphase, mit dem DAM Frankfurt (1979–84), dem Messehaus 9 und der Galleria, beide in Frankfurt am Main (1980–83)[36], dem Alfred-Wegener-Institut in Bremerhaven (1980–84) und der Badischen Landesbibliothek in Karlsruhe (1980–84), welche die internationale Bedeutung des Büros manifestierten, war Dietzsch bei 12 von 19 gebauten Projekten beteiligt.[37]
Als Einziger von den vielen wechselnden Mitarbeitern verfügte er über genügend Bauerfahrung, die sich besonders nach der Direktbeauftragung von Ungers beim Umbau der Gründerzeitvilla am Mainufer zum Deutschen Architekturmuseum[38] und des Museums Schloss Morsbroich (1976–1980) auszahlte.[39][40]
Bis 1988 war Karl-Lothar Dietzsch neben der Teilnahme an 15 Wettbewerben und Gutachten maßgeblich an der Realisierung von 8 weiteren Projekten beteiligt, u. a. an der Umgestaltung des Konstantinplatzes in Trier (1981–83)[41], der Wohnbebauung Forellenweg in Salzburg (1984–89) und der Galerie Max Hetzler in Köln (1986–88). Anm.: Postum realisiert: IBA-Wohnbebauung Köthener Straße, Berlin (1987–89)[42], Umgestaltung Domplatz mit Dom-Info in Speyer (1988–90), Umbau der Bayerischen Hypotheken- und Wechselbank in Düsseldorf (1988–1991), Heizkraftwerk GEW in Köln-Merheim (1988–1989) und das BIBA (1988–1991) Bremer Institut für Betriebstechnik und angewandte Arbeitswissenschaften.[43]
Der Universitätsclub[44] neben dem Oberbergamt in Bonn war sein letztes Projekt, das er fast vollständig umsetzten konnte. Das Richtfest wurde knapp ein Jahr nach der Grundsteinlegung am 16. Oktober 1989 gefeiert, allerdings ohne den Architekten: „Mit großer Trauer erfüllte uns allerdings, daß Herr Dipl.- Ing. Karl-Lothar Dietzsch, Architekt und Leiter des Büros Unger, dies nicht mehr miterleben konnte. Ihm haben wir viel zu verdanken. Er starb mitten in den Arbeiten am 26. Februar 1989“.[45]
Eigene Bauten (Auswahl)
- 1966–1967 Vierfamilienhaus Dietzsch in Wuppertal-Elberfeld[46]
- 1969–1970 Apartment-Wohnhaus mit Gewerbeteil, Dasselstrasse 2 in Köln-Süd
- 1970–1972 Altenwohnanlage mit 72 Einheiten in Köln-Vogelsang[47]
- 1972–1973 Gemeindehaus in Köln-Vogelsang (Evangelische Kirchengemeinde Bickendorf)
- 1972–1974 Geschäftshaus mit Kaiser’s Supermarkt in Köln-Nippes
- 1972–1974 Kinderheim "Annastiftung" in Köln-Vogelsang[48]
- 1973–1975 Altenwohnanlage mit 46 Einheiten in Köln-Ehrenfeld[49]
- 1973–1975 Einfamilienhaus in Hennef/Sieg-Lanzenbach[50]
- 1973–1976 Altenwohnanlage mit Eremitenwohnungen und Gemeindeverwaltung in Köln-Ossendorf[51]
- 1974–1976 Umbau und Restaurierung eines Bauernhofes in Katzenbach bei Morsbach[52]
- 1975–1978 Restaurierung der Evangelischen Friedenskirche in Köln-Ehrenfeld
- 1975–1980 Kauf, Umbau, Sanierung und Neubau des Mertenshofes in Köln-Widdersdorf zusammen mit O.M. Ungers[53]
- 1975–1978 Evangelisches Gemeindehaus und Kindergarten in Stommeln
- 1976–1978 Bauaufnahme, Planung und Bauleitung für Umbau, Restaurierung und Sanierung Schloss Morsbroich in Leverkusen
- 1977–1978 Eingangs- und Vitrinenanlagen sowie Innenausbauerweiterung der Galerie Lempertz in Köln am Neumaekt
- 1979–1984 Wiederaufbau des im 2. Weltkrieg zerstörten Kapitelhauses der Kölner Kartause, neben der Kartäuserkirche im Severinsviertel in Köln
Veröffentlichungen
- 1972 "Kinderheime", e+p-Reihe, Callwey-Verlag München, Nr. 16, Seiten 34–35
- 1972 Giampiero Aloi: "Gruppo di Case d`Abitazione nella Nuova Citta di Colonia (RFT), Oswald M. Ungers e K.L. Dietzsch, S. 91-96 in: "Case di Abitazione"-Seconda Serie - Dwelling Houses-Second Series, Hoepli Verlag, Mailand, 1972, 351 Seiten, ISBN 8203008526 (italienisch und englisch)
- 1973 "Altenheime, Wohnstifte Seniorenzentren", e+p-Reihe, Callwey-Verlag München, Nr. 17, Seiten 40–41
- 1973 "Studentenheime", e+p-Reihe, Callwey-Verlag München, Nr. 21 (in Projektgemeinschaft)
- 1973 J. Joedicke, H. Deilmann et al.: "Wohnungsbau: Nutzungstypen" (Dokumente der modernen Architektur), Karl Krämer Verlag, Stuttgart (in Projektgemeinschaft)
- 1973 K.-L. Dietzsch, M. Gerner, O. Robeck: "Fußgängerbereiche in der City", Eigenverlag, Repro Central, Bad Homburg v. d. H.
- 1974 "Industriebauten – Gemeinschaftszentren", Baumeister, Callwey-Verlag München
- 1974 K.-L. Dietzsch, M. Gerner, O. Robeck: "Lebendige City", Reportage, Verbesserungsvorchlag für die Frankfurter Zeil, in: Baumeister, Callwey Verlag, Heft 4, 1974, Seite 371
- 1975 "Freistehende Einfamilienhäuser", e+p-Reihe, Callwey-Verlag München, Nr. 28, Seite 73
- 1975 O.M. Ungers, K.-L. Dietzsch: "Eine Entscheidung", Erläuterungbericht zum 1. Preis, "Wettbewerb 4. Ring, Berlin Lichterfelde", Bauwelt, Berlin, Heft 20–21, Juni 1975, Seiten 612–613
- 1975 "Städtebaulicher Ideenwettbewerb Berlin - Lichterfelde, 4. Ring", 1. Preis: Prof. O.M. Ungers, K.L. Dietzsch, Berlin/Köln, Wettbewerbe Aktuell, Heft 6, Juni 1975, Seiten 361–363
- 1976 K.-L. Dietzsch: "100 Jahre Planen und Bauen – Evangelische Friedenskirche in der Rothehaussstrasse", in: 100 Jahre Friedenskirche (Köln-Ehrenfeld) (Festschrift), Seiten 6–8
- 1987 Peter Riemann: O.M. Ungers/K.-L. Ditzsch: Wettbewerb "Erzbischöfliches Gymnasium Bonn-Beuel" und Städtebaulicher Entwurf "Wohnbebauung Rupenhorn", Berlin, in: "Casa Tragica - Cittá Comica: Zur Deutung von Ungers städtebaulichen Leitbildern und Entwurfsmethoden", Der Architekt, Bonn, Dezember 1987, S. 586 und 587
Weblinks
- Lucyna Bartlomiejczak: Mehrfamilienhaus Wuppertal für Baufirma Gabler, in: Website „baukunst-nrw“, Architektenkammer Nordrhein-Westfalen, 7. Oktober 2025
- J.P.: Dreigeschossiges Wohnhaus, Mozartstraße 38-40, Elberfeld-West, Architekten: Oswald M. Ungers, Karl - Lothar Dietzsch, Bauherr*in: Bauunternehmen Gabler, Wuppertal, Baujahr 1959, in: Website Architekturführer Wuppertal des Bundes Deutscher Architekten in Wuppertal
- Engelbert Broich: „Quantensprung“ vor 25 Jahren: Die Kreuzkirche Stommeln veränderte das Gemeindeleben der Evangelischen in Pulheim-Stommeln, in: "Evangelisch Leben", Website Evangelischer Kirchenverband Köln und Region, 14. Mai 2008
- J. Cepl, S. Jacoby, V. Massaro: Grünzug Süd: An Urban Design Manifesto (Ungers und Dietzsch), in: San Rocco Magazine, Venedig, 22. Januar 2016
Einzelnachweise
- ↑ Meldung zum Tode von Karl-Lothar Dietzsch, in: Bauwelt, Heft 14, Seite 633, Berlin, 7. April 1989
- ↑ Wolfram Hagspiel: Lexikon der Kölner Architekten. In: Ulrich S. Soénius (Hrsg.): Band 52, A-G. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2022, ISBN 978-3-412-52446-3, S. 363.
- ↑ Nachruf im Kölner Stadtanzeiger, Köln, 12. März 1989
- ↑ Moritz Dietzsch: Dietzsch (privat). In: Website MyHeritag.at. Abgerufen am 19. November 2025.
- ↑ Michael Höllwarth: Person Erika Dietzsch-Capelle. In: ISBN-Buchportal. Mikewarth media, abgerufen am 10. November 2025.
- ↑ Erika-Dietzsch-Capelle. In: Babelio. 2025, abgerufen am 11. November 2025 (französisch).
- ↑ U.B.: Schnarchende Marmotten. Rezension zu den Illustrationen in: „Wie Tierkinder schlafen“. In: Die Zeit Nr. 43. 20. Oktober 1978, abgerufen am 11. November 2025.
- ↑ Baumeister und Dietzsch Architekten. In: Website Baumeister und Dietzsch Architekten. 2025, abgerufen am 11. November 2025.
- ↑ rainer 1958: Elberfelder Papierfabrik. In: Digit-Projekt des WDR. 2025, abgerufen am 11. November 2025.
- ↑ Zeugnis für Karl-Lothar Dietzsch von Rolf Jährling (1958)
- ↑ Webmaster Team der Philosophischen Universität zu Köln: Porträt der Galerie Parnass. In: Zadik-Zentralarchiv für deutsche und internationale Kunstmarktforschung. 15. März 2022, abgerufen am 11. November 2025.
- ↑ Anmerkung: Ein Foto in der Zeitschrift „Treffpunkt Parnass-Wuppertal“ zeigt ihn neben Joseph Beuys.
- ↑ Baltzer, Will / Biermann, Alfons: Treffpunkt Parnass-Wuppertal 1949-1965. Hrsg.: Rheinland-Verlag, Köln. Rheinland-Verlag, Bonn 1980, ISBN 3-7927-0543-5, S. 98, 226.
- ↑ Architektur - Wohnhaus Ungers. In: Website UAA Ungers Archiv für Architekturwissenschaft Köln. 2025, abgerufen am 11. November 2025.
- ↑ Taueranzeige des Büro Ungers, veröffentlicht im Kölner Stadt-Anzeiger
- ↑ Luftbildausschnitt Mertenshof (1981). Einladungskarte der Bauherren Ungers und Dietzsch Links die sanierten Altbauten
- ↑ Thomas Wienzek: Foto des Grabsteins, Alter Friedhof Köln-Widdersdorf. In: Website Verein für Computergenealogie (CompGen) e. V. 2022, abgerufen am 11. November 2025.
- ↑ Anm.: Erst durch den Nachlass von K.-L. Ditzsch werden die sonst in der Literatur nicht benannten Mitarbeiter auf den Fotos bekannt. Olivia Ferrari Ferrari-Olivio. In: HfG Ulm: Ausstellungsfieber. 2021, abgerufen am 19. November 2025., ein Mitarbeiter von Max Bill, war 1960 in Müngersdorf für die Realisierung zweier Villen in Erbenheim-Odenthal, weil Ungers die Rolle als Kontaktarchitekt für Bill übernommen hatte. Der Verbleib von Renate Wetzlar bleibt unbekannt, die immerhin im Katalog zur Dortmunder Architekturausstellung 1976 (Dortmunder Architekturhefte No. 3, Hrsg.: J.P. Kleihues) als Mitarbeiterin beim Projekt Gabler/Mozartstraße in Wuppertal aufgeführt wurde.
- ↑ Sigurd Steinprinz: Oswald Mathias Ungers - Wohnhaus Mozartstraße, Originalzustand 1959 und Veränderung. In: Téchne - Architectural Juxtaposition. Abgerufen am 11. November 2025.
- ↑ Klaus Heuschötter: Ungers-Villa in Hennef ist endgültig verloren. In: Kölnische Rundschau. 20. September 2017, abgerufen am 11. November 2025.
- ↑ Steimel House – Demolished. In: The Iconic Houses Foundation. 12. Dezember 2019, abgerufen am 11. November 2025 (englisch).
- ↑ Anmerkung: Dietzsch arbeitete von 1961 bis 1967 parallel an drei Projekten: der "Neuen Stadt" (allein mit Ungers), dem "Grünzug Süd" und dem "Märkischen Viertel" (ab 1963 unterstützt durch Franz Oswald und Jürgen Sawade), in: Oswald Mathias Ungers: Oswald Mathias Ungers - Architektur 1951-1990. Hrsg.: Oswald Mathias Ungers. DVA, Stuttgart 1991, ISBN 3-421-03010-3, S. 243.
- ↑ Lux (MV-Viertelreporter): Deutschlands längstes zusammenhängendes Wohngebäude „Der lange Jammer“. In: Website MV-Redaktion. 7. Juli 2020, abgerufen am 18. November 2025.
- ↑ O.M. Ungers: Mehrfamilienhäuser, Mauenheimer Strasse, Köln-Nippes. In: Ungers Archiv für Architekturwissenschaft - UAA. 1959, abgerufen am 6. Dezember 2025.
- ↑ Heinrich Klotz: Architektur in der Bundesrepublik. Ullstein Verlag, Frankfurt/Main, Berlin, Wien 1977, ISBN 3-550-07475-1, S. 299–303.
- ↑ Wohnbebauung Eckewartstraße 5, Ungers und Dietzsch
- ↑ Mariabruna Fabrizi: A City Made of Rooms : The “Neue Stadt” of Köln (1961–1964) by O.M. Ungers. In: Socks. 5. Februar 2014, abgerufen am 11. November 2025 (englisch).
- ↑ Oswald Mathias Ungers: Oswald Mathias Ungers – Architektur 1951-1990. In: Werkmonographie 1. Deutsche Verlagsanstalt, Stuttgart 1991, S. 241–243.
- ↑ Eva Sollgruber: Oswald Mathias Ungers and the Concept of the Open City: Grünzug Süd and the Beginnings of Ungers’ Urban Thinking, in: Envisioning Tomorrow’s Cities O. M. Ungers’ Urban Reflections. In: Histories of Post War Architecture (HPA), No. 12, Vol. VI, University of Bologna. 2023, abgerufen am 11. November 2025 (englisch).
- ↑ Wohnbebauung-Eichhorster-Weg, Gesobau, 1968–1969, O.M. Ungers, K.-L-Dietzsch, F. Oswald, J. Sawade et al.
- ↑ Heribert Eiden: Kunsthaus Lempertz: „Zum Ersten, zum Zweiten und … zum Dritten!“ Das Kunsthaus Lempertz veranstaltet jedes Jahr rund 30 Auktionen zu unterschiedlichen Themengebieten. In: Die Wirtschaft Köln. 3. April 2023, abgerufen am 11. November 2025.
- ↑ Wettbewerb 4. Ring, Berlin-Lichterfelde, 1. Preis. Pläne und Erläuterungsbericht der Architekten Ungers und Dietzsch
- ↑ Mariabruna Fabrizi: A Downsized Manhattan Between Analogy and Abstraction: “Roosevelt Island Housing, competition” by O.M. Ungers (1975). In: Socks. 24. Juni 2018, abgerufen am 11. November 2025 (englisch).
- ↑ Design as a “typological collage”. In: Plakat Vorlesungsankündigung an der École polytechnique fédérale de Lausanne (EPFL). 18. Dezember 1975, abgerufen am 11. November 2025 (englisch).
- ↑ Wettbewerbsentwurf Hotel Berlin am Lützowplatz Kolorierter Lageplan
- ↑ Halle 9 und Galleria. In: Website Messe Frankfurt GmbH. Abgerufen am 11. November 2025.
- ↑ Der hier angegebene Umfang seiner Tätigkeit lässt sich aus der Zeit von 1979 bis 1988 ermitteln. Quelle: Oswald Mathias Ungers: Oswald Mathias Ungers – Architektur 1951-1990. In: Werkverzeichnis 1. Deutsche Verlagsanstalt, Stuttgart 1991, S. 241–263.
- ↑ Anmerkung: „Herr Dietzsch war ein treuer Begleiter und hat auch uns in vielen Situationen im freundschaftlichen Umgang mit Eurem Büro geholfen, und mit Liebenswürdigkeit und Humanität beim Bau unseres Museums beigestanden...“ (Zitat aus dem Kondolenzschreiben von Heinrich Klotz an „Lieselotte und Mathias“ vom 20. März 1989/Nachlass K.-L. Dietzsch)
- ↑ Karin Widera: „Der Stuck hing nur noch an faulen Balken“ - Bericht mit Foto von K.-L. Dietzsch über die Sanierung, in: Kölner Stadtanzeiger Nr. 14 vom 18. Januar 1983.
- ↑ „Herr Dietzsch hat sich durch seine hervorragende Arbeit am Projekt Schloss Morsbroich große menschliche und fachliche Hochachtung erworben.“ (Zitat aus dem Kondolenzschreiben von Dipl. Ing. Grau, Städtischer Baudirektor vom 28. Februar 1989/Nachlass K.-L. Dietzsch)
- ↑ Konstantinplatz Trier mit Arkadengang als südlicher Platzabschluss
- ↑ Swantje Eggert: Wohnhaus Block 1. In: Website Forschungsinitiative IBA 87, Technische Universität Berlin. 2012, abgerufen am 11. November 2025.
- ↑ BIBA: vor 40 Jahren mit Weitblick von Visionären gegründet. In: Website BIBA - Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH. 2021, abgerufen am 11. November 2025.
- ↑ „Ein ästhetischer Dreiklang aus Lokation, Veranstaltungsräumen und Apartments schafft eine einzigartige Atmosphäre“. In: Flyer, Universitätsclub Bonn e. V. Abgerufen am 18. November 2025.
- ↑ Die Geschichte des Universitätscluns Bonn, Abschnitt: „Grundsteinlegung – Römerfundament – Richtfest“. In: Website Universitätsclub Bonn. 2011, abgerufen am 11. November 2025.
- ↑ Gartenseite des Mehrfamilienwohnhauses Dietzsch
- ↑ Altenwohnanlage, Kolkrabenweg 12–16
- ↑ Kinderheim der Annastiftung für Waisen im Bachstelzenweg
- ↑ Altenwohnungen für Bewohner des Stadtteils Alt-Ehrenfeld
- ↑ Wohnhaus am Hang in Lanzenbach
- ↑ Altenwohnanlage, Rochusstrasse 214
- ↑ Umbau und Restaurierung eines Bauernhofes im Oberbergischen Kreis
- ↑ Altbauten des Mertenshofesː Kuhstall, Haupthaus und rechts das Gesindegebäude