Karl-Heinz Elsaesser

Karl-Heinz Elsaesser (* 5. Dezember 1912 in Schönebeck, Kreis Calbe a./S.; † 4. Februar 1979) war ein deutscher Nervenarzt und Hochschullehrer.

Leben

Herkunft und Studium

Karl-Heinz Elsaesser wurde als Sohn des Oberlehrers Otto Elsaesser und dessen Ehefrau Elisabeth (geb. Koestler) geboren.

Als Kind erkrankte er an spinaler Kinderlähmung und war in der Folge körperbehindert, dies befreite ihn vom Militärdienst und ermöglichte es ihm, seine ärztliche Karriere zu verfolgen.

Nach seinem Abitur am Gymnasium in Schönebeck, nahm er 1932 sein Medizinstudium an der Universität Halle auf. Am 26. August 1937 beantragte er die Aufnahme in die NSDAP und wurde rückwirkend zum 1. Mai desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 4.978.664).[1] Nach fünf Jahren Studium legte er 1937 sein Staatsexamen ab und absolvierte sein Medizin-Praktikantenjahr, nach dessen Abschluss er 1938 approbiert wurde. Im selben Jahr wurde er mit seiner Dissertation Beitrag zur Klinik und pathologischen Anatomie des Meningeoms promoviert, die bereits sein neuropathologisches Interesse erkennbar machte und in die etablierte neuroanatomische Tradition der Hallenser Nervenklinik eingebettet war.

Assistenzzeit und akademische Formung in Halle

Am 1. Januar 1939 trat Elsaesser eine Assistenzarztstelle an der Universitäts-Nervenklinik Halle an. Die Klinik erlebte in dieser Zeit mehrere Leitungswechsel, die das wissenschaftliche Umfeld prägten. Im März 1939 starb der Klinikdirektor Paul Hilpert unerwartet. Sein Nachfolger wurde zunächst Walter Gärtner (1899–1952)[2] als Oberarzt, bevor im September 1939 Fritz Flügel zum Direktor ernannt wurde – ein neurologisch und neuropathologisch ausgerichteter Wissenschaftler mit Schwerpunkten auf bildgebenden und serologischen Verfahren. Nach Flügels kriegsbedingter Verwendung im 2. Weltkrieg wurde Paul Schröder, sein emeritierter ehemaliger Lehrer aus Leipzig, zur Vertretung herangezogen. Alle vier dieser Direktoren zählten zu Elsaessers akademischen Lehrern.

Unter Gärtners Leitung erhielt Elsaesser eine spezialisierte Ausbildung in der pathomorphologischen Abteilung und übernahm anschließend die Leitung des hirnanatomischen Labors. Da auch Gärtner eingezogen wurde, fiel der Klinik während des Krieges verstärkt assistenzärztliche Verantwortung zu, was Elsaesser Gelegenheiten zur fachlichen Profilierung bot.

Anerkennung als Facharzt und Entnazifizierung

Im November 1945 erhielt Elsaesser von der Ärztekammer der Provinz Sachsen die endgültige Anerkennung als Facharzt für Nerven- und Geisteskrankheiten. Doch die frühen Nachkriegsjahre in der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) erwiesen sich als schwierig: 1946 wurde er wegen seiner NSDAP-Mitgliedschaft im Rahmen der Entnazifizierung entlassen. Ironischerweise war Elsaesser 1940 mehrfach durch die Geheime Staatspolizei in Halle vernommen worden – wegen „Judenfreundlichkeit“. Nach seiner Entlassung arbeitete er nebenamtlich als leitender Arzt in der Privatnervenklinik von Dr. Mascher in Halle.

Die Wiedereinstellung kam sechs Monate später, unterstützt durch Fritz Flügel, der die personelle Knappheit in der Klinik nutzte und Elsaessers wissenschaftliche Qualifikation schätzte. Diese Reaktion entsprach dem politischen Kalkül der SBZ, von jüngeren, kompromittierten Akademikern größere Konformität zu erwarten. Elsaesser signalisierte solche Bereitschaft durch seinen frühen Eintritt in die Liberal-Demokratische Partei Deutschlands (LDPD) im Oktober 1945, in der er später bis zum Mitglied des Zentralvorstandes aufstieg.

Nach seiner Rückkehr zur Universität wurde Elsaesser ab 1946 nebenamtlich am Institut für medizinische Forschung der Landesregierung Sachsen-Anhalt in Wernigerode tätig, wo er die neuropathologische Abteilung leitete. Gleichzeitig intensivierte er seine Laborforschungen unter Flügels Dach.

Die Krise von 1947 und Entlassung

Die positive Wendung hielt nur kurz an. 1947 wurde Elsaesser von der Universität unter Vorwürfen dienstlicher Verfehlungen zunächst fristlos entlassen. Die angeführten Gründe waren Unterschlagung, unberechtigter Erwerb von Rauschgiften und Eingehen eines Dienstverhältnisses ohne Genehmigung des Kurators. Ein Arbeitsgerichtsprozess ergab jedoch keine hinreichenden Beweise für die Anschuldigungen und entlastete Elsaesser offiziell.

Das Arbeitsgericht urteilte zu Gunsten Elsaessers und stellte mehrere Formfehler der Universität fest – insbesondere war Elsaesser selbst nicht angehört worden. Auch das Landesarbeitsgericht hielt die Entscheidung im Berufungsverfahren. Dennoch argumentierte die Universität mit einem als Vertrauensmissbrauch interpretierten Tatbestand.

Flügel hatte Elsaesser während der Suspendierung beauftragt, die komplexen laboratoriumstechnischen Verfahren zu dokumentieren und die Untersuchungen fortzuführen – ein Vertrauensbeweis, für den er ihm ein positives Zeugnis ausstellte. Dennoch legte er ihm die Kündigung nahe. Elsaesser reichte selbst einen Antrag auf Entpflichtung zum 30. September 1948 ein, um nicht den Anschein unzureichender fachlicher Leistungen zu erwecken.

Doch der Makel blieb. Bei späteren Vorschlägen für Lehrstuhlpositionen zeigte sich, dass die Vorwürfe über Halle hinaus „allgemein bekannt“ waren. Der Rostocker Klinikdirektor Franz Günther von Stockert setzte sich zwar erfolglos für Elsaesser in Erfurt, Jena und Halle ein, aber die Vorwürfe hafteten ihm an.

Wissenschaftliche Leistungen in Halle

Elsaessers wissenschaftliches Werk widerlegt die implizite Deutung seiner Entlassung. Von Anfang an zeigte er ein breites Forschungsinteresse und veröffentlichte 15 wissenschaftliche Arbeiten. Seine Hirn-anatomischen Studien wurden von Flügel als „ausgezeichnet“ charakterisiert, eine Bewertung, die auch Hanns Schwarz (1898–1977)[3], der Direktor der Greifswalder Nervenklinik, bestätigte.

Besonders fruchtbar war die Zusammenarbeit mit Rudolf Abderhalden vom Physiologischen Institut. Beide waren durch Poliomyelitis körperbehindert und verbunden durch ähnliche Erfahrungen von Benachteiligung. Gemeinsam führten sie Untersuchungen zu serologischen Methoden durch, insbesondere zu Vitaminen im Liquor und zur Abderhaldenschen Reaktion. Sie entdeckten dabei deutlich höhere Spezifität der Abwehrproteinasen beim Liquornachweis im Vergleich zum Urinnachweis, mit gleichzeitiger Vereinfachung des Verfahrens – relevant für progressive Paralyse und Chorea.

Von seinen klinischen Arbeiten verdient besondere Erwähnung seine Publikation Zur Klinik der metastatischen Hirngeschwülste, in der er anhand von Literaturauswertung und 70 eigenen Fällen Spezifika metastatischer Hirntumoren vornehmlich in Abgrenzung zu primären Hirntumoren identifizierte. Diese Arbeit wurde wegen ihrer neuartigen Perspektiven geschätzt.

Insgesamt entwickelte Elsaesser ein solides neuropathologisches Profil mit klinischer Ausrichtung und neuroradiologischer Komponente. Angesichts seiner überdurchschnittlichen Produktivität, der günstigen Bedingungen in Halle und des Zugriffs auf umfassendes Patientenmaterial erscheint sein später erfolgender Wechsel zur Universität Greifswald aus rein wissenschaftlichen Gründen fragwürdig und dürfte eher institutionellen Zwängen geschuldet sein.

Akademischer Aufstieg an der Greifswalder Nervenklinik

Karl-Heinz Elsaesser konnte seine Tätigkeit in Greifswald nahtlos aufnehmen, doch fand er sich an einer Klinik wieder, die sich in einer grundlegend anderen Situation befand als diejenige, die er in Halle verlassen hatte. Während die Hallenser Nervenklinik in den Jahrzehnten zuvor ein wissenschaftliches Profil entwickelt hatte, war dies der Greifswalder Klinik nie in vergleichbarem Maße gelungen. Hinzu kam, dass die Klinik nach der Entnazifizierung im absoluten Neuaufbau begriffen war. Die erst 1948 erfolgte Lehrstuhlbesetzung durch Hanns Schwarz sollte diese Neuorientierung herbeiführen, doch verfügte Schwarz selbst, obwohl politisch unbelastet, weder über eine abgeschlossene Habilitation noch konnte er auf eine etablierte akademische Karriere mit anschlussfähigen Forschungsthemen zurückgreifen. Die Klinik stand zudem unter erheblichem Versorgungsdruck und litt unter eklatantem Assistentenmangel.

Diese schwierige Ausgangslage erwiesen sich paradoxerweise als Ausgangspunkt einer gewinnbringenden Konstellation für beide Seiten. Schwarz und die Klinik profitierten unmittelbar von Elsaessers Vorerfahrung, da dieser mit vollständig abgeschlossener Ausbildung kam und einen vielversprechenden Forschungstransfer in Aussicht stellte. Für Elsaesser wiederum eröffnete sich die ersehnte Gelegenheit zur Fortsetzung seiner unterbrochenen akademischen Karriere. Mit Hanns Schwarz fand er zugleich einen maßgeblichen Förderer, der seine Fähigkeiten erkannte und dessen Unterstützung sich über viele Jahre bewähren sollte.

Elsaesser nutzte diese Chance systematisch und zielstrebig. Aus Schwarz’ Perspektive verfügte Elsaesser über überdurchschnittliche fachliche Befähigungen, insbesondere im neuropathologischen Bereich. Diese ermöglichten es, die seit Jahren verwaiste histopathologische Abteilung mit dem Sektionsraum wieder in Betrieb zu nehmen. In enger Zusammenarbeit mit dem Pathologischen Institut gelang es, die Abteilung sowohl für klinische Belange als auch für die Forschung sukzessive weiterzuentwickeln. Mit der Anschaffung neuer Geräte entstand schließlich ein modernes mikrofotographisches Labor. Durch diese Maßnahmen trug Elsaesser wesentlich zur stärkeren fachlichen Differenzierung der Neurologie bei, zumal die Klinik unter Schwarz eine stärkere psychiatrische Prägung aufwies.

Im April 1949 wurde Elsaesser zum Oberarzt ernannt. In dieser Position zeigte er beachtliches organisatorisches Geschick und wusste die neuen Strukturen wirkungsvoll zu nutzen. Sein akademischer Aufstieg verlief danach geradlinig. 1950 legte er seine Habilitationsschrift vor, und bereits im April 1951 erfolgte seine Ernennung zum Dozenten durch das Staatssekretariat für Hochschulwesen der DDR. Nur fünf Jahre später, im Mai 1956, wurde er zum Professor mit Lehrauftrag für Psychiatrie und Neurologie ernannt. Sowohl Hanns Schwarz als auch seine Studierenden schätzten Elsaessers didaktische Vorlesungen und seinen kollegialen Umgang.

Die wissenschaftlichen Veröffentlichungen Elsaessers in Greifswald zeigten klare Anknüpfungspunkte an seine Hallenser Zeit. Sowohl thematisch als auch durch die Verwendung von Daten und Befunden aus dem dortigen Patientengut setzte er seine früheren Forschungen fort. Diese neuropathologische Ausrichtung entsprach der allgemeinen wissenschaftlichen Entwicklung an ostdeutschen Universitätskliniken in den frühen Nachkriegsjahren, wo Neuroanatomie und -pathologie sowie speziell die Liquor-Diagnostik bedeutende Schwerpunkte bildeten.

Neben anatomischen, diagnostischen und gutachterlichen Fragestellungen widmete sich Elsaesser verstärkt dem Zusammenhang von Krankheitsherden verschiedener Ätiologie an den basalen Hirnzentren, insbesondere den Basalganglien, mit ihren häufig auftretenden psychischen Manifestationen – den sogenannten Basispsychosen mit vorwiegend psychotischen und depressiven Symptomen. Besondere Aufmerksamkeit richtete er auf neuroallergische Reaktionen, die über Gefäßprozesse vermittelt wurden und die er als gemeinsames Prinzip bei verschiedenen neurologischen Erkrankungen verstand.

Die Habilitationsschrift zur Wilson-Krankheit

Das Thema seiner 1950 eingereichten und zwei Jahre später veröffentlichten Habilitationsschrift war eine umfassende klinisch-anatomisch-pathogenetische Untersuchung der vergleichsweise seltenen Westphal-Strümpell-Wilsonschen Krankheit. Bemerkenswert war, dass Elsaesser diese Arbeit bereits zwölf Jahre zuvor in Halle begonnen hatte und sie somit in ihrer vordergründigen Anlage dort entstanden war. Die Habilitationsschrift stellte eine wissenschaftliche Reifung und Vollendung dieser frühen Forschungsarbeit dar.

Trotz vieler Einzelerkenntnisse, die Elsaesser in einer breiten Literaturanalyse zusammentrug, blieben in der Pathogenese dieser Krankheit viele Fragen offen. Der 1948 von John Nathaniel Cumings erbrachte Nachweis erhöhter Kupferspiegel war noch nicht in die Diskussion eingegangen, obwohl bereits bekannte Anhaltspunkte für eine Kupferstoffwechsel-Störung vorlagen. Elsaesser selbst vermutete ursächlich allergo-toxische Prozesse. Im Fokus seiner anatomischen Beschreibungen stand ein Gefäßprozess ähnlich der Arteriosklerose, der – entgegen früheren Annahmen – nicht nur den Linsenkern, sondern zu Umbauprozessen im gesamten Gehirn führen konnte. Bezüglich der Vererbung argumentierte Elsaesser gegen die später definitiv nachgewiesene autosomal-rezessive Vererbung und plädierte stattdessen für eine bifaktorielle Genese aus Anlage und Umwelt, wobei er wie bei den Basispsychosen von unscharfen Grenzen zwischen endogenen und exogenen Ursachen ausging.

Diese theoretischen Überlegungen verband er mit Untersuchungen zur Selter-Swift-Feerschen Krankheit[4], in deren durch Quecksilbervergiftung ausgelösten allergo-toxischen Veränderungen er Ähnlichkeiten zur Wilson-Krankheit erkannte. Im September 1955 referierte er über diese Erkenntnisse beim II. Internationalen Kongress für Neuropathologie in London.

Wechsel nach Rostock

Im November 1956 resümierte Hanns Schwarz, dass Elsaessers wissenschaftliche Leistungen mit mehr als vierzig veröffentlichten Arbeiten und Vorträgen als „überdurchschnittlich“ zu bewerten seien. Elsaesser hatte sich damit in Greifswald „wahrhaft Karriere gemacht“, wie Schwarz anerkannte. Die formalen Voraussetzungen für die Leitung einer eigenen Klinik hatte Elsaesser somit erreicht.

Dennoch entschloss sich Elsaesser, die Universität Greifswald zu verlassen und an die Universität Rostock zu wechseln. Offiziell begründete er diesen Schritt – wie bereits sein Fortgang aus Halle – mit dem Wunsch, eine andere wissenschaftliche Schule kennenzulernen.

Karl-Heinz Elsaesser trat zum 1. Januar 1957 in die Psychiatrische und Nervenklinik der Universität Rostock ein, die seit 1954 von Franz-Günther von Stockert geleitet wurde. Von Stockert war ein ausgebildeter Kinder- und Jugendpsychiater, der aus Frankfurt am Main in den Osten berufen worden war. Die Rostocker Klinik verfügte im Gegensatz zur Situation in Greifswald bereits über einen funktionierenden neuropathologischen Bereich mit Sektionssaal und histopathologischem Labor, wodurch Elsaesser unmittelbar zum Professor mit Lehrauftrag für Psychiatrie und Neurologie ernannt werden konnte.

Von Stockert zeigte sich im Laufe der Zeit als unbequem für die DDR-Führung. Seine offene Kritik an Missständen der Diktatur und seine Vertretung konservativer Werte machten ihn im Staatssekretariat für Hochschulwesen in Berlin zunehmend zum Problem. Trotzdem anerkannte von Stockert die Fähigkeiten Elsaessers und schlug ihn aus guter persönlicher Überzeugung an mehreren Universitäten für die Übernahme eines Lehrstuhls vor.

Das Staatssekretariat für Hochschulwesen war inzwischen bemüht, den unliebsamen von Stockert zu entmachten. Im Dezember 1957 ordnete es – ohne Einbeziehung der Medizinischen Fakultät und entgegen dem Votum der übrigen Ordinarien für Psychiatrie und Neurologie in der DDR – die Teilung des Rostocker Lehrstuhls an. Elsaesser wurde die Leitung der neuen selbständigen Klinik für Neurologie übertragen, während Gerhard Göllnitz die Verantwortung für eine Klinik für Kinderpsychiatrie übernahm.

Der Rektor ernannte Elsaesser mit Wirkung vom 1. März 1958 zum leitenden Arzt der Neurologischen Abteilung in der Universitäts-Nervenklinik Rostock. Einen Monat später – nachdem von Stockert wegen Staatsverleumdung verhaftet und angeklagt worden war – wurde Elsaesser kommissarisch mit der Leitung der gesamten Universitäts-Nervenklinik betraut und ab 1. November zum Direktor berufen. Obwohl er sich in dieser schwierigen Situation befand, gelang es Elsaesser, neben der Übernahme aller Vorlesungen für Neurologie und Psychiatrie eine kontinuierliche Arbeitsfähigkeit an der Klinik herzustellen. Das Staatssekretariat für Hoch- und Fachschulwesen ernannte ihn deshalb mit Wirkung vom 1. Januar 1959 zum Professor mit vollem Lehrauftrag für Psychiatrie und Neurologie.

Doch wie schon in Halle gelang es Elsaesser nicht, sich auf seiner Position zu behaupten. Die Anforderungen in Rostock scheinen ihn angesichts seiner körperlichen Behinderung überfordert zu haben. Bereits im Juni 1958, parallel zur Affäre um von Stockert, wurden disziplinarische Vorwürfe gegen Elsaesser erhoben. Im April 1959 setzte der Dekan der Medizinischen Fakultät den Rektor über Unregelmäßigkeiten im Umgang mit Betäubungsmitteln in Kenntnis und äußerte den Verdacht auf Drogenmissbrauch.

Auf Intervention der Fakultät hatte sich Elsaesser einer stationären Kontrolle in der psychiatrischen Abteilung in Eberswalde unterzogen, um den Missbrauchsverdacht zu entkräften. Obwohl keine Entzugserscheinungen beobachtet wurden und die Fakultät eine einvernehmliche Lösung suchte, konnte eine mögliche Suchterkrankung nicht völlig ausgeschlossen werden. Nach Prüfung durch eine vom Rektor eingesetzte Kommission kam man zu dem Ergebnis, dass keine ausreichenden Tatsachen für ein Disziplinarverfahren vorlagen und ein Opiummissbrauch nicht festgestellt werden konnte.

Die schwierigen Arbeitsbedingungen wurden Elsaesser zugutegehalten. Man beschränkte seinen Zuständigkeitsbereich einvernehmlich auf die Leitung der Neurologischen Abteilung. Es zeigte sich jedoch bei der Untersuchung, dass behördlich bereits in Halle erhobene Vorwürfe wegen Verstößen gegen das Opiumgesetz unterdrückt worden waren. Bei einer Wohnungsdurchsuchung damals waren erhebliche Mengen unrechtmäßig aufbewahrte Betäubungsmittel gefunden worden. Das frühere Verfahren wegen Rauschgifthandels war trotz kriminalpolizeilichen Verdachts auf Weisung einer höheren Dienststelle eingestellt worden.

Möglicherweise schützte Elsaesser zusätzlich sein gesellschaftliches Engagement. Die Rostocker Kaderabteilung vermerkte 1958, dass Elsaesser bei Veranstaltungen stets als Referent im Sinne der sozialistischen Ordnung zur Verfügung stand und in der Klinik großes Vertrauen genoss. Auch moralisch sei nichts Nachteiliges bekannt. Zudem bekleidete er die Position des 1. Vorsitzenden der Fakultätsgewerkschaftsleitung der Medizinischen Fakultät. Die politisch Verantwortlichen hatten wenig Interesse an einer weiteren Beschädigung Elsaessers.

Die strukturellen Probleme und die Anforderungen der Position überforderten Elsaesser letztlich. Eine kontinuierliche wissenschaftliche Arbeit war für ihn in Rostock kaum möglich, was sich in der begrenzten Zahl und dem reduzierten Umfang seiner Publikationen widerspiegelt. Neben seiner Antrittsvorlesung zur multiplen Sklerose veröffentlichte er hauptsächlich Vorträge zur Neuroallergologie und Permeabilitätspathologie – seinem letzten maßgeblichen Forschungsthema aus Greifswald. Eine zweiteilige Übersichtsarbeit zur Pathogenese und Therapie der rheumatischen Neuritis und Radiculitis war seine einzige substanzielle Veröffentlichung aus dieser Phase. Darin arbeitete Elsaesser die bei entzündlichen und allergischen Erkrankungen auftretenden Permeabilitätsstörungen der Kapillaren mit ödematösen Veränderungen als gemeinsamen pathogenetischen Mechanismus heraus.

Die Rückkehr nach Greifswald

Im Juni 1959 reichte Elsaesser noch Pläne zur Neuorganisation ein, bemühte sich aber parallel um eine Rückkehr nach Greifswald zu seinem früheren Förderer Hanns Schwarz. Schwarz setzte sich beim Prorektor für Elsaessers Rückkehr ein und bot an, dass diese sowohl für die Klinik als auch die Fakultät einen beachtlichen Gewinn bedeuten würde.

Karl-Heinz Elsaesser kehrte nach seiner schwierigen Zeit in Rostock mit Wirkung vom 1. November 1959 als Professor mit vollem Lehrauftrag für Psychiatrie und Neurologie an die Medizinische Fakultät der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald zurück. Der Antrag auf Rückberufung auf die 1. Oberarztstelle der Universitäts-Nervenklinik war vom Staatssekretariat für Hoch- und Fachschulwesen entsprochen worden.

Nach seiner Rückkehr widmete sich Elsaesser sofort der wissenschaftlichen Infrastruktur. 1960 übernahm er die neu entstandene Abteilung für Neurohistopathologie, wodurch eine spezialisierte neuropathologische Struktur geschaffen wurde. Ab 1962 hielt er die Einführung in die Neuropathologie und Physiologie der höheren Nerventätigkeit vor. Die neuropathologischen Arbeitsgruppen in der DDR waren zumeist sehr klein, bestanden häufig nur aus ein oder zwei ärztlichen Mitarbeitern und unterstützenden Laborassistenten oder medizinisch-technischen Angestellten. Die technische Ausstattung in der DDR war in den 1960er Jahren noch relativ konkurrenzfähig. Auch in Greifswald waren während Elsaessers erster Dienstzeit eine Reihe neuer Geräte angeschafft worden, auf denen sich aufbauen ließ. Diese günstigen Bedingungen spiegelten sich in seiner Anerkennung wider: 1962 wurde Elsaesser zum korrespondierenden Mitglied der Arbeitsgemeinschaft für Neuropathologie innerhalb der World Federation of Neurology ernannt, gefolgt 1963 durch die Ernennung zum korrespondierenden Mitglied der World Federation of Neurology selbst.

Wissenschaftliche Publikationen und Forschungsaktivitäten

In seinen Publikationen und veröffentlichten Vorträgen fanden sich neben neuropathologischen Inhalten auch klinische, pharmakologische und gutachterliche Fragestellungen. Hervorzuheben ist der 1961 gemeinsam mit Hanns Schwarz veröffentlichte klinische und neuropathologische Beitrag zum Melkersson-Rosenthal-Syndrom, der in der renommierten Westzeitschrift Archiv für Psychiatrie und Zeitschrift für die gesamte Neurologie (siehe European Archives of Psychiatry and Clinical Neuroscience) erschien. Durch Elsaessers histologische Aufarbeitung konnten arterielle Gefäßwandveränderungen präsentiert werden, die in diesem Ausmaß zuvor nicht beobachtet worden waren und der bisherigen Hypothese einer generalisierten Granulomatose bei diesem Syndrom entgegenstanden. Darüber hinaus veröffentlichte er einen kasuistisch angelegten Beitrag zu histopathologischen Gemeinsamkeiten von Panencephalitis und Leukoencephalitis sowie eine klinische Anwendungsbeobachtung. Ein Buchmanuskript zum Neuroallergieproblem und ein Manuskript zur Vorbereitung und Nachbehandlung pneumencephalographischer Eingriffe von 1965 scheinen nicht veröffentlicht worden zu sein. Insgesamt zeigte sich im Niveau der Forschungsleistungen im Vergleich zu seinen frühen Jahren ein Rückgang zu primär kasuistischen Beiträgen und zu in Kurzreferaten veröffentlichten, überwiegend auf lokaler Ebene gehaltenen Vorträgen.

Gesellschaftliches Engagement und politische Funktionen

Parallel zum Rückgang seiner wissenschaftlichen Aktivitäten erweiterte Elsaesser sein gesellschaftliches Engagement. Ab 1962 fungierte er erneut als 1. Vorsitzender der Fakultäts-Gewerkschaftsleitung, in welcher Funktion er nach Aussage des Dekans große Verdienste bei der Intensivierung der Zusammenarbeit der Gewerkschaft „Wissenschaft“ mit den medizinischen Einrichtungen der Fakultät und der staatlichen Leitung erwarb. Er hatte zudem den Vorsitz der Senats-Kommission für Auslandsbeziehungen an der Universität inne. Als Mitglied des Zentralvorstandes der LDPD fungierte er ab 1963 als Bezirkstagsabgeordneter des Bezirkes Rostock und Mitglied der ständigen Kommission Gesundheits- und Sozialwesen.

Die Berufung Elsaessers zum Direktor der Nervenklinik und zum Professor mit Lehrstuhl war symptomatisch für den umfassenden Umbau der Hochschulen in der DDR. Dieser Prozess war durch eine zunehmende Entfernung vom Ideal der Leistungsauslese zugunsten politischer Kriterien gekennzeichnet und führte zu einem Modell des „ideologisch erziehenden Lehrers“, dessen Forschungstätigkeit nur nachrangige Bedeutung hatte. Mit der Verordnung über die weitere sozialistische Umgestaltung des Hoch- und Fachschulwesens vom 13. Februar 1958 wurden Professoren und Dozenten unter Beteiligung des Ministeriums für Gesundheitswesen vom Staatssekretariat für Hochschulwesen berufen und ernannt. Die traditionellen Berufungslisten der Medizinischen Fakultäten hatten fortan lediglich noch den Wert einer Vorauswahl.

Praktisch nahtlos wurde Karl-Heinz Elsaesser mit Wirkung vom 1. Oktober 1965 vom Staatssekretär für das Hoch- und Fachschulwesen zum Professor mit Lehrstuhl für Neurologie und Psychiatrie ernannt, verbunden mit der Bitte an den Rektor, ihn gleichzeitig als Direktor der Nervenklinik einzusetzen. Dem war vorausgegangen, dass die auf der Berufungsliste der Medizinischen Fakultät verzeichneten drei Professoren um ihren Verbleib an ihren jeweiligen Wirkungsstätten gebeten hatten. Der Dekan machte im Auftrag des Fakultätsrates gegenüber dem Staatssekretariat ein „gewisses Befremden“ über die Entscheidung für Elsaesser deutlich und schlug vor, eine neue Liste aufzustellen, da die Berufungskommission in ihrem Anhang besonders Elsaessers Forschungsleistungen kritisch bewertet hatte.

Doch die Entscheidung war von der Abteilung Kader bereits vorweggenommen worden. Im Einvernehmen mit dem Vertreter für Gesundheitspolitik des Zentralkomitees der SED und der Universitätsparteileitung, die unter Verweis auf die fehlende Parteimitgliedschaft der von der Fakultät aufgestellten Fachvertreter einen Beschluss pro Elsaesser gefasst hatte, sowie mit dem Rektor befürwortete der Leiter der Abteilung Kader Elsaessers Berufung. Der politische Wille überwog die fachliche Bewertung.

Die Entscheidung für Elsaesser als klar neurologisch ausgerichteter Fachvertreter in der Nachfolge des psychiatrisch orientierten Hanns Schwarz bedeutete zugleich eine Richtungsentscheidung für die sich auch in der DDR stärker konturierende Neurologie. Dies schlug sich in einer weiteren Profilierung der Klinik nieder, unter anderem mit der Einrichtung einer Abteilung für Elektromyografie 1970. Dennoch gelang es Elsaesser nicht, die Klinik weiterzuentwickeln. Die Gründe waren vielfältig. Die umfangreichen gesellschaftlichen Funktionen banden erhebliche Zeit und Energie. Darüber hinaus belastete ihn die altersbedingt zunehmende Beeinträchtigung durch seine körperliche Behinderung. Bereits 1948 war ihm wegen seiner Poliomyelitis eine sechzigprozentige Erwerbsminderung bescheinigt worden. Er trug verschiedene Hülsenapparate und konnte inzwischen nur noch schlecht und insbesondere sehr langsam gehen. Dies erlaubte es ihm nicht, die Prozesse in der Klinik angemessen zu kontrollieren. Angesichts der ohnehin erheblichen Schwierigkeiten in der DDR mit allgegenwärtigem Mangel an finanziellen, materiellen und technischen Ressourcen kam es zu einer Stagnation in der wissenschaftlichen Tätigkeit. Ein bedrückendes Zeugnis hierfür war Elsaessers Sammlung von etwa hundert in Formalin fixierten Gehirnen auf dem Dachboden der Klinik, die nie aufgearbeitet wurden. Nach 1965 konnten keine Veröffentlichungen Elsaessers mehr recherchiert werden.

Kritik und zunehmende Konflikte

Ende der 1960er Jahre wurde in der Abteilungsparteiorganisation Kritik an der unzureichenden Leitungstätigkeit, Problemen bei der Aus- und Weiterbildung, fehlenden Forschungsplänen und veralteten Laboren laut. 1970 erfolgte die Verleihung des akademischen Grades Doktor der Wissenschaften an Elsaesser durch den Wissenschaftlichen Rat der Universität. Diese Auszeichnung „aufgrund seiner hervorragenden wissenschaftlichen Befähigung auf den Gebieten Neurologie und Psychiatrie und seiner erfolgreichen Tätigkeit als Leiter wissenschaftlicher Kollektive“ ist wohl als letzte Anleihe auf seine früheren Arbeitserfolge zu verstehen.

Ein Jahr später, 1971, richtete der Direktor des Bereiches Medizin einen vertraulichen Brief mit massiven Vorwürfen gegen Elsaesser an den Rektor der Universität und drängte auf einen Leitungswechsel durch vorfristige Emeritierung oder Versetzung auf den neu eingerichteten Lehrstuhl für Psychiatrie. Die Liste der Vorwürfe war umfangreich: unzureichende medizinische Versorgung und Facharztausbildung mit der Gefahr der Aberkennung der Ausbildungsberechtigung, fehlende Forschung, ungenügende Leitungstätigkeit und mangelnde Profilierung der Klinik mit Nachteilen für die Neurochirurgie als Hochspezialisierungsbereich. Neben der Gehbehinderung wurde „seine offensichtliche Abhängigkeit von stimulierenden Medikamenten“ als maßgebliche Ursache geltend gemacht. Auch ein späterer Kollege Elsaessers bestätigte dessen Morphin-Abhängigkeitsproblematik.

Da Elsaesser der vorfristigen Emeritierung nicht ohne weiteres zustimmte, wurde der Alternativvorschlag umgesetzt: Ihm wurde die Verantwortung für den psychiatrischen Bereich übertragen. Dies war ein deutliches Signal hinsichtlich des Stellenwertes der Psychiatrie in der DDR und zeigte erneut, welchen Schutz die einmal erreichte Position in der DDR-Kaderplanung genoss. Elsaessers Nachfolger in der neurologischen Leitung kritisierte später den wenig transparenten Umgang mit Elsaesser und die Duldung bedenklicher Verhaltensweisen. Insbesondere bezüglich der Abhängigkeitserkrankung, für die bei Elsaesser durch seine Behinderung und die damit verbundene wiederholte Überlastung spezifische Risikofaktoren vorlagen, muss dies als aufrechterhaltender Aspekt gewertet werden. Das System der Kaderplanung hatte Elsaesser geschützt, aber auch in einer Position gehalten, die er nicht mehr angemessen ausfüllen konnte.

Neuerliche Entpflichtung vom Direktorat und Leitung des psychiatrischen Bereiches

Die Reorganisation der Greifswalder Nervenklinik schritt mit der Schaffung eines zweiten Lehrstuhls voran, den das Ministerium für Hoch- und Fachschulwesen auf Empfehlung einrichtete. Auf diesen neurologischen Lehrstuhl wurde Günter Rabending berufen, ein Fachvertreter mit epileptologischer Spezialisierung, der der angestrebten Schwerpunktbildung der Klinik entgegenkam.

Mit Günter Rabending kam ein ehemaliger Student und Promovend in die Klinik, den Elsaesser bei seinem damaligen Wechsel nach Rostock mitgenommen hatte. Diese Konstellation – dass ein früherer Schüler nun hierarchisch übergeordnet wurde – machte spätestens 1974 mit Elsaessers Entpflichtung als Direktor der Nervenklinik zugunsten Rabendings dessen Position in der Klinik nicht einfacher. Die Umstrukturierung vollzog sich deutlich zulasten Elsaessers persönlichem und institutionellem Einfluss.

Nach seiner Entpflichtung vom Direktorat übernahm Elsaesser auf Anweisung Rabendings die psychiatrische Vorlesung. Doch erhielt er für diesen Aufgabenbereich klinisch wenig Unterstützung vom Oberarzt des psychiatrischen Bereiches, dem das psychiatrische Kolleg entzogen worden war. Dies verstärkte die Marginalisierung Elsaessers in der Klinikstruktur. Seine Tätigkeit beschränkte sich auf administrative und unterrichtliche Aufgaben, ohne dass ihm die notwendigen Ressourcen und die Unterstützung durch das klinische Personal zur Verfügung standen, um einen substanziellen psychiatrischen Bereich aufzubauen oder weiterzuentwickeln.

Trotz der fortgesetzten formalen Leitung des histopathologischen Labors gingen keine nennenswerten Forschungsaktivitäten mehr von Elsaesser aus. Die Sammlung der Gehirne auf dem Dachboden blieb unaufgearbeitet, und es entstanden keine neuen wissenschaftlichen Publikationen. Die Zeit der produktiven wissenschaftlichen Arbeit war für Elsaesser endgültig vorüber. Seine Rolle reduzierte sich auf eine reine Verwaltungs- und Lehrtätigkeit.

Zum September 1978 wurde Karl-Heinz Elsaesser regulär als ordentlicher Professor für Neurologie und Psychiatrie abberufen und emeritiert.

Familie

Karl-Heinz Elsaesser war in erster Ehe mit Elisabeth Elsaesser, geb. Kiel (1914–2015) verheiratet,[5] von der er später geschieden wurde. Aus der Ehe gingen die Söhne Klaus-Peter Elsaesser, Bauingenieur, und Hans-Ulrich Elsaesser, Rechtsanwalt und Notar, hervor.

Ehrungen und Auszeichnungen

Karl-Heinz Elsaesser erhielt 1964 die Hufeland-Medaille in Silber.

Mitgliedschaften

Karl-Heinz Elsaesser war von 1937 bis 1945 Mitglied der NSDAP und ab 1945 der LDPD, deren Mitglied er im Zentralvorstand ab 1962 war.

Schriften (Auswahl)

  • Beitrag zur Klinik und pathologischen Anatomie des Meningeoms. 1938.
  • Rudolf Abderhalden; Karl-Heinz Elsaesser: Das Vorkommen spezifisch eingestellter Abwehrproteinasen in Liquor crebrospinalis und ihre Darstellung in kristalliner Form. In: Allgemeine Zeitschrift für Psychiatrie und psychisch-gerichtliche Medizin, Band 123. Berlin, 1944. S. 83–89 (Digitalisat).
  • Zur Klinik der metastatischen Hirngeschwülste. In: Zentralblatt für Neurochirurgie, Band 9. 1949. S. 150–183.
  • Psychose und basaler Hirnprozess. Halle, 1950.
  • Nervenlähmungen durch Weich-Igelit (Orthotrikresylphosphat-Intoxikation). In: Zeitschrift für Lebensmitteluntersuchung und -Forschung A, Band 90, Nr. 1, Januar 1950.
  • Gefässfunktion und Gewebsflüssigkeit im nervösen Zentralorgan. Leipzig, 1952.
  • mit Gustav Velde, Viktor Schilling, Hanns Schwarz, Hans Tichy: Renten- und Invaliditätsbegutachtung bei Rheumatismus, Diabetes mellitus, Blutschädigungen und Nervenkrankheiten. Barth, Leipzig 1954.

Literatur

  • Jan Armbruster: Der Neuropathologe Karl-Heinz Elsaesser (1912–1979): Im Spannungsfeld von Forschungsleistung und politischer Anpassung – eine typische Hochschullehrerkariere in der DDR? In: Schriftenreihe der Deutschen Gesellschaft für Geschichte der Nervenheilkunde, Band 27. 2021. S. 331–358 (Digitalisat).

Einzelnachweise

  1. Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/7710882
  2. Walter Gärtner. Abgerufen am 30. Dezember 2025.
  3. Stefan Orlob: Der forensische Psychiater Prof. Dr. Hanns Schwarz (1889 – 1977). Abgerufen am 30. Dezember 2025.
  4. Akrodynie. Abgerufen am 31. Dezember 2025.
  5. Traueranzeigen von Elisabeth Elsaesser | Trauer.HNA.de. Archiviert vom Original am 24. Mai 2025; abgerufen am 4. Januar 2026 (deutsch).