Karl-Hans Ganahl

Karl-Hans Ganahl (* 17. August 1905 in Innsbruck; † 31. Juli 1942 am Acherkogel (Ötztaler Alpen)) war ein österreichischer Rechtshistoriker, Kirchenrechtler und Hochschullehrer.

Leben

Ganahl entstammte väterlicherseits einer alteingesessenen Vorarlberger Familie, mütterlicherseits dem Südtiroler Adelsgeschlecht der Grabmayr. Er studierte an der Universität Innsbruck und 1923/24 in Padua und Dijon. Er wurde 1928 in Innsbruck zum Dr. iur. promoviert. 1930 war er Mitarbeiter am Rechtsgeschichtlichen Institut an der Universität Freiburg/Breisgau. 1931 habilitierte er sich für Deutsches Recht in Innsbruck, 1937 wurde er dort außerordentlicher, 1941 ordentlicher Professor.

Ganahls Arbeitsschwerpunkte waren die ältere und jüngere österreichische Rechts-, Kirchenrechts- und Verfassungsgeschichte.

Ganahl stürzte beim Bergsteigen in den Stubaier Alpen tödlich ab.

Schriften (Auswahl)

  • Studien zur Verfassungsgeschichte der Klosterherrschaft St. Gallen von den Anfängen bis ins hohe Mittelalter. Wagner, Innsbruck 1931.
  • Versuch einer Geschichte des österreichischen Landrechts im 13. Jahrhundert. Wagner, Innsbruck 1935.
  • Studien zur Geschichte des kirchlichen Verfassungsrechts im 10. und 11. Jahrhundert. Tyrolia, Innsbruck/Wien/München 1935.

Literatur