Kantorhaus (Lindow (Mark))
Das Haus Mittelstraße 34 in Lindow, Kantor- und Schulhaus genannt, ist 1755 als Wohnhaus erbaut worden. Danach wurde es als Kantor- und Schulhaus genutzt.
Das Haus besitzt als einstiges Kantor- und Schulhaus und einer der ersten massiven Wohnbauten Lindows vor allem stadt- und baugeschichtliche Bedeutung.
Die schlichte Putzfassade des Massivbaus ist mit Ritzquaderungen und Kreuzstockfenstern versehen. Hinter dem Eingang sind eine Vorder- und Hintertür vorhanden, links befindet sich eine Dachbodentreppe, rechts ein Stichflur. Vorn sind beiderseits Stuben, hinten links ist die Küche. Dielungen, Terrazzoböden und Füllungstüren stammen aus dem 18. bis frühen 20. Jahrhundert. Der Keller ist tonnengewölbt. Rechts befindet sich ein um 1900 errichtetes ziegelsichtiges Nebengebäude. Das kleine Grundstück wird von einer Ziegelmauer eingefasst.[1]
Das Gebäude steht unter Denkmalschutz.
Weblinks
- Schule & Wohnhaus in der Denkmaldatenbank des Landes Brandenburg
Einzelnachweise
- ↑ Ulrike Schwarz, Matthias Metzler: Denkmale in Brandenburg, Landkreis Ostprignitz-Ruppin. In: Im Auftrag des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg vom Brandenburgischen Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum (Hrsg.): Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. 2003. Auflage. Band 13.2. Wernersche Verlagsgesellschaft, Worms am Rhein 2003, ISBN 3-88462-191-2, S. 80.
Koordinaten: 52° 58′ 8,5″ N, 12° 59′ 7,4″ O