Kai Steffen Østensen

Kai Steffen Østensen (* 4. Oktober 1994) ist ein norwegischer Politiker der sozialdemokratischen Arbeiderpartiet (Ap). Seit 2025 ist er Abgeordneter im Storting.

Leben

Østensen stammt aus der südnorwegischen Kommune Farsund.[1] Von 2014 bis 2019 studierte er Gesellschaftsplanung und Kommunikation an der Universität Agder. Anschließend arbeitete er bis 2021 an der Universität.[2]

Neben seinem Studium engagierte er sich politisch. So stand er von 2014 bis 2016 der Parteijugend der Arbeiderpartiet, dem Arbeidernes Ungdomsfylking (AUF), in Vest-Agder vor. Des Weiteren saß er von 2015 bis 2019 im Kommunalparlament von Farsund und im Fylkesting des damaligen Fylkes Vest-Agder. Bei den Fylkestingswahlen 2019 und 2023 zog er in das Fylkesting von Agder ein. Zudem wirkte er in mehreren Gremien der Norwegischen Kirche mit. So leitete Østensen von 2016 bis 2021 den Bistumsrat des Bistums Agder und Telemark. In dieser Zeit gehörte er auch der Kirchensynode an.[2] In dieser Funktion setzte er sich dafür ein, dass die Kirche die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare öffnet.[3]

Von Oktober 2021 bis Juni 2023 war er politischer Referent im Gesundheits- und Pflegeministerium. Dort war er unter Ministerin Ingvild Kjerkol tätig.[4] Danach arbeitete er im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit bei der Post- und Telekommunikationsbehörde Nasjonal kommunikasjonsmyndighet (Nkom).[2]

Østensen zog bei der Parlamentswahl 2025 erstmals in das norwegische Nationalparlament, das Storting, ein. Dort vertritt er den Wahlkreis Vest-Agder und wurde Mitglied im Gesundheits- und Pflegeausschuss.[2]

Einzelnachweise

  1. Kristen Munksgaard: Østensen inn i helse- og omsorgskomiteen. In: Agder. 10. Oktober 2025, abgerufen am 1. November 2025 (norwegisch).
  2. a b c d Biografi: Østensen, Kai Steffen. In: Stortinget. Abgerufen am 1. November 2025 (norwegisch).
  3. Jørgen Pettersen: Kirkemøtet sier ja til likekjønnet ekteskap. In: NRK. 11. April 2016, abgerufen am 1. November 2025 (norwegisch).
  4. Kai Steffen Østensen. In: regjeringen.no. Abgerufen am 1. November 2025 (norwegisch).