Königswoog
| Königswoog | |
|---|---|
| Schlussstein am Königswoog, zum Ritterstein 56 umfunktioniert | |
| Geographische Lage | Rheinland-Pfalz, Deutschland |
| Zuflüsse | Wartenbach |
| Abfluss | Wartenbach → Lauter → Rhein → Nordsee |
| Ufernaher Ort | Merzalben |
| Daten | |
| Koordinaten | 49° 14′ 47″ N, 7° 46′ 40″ O |
Der Königswoog ist ein Stausee im Pfälzerwald.
Lage
Der Woog wird vom Wartenbach durchflossen und liegt auf der Waldgemarkung der Ortsgemeinde Merzalben. Südöstlich erstreckt sich der Schmale Hals und westlich der Winschertberg. Er befindet sich innerhalb der Kernzone Quellgebiet der Wieslauter des Biosphärenreservats Pfälzerwald-Vosges du Nord.
Geschichte
Der Wartenbach wurde jahrhundertelang zur Trift genutzt. Um dafür genügend Wasser zur Verfügung zu haben, entstand im Oberlauf der Königswoog. Sein Name rührt daher, dass er einst den fränkischen Königen gehörte. Später gehörte er den Grafen von Leiningen beziehungsweise der Herrschaft Gräfenstein.[1]
Um die Trift zu vereinfachen, wurden während der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts unter bayerischer Regie entlang des Flusses mehrere Wooge errichtet; der bereits zuvor existierende Königswoog erhielt dabei seine gegenwärtige Form 1824.[2] Bereits 1906 wurde die Trift eingestellt.[3] Wenige Jahre später wurde der Schlussstein am südwestlichen Ende der Anlage vom Pfälzerwald-Verein zum Ritterstein 56 umfunktioniert.[1]
Weblinks
- Raphaela Maertens und Sonja Kasprick, ZukunftsRegion Westpfalz, 2018: Ritterstein „Königswoog“ bei Merzalben. Eintrag in der Datenbank „KuLaDig“ des Landschaftsverbands Rheinland
Einzelnachweise
- ↑ a b Walter Eitelmann: Rittersteine im Pfälzerwald. Neustadt an der Weinstraße 2005, ISBN 3-00-003544-3, S. 53.
- ↑ Ritterstein „Königswoog“. In: kuladig.de. 15. Dezember 2018, abgerufen am 30. November 2025.
- ↑ Holztrift am Wartenbach. In: kuladig.de. 30. November 2025, abgerufen am 30. November 2025.