Käthe-Kollwitz-Preis

Der Käthe-Kollwitz-Preis ist ein in Deutschland vergebener und nach der Künstlerin Käthe Kollwitz benannter Kunstpreis.

Der 1960 von der Akademie der Künste der Deutschen Demokratischen Republik gestiftete und am 26. März 1960 erstmals vergebene Preis wird jährlich von der Akademie der Künste (Berlin) an einen bildenden Künstler vergeben, der damit für ein Werk oder sein Gesamtschaffen geehrt wird. Den Preis vergibt eine Jury, deren Mitglieder jedes Jahr neu bestimmt werden. Mit der Auszeichnung ist auch eine Ausstellung im Gebäude der Akademie verbunden. Seit 1992 wird das Preisgeld in der Höhe von 12.000 Euro (Stand 2020) von der Kreissparkasse Köln, der Trägerin des Käthe-Kollwitz-Museums in Köln, mitfinanziert.

Preisträger

Einzelnachweise

  1. Der Käthe-Kollwitz-Preis 2025 wird nicht vergeben, nachdem der ausgewählte Preisträger, der in Berlin lebende amerikanische Multimediakünstler Fareed Armaly, die Auszeichnung aus Protest gegen die deutsche Kulturpolitik im Kontext des Gazakriegs abgelehnt hat: US-Künstler Fareed Armaly lehnt Käthe-Kollwitz-Preis ab. In: Monopol, 8. Februar 2025, abgerufen am 1. November 2025.
  2. Käthe-Kollwitz-Preis 2024 an Candida Höfer. Akademie der Künste, abgerufen am 16. November 2023.
  3. Meldung des Kulturmagazins 3sat Kulturzeit vom 21. Dezember 1016
  4. Pressemitteilung der Akademie der Künste vom 12. Februar 2014
  5. Käthe-Kollwitz-Preis für Douglas Gordon. In: Saarbrücker Zeitung (Kultur) vom 30. August 2012, S. B5
  6. Käthe-Kollwitz-Preis für Künstler Cardiff und Miller. In: Saarbrücker Zeitung vom 29. Juni 2011, S. B4
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