Jutta Rübke
Jutta Rübke geb. Rühmkorf (* 7. Januar 1947 in Hildesheim) ist eine deutsche Politikerin und war Mitglied des Niedersächsischen Landtags.
Ausbildung und Beruf
Nach der Schule begann Rübke eine Lehre zur Verwaltungsangestellten bei der Stadt Hildesheim. Von 1964 bis 1980 arbeitete sie in verschiedenen Ämtern. Anschließend war sie Vorsitzende des Personalrates „Innere Verwaltung“ und des Gesamtpersonalrates der Stadt. Ab 1992 bis Juni 2001 war sie als stellvertretende ÖTV-Vorsitzende Niedersachsens tätig. Nach der Gründung von ver.di im Jahre 2001 wurde sie Leiterin des Fachbereichs „Gemeinden“ für Niedersachsen und Bremen.[1]
Politik
Neben ihrer Gewerkschaftstätigkeit ist Rübke seit 1982 Mitglied der SPD. 2003 und 2008 wurde sie über die Landesliste in den Niedersächsischen Landtag gewählt[2]. Bei beiden Wahlen verfehlte sie die Mehrheit im Landtagswahlkreis Hildesheim.
Sonstige Ämter
1988 wurde Rübke ehrenamtliche Landesarbeitsrichterin. Seit 1998 gehört sie dem Aufsichtsrat der Stadtwerke Hannover und dem Vorstand der Volkshochschule Hildesheim an. Von 2001 bis 2011 war sie zudem Vorstandsmitglied des Gemeindeunfallverbandes Hannover.[3] 2017 wurde sie von der niedersächsischen Landesregierung zur Landesbeauftragten zur Aufarbeitung des Radikalenerlasses berufen[4]. In dieser Funktion gab sie 2018 die Dokumentation Berufsverbote in Niedersachsen 1972 – 1990 heraus.[5]
Einzelnachweise
- ↑ Rübke, Jutta - Niedersächsische Personen. Abgerufen am 20. Dezember 2025.
- ↑ Jutta Rübke - Profil bei abgeordnetenwatch.de. 17. Juli 2012, abgerufen am 20. Dezember 2025.
- ↑ Horst Riesenberg-Mordeja: Neuwahlen im Spitzenverband der Gesetzlichen Unfallversicherung. In: sopoaktuell. Nr. 115. Vereinigte Dienstleistungsgewerkschaft Hauptverwaltung, Berlin 30. Dezember 2011 (verdi.de [PDF]).
- ↑ Landesregierung beruft Jutta Rübke zur Landesbeauftragten für die Aufarbeitung der Schicksale im Zusammenhang mit dem sogenannten Radikalenerlass | Nds. Staatskanzlei. Abgerufen am 6. Januar 2021.
- ↑ Berufsverbote in Niedersachsen 1972-1990: eine Dokumentation. Niedersächsische Landesbeauftragte für die Aufarbeitung der Schicksale im Zusammenhang mit dem sogenannten Radikalenerlass, Hannover 2018 (dnb.de [abgerufen am 20. Dezember 2025]).