Justin Zitt
Justin Zitt (* 10. Juni 2002 in Pforzheim) ist ein deutscher Jazzmusiker (Piano, Komposition).
Leben und Wirken
Zitt begann bereits mit fünf Jahren mit dem Klavierspielen. Als Jugendlicher wurde er Mitglied des Ensembles »Jazz Juniors« des Landes Baden-Württemberg. Nach einem Vorstudium an der Musikhochschule Stuttgart bei Hubert Nuss schloss er sein Bachelorstudium an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim bei Rainer Böhm und Lorenz Kellhuber ab. Sein Masterstudium absolviert er am Conservatorium van Amsterdam mit einem Austauschsemester an der New School in New York City.
2022/23 war Zitt Mitglied des Gutenberg Jazz Collective in Mainz und spielte Konzerte mit Ingrid Jensen, Kris Davis, Becca Stevens, Billy Hart und Ben Street. Mit Julius Steyer am Bass und Julian Grüneberg am Schlagzeug gründete er sein im Modern Creative verankertes Trio, mit dem sein gleichnamiges Debütalbum Frigo (Unit Records 2025) entstand, das bei der Kritik wegen seiner „erstaunliche[n] Gelassenheit im Umgang mit klanglich komplexen Kompositionen“ große Aufmerksamkeit erzielte.[1][2] Weiterhin arbeitete er mit Nils Landgren, Rich Perry, Wanja Slavin, Mareike Wiening, Phil Donkin, Menzel Mutzke, Alex Goodman, Stefan Karl Schmid, Peter Gall, Fabian Arends sowie Sebastian Gille. Er ist auch auf Alben von Konstantin Kölmel zu hören.
2022 gewann Zitt den ersten Preis des Internationalen Jazzhaus-Piano-Wettbewerbs in Freiburg.[3]
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ Georg Waßmuth: Kopfarbeit und Können am Klavier – „Frigo“ von Justin Zitt. In: SWR. 7. November 2025, abgerufen am 15. November 2025.
- ↑ Josef Engels: Frigo Justin Zitt. In: Rondo. 8. November 2025, abgerufen am 15. November 2025.
- ↑ Martin Laurentius: Freiburg: Jazzhaus-Piano-Wettbewerb. In: Jazz thing. 8. November 2022, abgerufen am 15. November 2025.