Julien Stéphan
| Julien Stéphan | ||
| Personalia | ||
|---|---|---|
| Geburtstag | 18. September 1980 | |
| Geburtsort | Rennes, Frankreich | |
| Größe | 183 cm | |
| Position | Mittelfeldspieler | |
| Junioren | ||
| Jahre | Station | |
| 1997–1998 | Girondins Bordeaux | |
| Herren | ||
| Jahre | Station | Spiele (Tore)1 |
| 1998–2001 | Paris-Saint Germain B | |
| 2001–2002 | FC Toulouse | 4 (0) |
| 2002–2003 | Racing Club de France | |
| 2003–2005 | Stade Saint-Brieuc | |
| 2005–2008 | FC Drouais | |
| auf Wikidata bearbeiten | ||
| Stationen als Trainer | ||
| Jahre | Station | |
| 2015–2018 | Stade Rennes B | |
| 2018–2021 | Stade Rennes | |
| 2021–2023 | Racing Straßburg | |
| 2023–2024 | Stade Rennes | |
| 2025– | Queens Park Rangers | |
| auf Wikidata bearbeiten | ||
| 1 Angegeben sind nur Ligaspiele. | ||
Julien Stéphan (* 18. September 1980 in Rennes) ist ein ehemaliger französischer Fußballspieler und derzeitiger -trainer. Seit 2025 betreut er den Londoner Klub Queens Park Rangers in der EFL Championship.
Werdegang
Stéphan wurde als Sohn von Guy Stéphan während dessen Zeit bei Stade Rennes geboren und zog mit der Familie entsprechend der Profistationen des Vaters durch Frankreich. Später wechselte er als Jugendlicher zu Paris Saint-Germain, verpasste aber beim Hauptstadtklub den Durchbruch im Erwachsenenbereich und kam nur in der Reservemannschaft zum Einsatz. 2001 wechselte er zum FC Toulouse, der in die Division 2 abgestiegen war. Auch hier kam er nur unregelmäßig zum Einsatz, so dass er seine aktive Laufbahn beim Racing Club de France Football, Stade Saint-Brieuc und dem FC Drouais im oberen und mittleren Amateurbereich fortsetzte.
Ab 2012 war Stéphan zunächst Jugendtrainer bei Stade Rennes und übernahm später die Reservemannschaft des bretonischen Klubs, bei dem er im Dezember 2018 nach der Entlassung Sabri Lamouchis zum Interims- und später formalen Cheftrainer in der Ligue 1 aufstieg. Im Wettbewerb um die Coupe de France 2018/19 erreichte er mit der Mannschaft das Finalspiel gegen seinen Ex-Klub Paris Saint-Germain. Gegen die von Thomas Tuchel trainierte Mannschaft ging das Spiel nach zwischenzeitlicher 2:0-Führung für PSG durch Treffer der Brasilianer Dani Alves und Neymar mit 2:2-Unentschieden nach einem Eigentor Presnel Kimpembes und einem Tor Mexers ins Elfmeterschießen, wo Stade Rennes nach einem Fehlschuss Christopher Nkunkus nach 48 Jahren Pause wieder einen Titel gewann. In der französischen Meisterschaft 2019/20 setzte sich der Erfolg fort, als sich die Mannschaft als Tabellendritter für die UEFA Champions League qualifizierte. Nach einer Serie siegloser Spiele trat er im März 2021 zurück.
Im Sommer 2021 übernahm Stéphan das Traineramt beim Ligakonkurrenten Racing Straßburg, bei dem er im Januar 2023 auf dem 19. Tabellenplatz liegend freigestellt wurde. Im November des Jahres kehrte er zu Stade Rennes zurück, wo er aber nur knapp ein Jahr im Amt blieb und Anfang November des folgenden Jahres durch Jorge Sampaoli ersetzt wurde.
Im Juni 2025 verpflichteten die Queens Park Rangers Stéphan als Nachfolger von Martí Cifuentes, der nach einem enttäuschenden 15. Tabellenplatz im Endklassement der englischen Zweitligasaison 2024/25 vorzeitig gehen musste. Die „Super Hoops“ statteten ihn mit einem Zweijahresvertrag aus.