Jubiläumsturm (Plochingen)
Jubiläumsturm
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Jubiläumsturm Eingangsseite
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| Basisdaten | |||||
| Ort: | Plochingen | ||||
| Land: | Baden-Württemberg | ||||
| Staat: | Deutschland | ||||
| Höhenlage: | 399 m | ||||
| Koordinaten: 48° 42′ 53,3″ N, 9° 25′ 50,2″ O | |||||
| Verwendung: | Aussichtsturm | ||||
| Turmdaten | |||||
| Bauzeit: | 1938 | ||||
| Gesamthöhe: | 14 m | ||||
| Aussichtsplattform: | 12,5 m | ||||
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| Positionskarte | |||||
Der Jubiläumsturm im Plochinger Ortsteil Stumpenhof im baden-württembergischen Landkreis Esslingen ist ein denkmalgeschützter Aussichtsturm auf einer Höhe von 399 m über dem Meeresspiegel, den der Schwäbische Albverein betreut.
Geschichte
1891 wurde durch den Verschönerungsverein Plochingen ein zwölf Meter hoher hölzerner Aussichtsturm errichtet. Dieser Turm wurde 1938 anlässlich des fünfzigjährigen Bestehens des Schwäbischen Albvereins durch den heute noch genutzten, von Alfred Kicherer entworfenen Jubiläumsturm ersetzt. Der 14 m[1] hohe Turm mit quadratischem Grundriss ist aus Angulatensandstein aus der Umgebung gebaut; die Außentreppe des untersten Aufstiegs besteht aus Crailsheimer Muschelkalk. Bis 1949 stand er frei in der Landschaft, der Stumpenhof war damals das einzige benachbarte Gebäude. 1952 wurde jedoch der neue Stadtteil Stumpenhof gegründet und inzwischen wurde die Umgebung weitgehend bebaut. Dennoch gilt der Turm als Plochinger Wahrzeichen und Landmarke.
Aussicht
Der Turm bietet Aussicht bis zum Albtrauf, wo sich im Süden in 14 km Entfernung vom Turm die Teck erhebt. Weitere Berge, die vom Jubiläumsturm aus zu sehen sind, sind etwa der Boßler, der Hohenstaufen, der Rechberg und der Stuifen sowie Hohenneuffen, Jusi und Achalm. Bei sehr klarer Sicht ist auch der Plettenberg zu erkennen. Westlich sieht man das Neckartal.
Nutzung
Der Turm ist in den Sommermonaten an Sonn- und Feiertagen für die Allgemeinheit geöffnet. Der Zugang erfolgt hierbei über die nordseitige Außentreppe und den dort liegenden Hocheingang. Innen folgt eine Betontreppe, die durch einen überdachten Treppenüberbau zur Aussichtsplattform führt.
Seit 1966 dient der im Erdgeschoss liegende Raum als Vereins- und Versammlungsraum des Schwäbischen Albvereins. Im Holzrahmen über dessen Zugangstür an der Ostseite des Turms ist eine Gedenkschrift zum Bau des Turms eingraviert.[2]
Weblinks
Literatur
- Aussichtsturm in Naturstein In: Deutsche Bauzeitung. Heft 6/1958
Einzelnachweise
- ↑ 1 Jubiläumsturm bei Plochingen, Kreis Esslingen > Daten und Fakten auf der Webseite des Schwäbischen Albvereins
- ↑ Foto der Eingangstür an der Ostseite des Turms, auf commons.wikimedia.org