Joseph McGinley

Joseph Patrick McGinley (* 1894 in Breenagh, Letterkenny, County Donegal; † 1974 ebenda) war ein irischer Arzt und Politiker der Sinn Féin, der Cumann na nGaedheal und der Fine Gael. Er war vom August 1921 bis August 1923 Teachta Dála (Abgeordneter) im Dáil Éireann, dem Unterhaus des irischen Parlaments (Oireachtas).

McGinley studierte ab 1912 an der Queen’s University Belfast Medizin und schloss das Studium 1916 ab. 1917 gründete er in Letterkenny eine Gruppe der Irish Volunteers. Während des irischen Bürgerkriegs wurde er im Dezember 1919 inhaftiert und im Mai 1920 freigelassen. Er war im August 1920 am Überfall auf die Royal Irish Constabulary in Drumquin im County Tyrone beteiligt. Der nachfolgende Überfall auf die Küstenwache in Fanad brachte nur wenige erbeutete Waffen. Bei den Wahlen 1921 wurde er ohne Gegenkandidat für die Sinn Féin im Wahlkreis Donegal in den Dáil gewählt. Er war Befürworter des Anglo-Irischen Vertrages und wurde bei den Wahlen 1922 wiedergewählt. Er trat dann der Cumann na nGaedheal bei. Zu den Wahlen 1923 trat er nicht mehr an, blieb aber Vorsitzender der Cumann na nGaedheal und später der Fine Gael in Donegal. Bei einer Nachwahl für den verstorbenen Neal Blaney im Dezember 1948 im Wahlkreis Donegal East verpasste er den Einzug in den Dáil.[1]

Er war mit der Ärztin Madeleine Sweeney verheiratet, mit der er sieben Kinder hatte.

Commons: Joseph McGinley – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Electionsireland.org: Joseph Patrick McGinley