Josef von Berlichingen

Josef Friedrich Anton von Berlichingen (* 8. Februar 1759 in Tyrnau; † 23. April 1832 in Jagsthausen) war ein württembergischer Beamter, Abgeordneter und Übersetzer.

Leben

Josef von Berlichingen war Landvogt in Ludwigsburg und ab 1811 württembergischer Staatsrat. 1815 wurde er durch den württembergischen König Friedrich I. in den Grafenstand erhoben. 1815 und 1819 gehörte er der württembergischen Ständeversammlung an.

1828 übersetzte Josef von Berlichingen Goethes „Hermann und Dorothea“ ins Lateinische. Er war verheiratet mit Sophie Charlotte Wilhelmine von Berlichingen-Jagsthausen, beide hatten vier Kinder.

Veröffentlichungen

  • Herrmann und Dorothea von Göthe. Ins Lateinische übersetzt von Joseph, Grafen von Berlichingen, Jagsthausen 1825.
  • Herrmann und Dorothea von Göthe. Ins Lateinische übersetzt von Joseph, Grafen von Berlichingen, Neue Ausgabe. Osiander, Tübingen 1828.

Literatur

  • Frank Raberg: Berlichingen (-Jagsthausen). Josef Friedrich Anton Freherr, seit 7. 1. 1815 Graf von. In: Ders.: Biographisches Handbuch der württembergischen Landtagsabgeordneten 1815–1933. Kohlhammer, Stuttgart 2001, ISBN 3-17-016604-2, S. 58.